The Legend of Zelda: Link’s Awakening

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The Legend of Zelda: Link’s Awakening
ゼルダの伝説 夢をみる島
Zeruda no Densetsu: Yume o Miru Shima
„Die Legende von Zelda: Die geträumte Insel“
Logo Link’s Awakening.png
Verpackung von LA.jpg
Entwickler Nintendo EAD
Herausgeber Nintendo
Plattform Game Boy,
Game Boy Color, Virtual Console für 3DS
Erstveröffentlichung

Game Boy
Japan 6. Juni 1993
Vereinigte Staaten von Amerika August 1993
Europa Dezember 1993
Game Boy Color
Vereinigte Staaten von Amerika 1. Dezember 1998
Japan 12. Dezember 1998
Europa 1. Januar 1999

3DS Virtual Console
7. Juni 2011
Alterseinstufungen USK: 0
PEGI (zur 3DS-VC-Version von LA:DX): 7
ESRB (zur GB-Version von LA): K-A (Kids to Adults)
CERO (zur 3DS-VC-Version von LA:DX): B
ESRB (ab der GB-Version von LA:DX): E (Everyone)
OFLC (Australien): G 8+
Neuauflagen
Chronologie
A Link to the Past Link’s Awakening Ocarina of Time

The Legend of Zelda: Link’s Awakening ist das vierte Spiel der Zelda-Reihe und das Erste, das für den Game Boy erschienen ist. 1998 wurde es unter dem Titel Link’s Awakening DX, in Farbe und mit einigen neuen Inhalten, auf den Game Boy Color portiert. Am 20. September 2019 erscheint zudem eine Neuauflage des Spiels für die Nintendo Switch.

Handlung[Bearbeiten]

„Oh, Eiland Cocolint!!! Bist nur eine Illusion... Die Menschen,... Die Monster, Das Meer, Der Himmel sind nur ein Traum des Windfisches! ...weckst du den Träumenden, so wird sich diese Insel in Luft auflösen.... wie eine Seifenblase zerplatzen...“

Tarin, Link, Marin, die Eule

Vorgeschichte

Im Vorgänger A Link to the Past bereiste Link, der Protagonist der The Legend of Zelda-Reihe das Königreich Hyrule. Beginnend mit einem Hilferuf der Prinzessin Zelda, sah der Spieler sich bald der scheinbar übermächtigen Bedrohung durch den Zauberer Agahnim gegenüber. Nach und nach mussten mit Hilfe des Master-Schwertes die Nachfahren der sieben Weisen befreit und unterschiedlichste Aufgaben in zwei Welten gelöst werden. Letztendlich konnte Link über seine Feinde triumphieren und den Drahtzieher hinter all den Missständen stellen: Wieder einmal war es der Dämon Ganon, der hinter allem steckte. In einem finalen Kampf konnte Ganon geschlagen werden. Das Triforce, welches bisher von dem besiegten Ganon verwahrt wurde, gelang nun in die Hände von Link. Wie jede Person, die das goldene Dreieck berührt, bekam auch er seinen sehnlichsten Wunsch erfüllt. Durch diesen Wunsch wurde Hyrule wieder so, wie es vor Ganons Schreckensherrschaft war. Der König kehrte zurück, die Tore von Hyrule zu der bedrohlichen Schattenwelt waren wieder versiegelt und auch Links Onkel, der zu Beginn des Spiels gefallen war, wurde wieder lebendig.

In der offiziellen Beschreibung zu The Legend of Zelda: Link’s Awakening wird erklärt, dass besagter Onkel seinem Neffen Link dazu rät, eine Weltreise zu unternehmen. Dadurch sollte ihm nach den durchlebten Abenteuern etwas Entspannung zu Teil werden und außerdem konnte Link so seine Kampferfahrungen und sein Können erweitern. Nach einigen Jahren, in denen Link die Welt mit einem kleinen Segelboot bereist, befindet er sich auf der Rückreise, als sich auf hoher See ein gewaltiger Sturm zusammenbraut und sein Boot zum Kentern bringt.

Marin findet Link
Marin

Auf Cocolint

Link erleidet Schiffbruch. Als Link die Besinnung wiedererlangt, befindet er sich in einem fremden Haus in einem fremden Bett. Ein Mädchen und deren Vater stellen sich ihm als Marin und Tarin vor, zwei Bewohner der Insel Cocolint. Der Held Hyrules wurde auf einer Insel angespült und das Mädchen Marin, das ihn im ersten Moment stark an Prinzessin Zelda erinnert, hatte ihn am Strand gefunden. Von Tarin bekommt er seinen Schild zurück, der ebenfalls angespült wurde und er gibt Link den Tipp, an der Küste doch auch nach seinem Schwert Ausschau zu halten. Während seiner ersten Schritte auf Cocolint findet Link sein Schwert dann wirklich am Strand liegen. Bei dessen Bergung wird er plötzlich von einer alten Eule angesprochen. Wie es nach dem Gespräch mit der Eule aussieht, ist auch in diesem fremden Land nicht alles so, wie es auf den ersten Blick scheint. Nach und nach wird Link auch klar, was das sein könnte.

Die Legende vom Windfisch

Die Eule und viele Bewohner der Insel Cocolint erzählen Link von einer alten Legende. Nach dieser sind alle Bewohner der Insel, die dort auftauchenden Monster, die Städte und Plätze, und sogar die Insel selbst nur ein Traum, geträumt von einem Wesen namens Windfisch. Dieser soll in einem riesigen Ei, auf der Spitze des höchsten Berges der Insel, schlafen und auf seine Erweckung warten. Link findet schnell heraus, dass dies der einzig mögliche Weg ist, um die Insel wieder zu verlassen und seine Heimreise fortsetzen zu können. Dazu ist das Zusammenspiel von acht Instrumenten nötig, der Instrumente der Sirenen. Diese sollen aus insgesamt acht Dungeons auf Cocolint erobert werden. Ist dies erst einmal geschafft, so kann durch das Spielen der „Ballade des Windfisches“ vor dem Ei angeblich ein Zugang zu diesem geöffnet werden und der Weg zur Erweckung des Windfisches wäre frei. So weit die Legende.

Die Bewohner von Cocolint[Bearbeiten]

Siehe: Bewohner von Cocolint

Außer den dort aufgeführten Charakteren gibt es noch Vielzahl anderer, die zu einem sehr großen Teil auch jeder einen eigenen, kleinen Part im Laufe des Spiels bekommen. Sie sind wichtig zur Lösung einiger Rätsel, für den Fortgang des sich durch das halbe Spiel ziehenden Tauschgeschäfts und für andere mehr oder weniger wichtige Dinge.

Die wichtigsten Gegenstände[Bearbeiten]

Labyrinthe[Bearbeiten]

Labyrinth Benötigter Gegenstand Enthaltener Gegenstand Endgegner Musikinstrument
Wurmpalast Wurmschlüssel Greifenfeder Moldorm Muschelgeige
Djinngrotte Struppi Kraftarmband Lv. 1 Djinn Tritonshorn
Teufelsvilla Schleimschlüssel Pegasusstiefel Schleimauge Nixenglöckchen
Wundertunnel Wunderschlüssel & Pegasusstiefel Schwimmflossen Piranha-Killer Neptunharfe
Fischmaul Schwimmflossen Enterhaken Schleimaal Korallenxylophon
Maskentempel Maskenschlüssel Kraftarmband Lv. 2 Dämonenfratze Seesterntriangel
Adlerfestung Adlerschlüssel Spiegelschild Teufelsadler Poseidonorgel
Reptilfelsen Krötenrap & Spiegelschild Somaria-Stab Irrlicht Oktopustrommel

Windfischei

Das quasi neunte Labyrinth ist das Windfisch-Ei. Für den Eintritt werden die acht Instrumente der Sirenen benötigt, sowie die darauf zu spielende „Ballade des Windfisches“. Im Inneren erschwert lediglich ein Labyrinth aus gleich aussehenden Gängen den Weg zum Windfisch.

Ist dieses überwunden, muss Link noch einmal gegen eine Vielzahl von Endgegnern (Alpträume) kämpfen, die größtenteils Bezug zu in der Vergangenheit (auch in vergangenen Zelda-Spielen) schon einmal besiegten Gegnern nehmen.

Hier die Liste dieser Gegner in chronologischer Reihenfolge:

  • Großer Gel (ein riesiger Schleim)
  • Agahnim (der Zauberer aus „A Link to the Past“)
  • Moldorm (aus A Link to the Past, außerdem Endgegner des Wurmpalastes)
  • Ganon (Links Erzfeind)
  • Lanmolas (ein Wurm)
  • Dethl (ein Wesen mit zwei riesigen, rotierenden Armen)

Auflistungen[Bearbeiten]

Charaktere[Bearbeiten]

Gegner[Bearbeiten]

Gegenstände[Bearbeiten]

Orte[Bearbeiten]

Labyrinthe[Bearbeiten]

Minispiele[Bearbeiten]

Abspann[Bearbeiten]

Im Abspann sieht man wie Marin zu einer Möwe wird, was sie sich während des Spiels gewünscht hat. Diesen Abspann sieht man jedoch nur, wenn man es schafft das Spiel durchzuspielen, ohne ein einziges Mal zu sterben. Den perfekten Abspann kann man z. B. bei youtube sehen.

Anspielungen auf andere Nintendo-Spiele[Bearbeiten]

Die Yoshi-Puppe

Das Spiel hebt sich auch in Sachen Anspielungen von den anderen Zelda-Teilen ab:

  • Die Yoshi-Puppe.
  • Tarin hat große Ähnlichkeit zu Mario.
  • Tarin verwandelt sich in einen Waschbären, nachdem er einen Pilz gegessen hat, was in ähnlicher Weise auch in Super Mario Bros 3 vorkommt.
  • Das Windfisch-Ei auf der Bergspitze hat Ähnlichkeit mit einem Yoshi-Ei.
  • Dr. Wright, eigentlich ein Charakter aus SimCity, zeigt euch ein Bild von Prinzessin Peach.
  • Der singende Frosch Wart ist eigentlich der Bösewicht in Super Mario Bros 2 für das NES, den GBA sowie die Virtual Console der Wii.
  • Es kommen Gumbas aus der „Super Mario“-Reihe in den Jump'n'Run-Teilen der Labyrinthe vor.
  • Die Fische in den Tauchabschnitten stammen ebenfalls aus der „Super Mario“-Reihe und heißen Cheep-Cheeps.
  • In der Adlerfestung kommen Anti-Kirbys vor, der eine starke Ähnlichkeit mit Kirby aufweist. Wie Kirby saugt dieser Gegner Link auch ein.
  • Die Sprungfeder könnte eine Anspielung auf Mario Kart für das Super Nintendo sein, weil es dort einen Gegenstand gibt, der aussieht wie eine Feder, und mit dem man ein Mal springen kann.
  • Am Telefon in Ulriras Haus: „[...] Hallo? Ist dort die Pizzeria „Da Mario“? Nun, ich hätte gerne [...]“
  • In der Djinn Grotte tauchen gleich 2 auf, der erste ist Shy-Guy und der zweite ist Buu Huu beide kommen aus der Mario-Reihe.
  • Es tauchen Piranha-Pflanzen stammen aus dem Super Mario-Reihe.
  • Bombite erinnert an einen Bob-Omb.
  • Pokey kommen auch vor.

DX-Version[Bearbeiten]

1998 wurde das Spiel erneut veröffentlicht, dieses Mal für den Game Boy Color und in Farbe. Dabei wurden jedoch verschiedene Änderungen, auch Zensuren, vorgenommen, siehe Änderungen in Link’s Awakening.

Trivia[Bearbeiten]

  • Wenn man als Spielernamen „Zelda“ oder „Moyse“ eingibt, erklingt kurz darauf im Datei-Auswahlbildschirm eine andere Melodie. Bei dem Namen „Zelda“ ist es eine andere Version der The Legend of Zelda-Titelmelodie - bei „Moyse“ eine komplett neue Melodie. Der Name „Moyse“ funktioniert nur in der deutschen Version und verweist auf den deutschen Übersetzer Claude M. Moyse. Im japanischen Original lautet der erste Name ebenfalls „Zelda“ (ぜるだ), der zweite aber Totakeke (とたけけ), eine Anspielung auf einen der Komponisten des Spiels, Kazumi Totaka. Außerdem ist die Melodie bei der Eingabe von „Totakeke“ im Original eine andere als bei „Moyse“ in der deutschen Version. Sie ist auf Englisch bekannt als „Totaka's Song“ (Totakas Lied) und ist in vielen Spielen zu finden, an deren Musik Kazumi Totaka beteiligt war. Wo die „Moyse“-Melodie herkommt ist unklar. In der DX-Version des Spiels ist sie aber ersetzt worden und man hört stattdessen Totakas Lied, wenn man „Moyse“ als Spielername wählt.
    • In der französischen Lokalisierung des Spiels sind die beiden Namen „Zelda“ und „Lolo“.
  • Spielt man Link’s Awakening auf einem Game Boy Advance SP, so wird das Spiel in den Farben Rot, Grün und Blau dargestellt. Welche Farbe wofür verwendet wird, scheint sich an der Spielmechanik zu orientieren.
    Hintergründe werden in Rottönen dargestellt. Das betrifft alles in Menüs, den Boden, Häuser, Bäume und unbewegte Objekte wie Steine oder Büsche. Die Objekte ändern aber die Farbe, wenn man mit ihnen interagiert: Wenn man hohes Gras oder einen Busch wegschneidet, sieht man kurz einzelne Blätter welche grün sind. Steine und Vasen werden blau wenn man sie anhebt, und die Bruchstücke, die bei ihrer Zerstörung kurz zu sehen sind, sind grün.
    Charaktere und die meisten Gegner sind im Normalfall ständig grün. Wenn Link oder ein Gegner allerdings verletzt werden, blinken sie blau-grün. Dubios sind grün aber die Objekte, unter denen sie sich verstecken - wie zum Beispiel ein Schädel, Busch oder Stein - sind blau. Der Gegner Tod und Teleporter blinken ständig blau.
    Rubine und Herzen in der Oberwelt sind blau, während ihre Symbole im Menü rot sind. Abgelegte Bomben sind ebenfalls blau aber ihre Explosionen sind grün. Auch die Blitze im Vorspann sind grün.
    Wenn Link einen elektrischen Schlag von einem Buzz Blob bekommt, wird das ganze Bild in dem Moment schwarz-weiß.

Galerie[Bearbeiten]