Urbosa

Aus Zeldapendium
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Urbosa
Urbosa.png
Volk Gerudo
Geschlecht weiblich
Spiele Breath of the Wild
Orte Vah Naboris

Urbosa ist eine Gerudo, welche die Pilotin des Donnertitanen Vah Naboris war und somit zu den fünf Recken gehörte. Außerdem war sie die Königin der Gerudo und eine gute Freundin der Königin von Hyrule. Als die Verheerung Ganon in Hyrule auftauchte, erlag Urbosa Ganons Donnerfluch und wurde auf Vah Naboris getötet. Zu Beginn von Breath of the Wild ist Urbosa daher bereits einhundert Jahre tot. Sobald Link ihre Seele zusammen mit dem Titanen befreit hat, überreicht sie Link ihre Gabe Urbosas Zorn. Königin Riju ist ihre Nachfahrin.

Mit dem zweiten DLC gibt es zu den vier Recken eine Erinnerung, in welcher man mehr über die Gerudo erfährt.

Im Spiel[Bearbeiten]

Vergangenheit[Bearbeiten]

Urbosa war 100 Jahre vor den Ereignissen von Breath of the Wild die Königin der Gerudo. Gleichzeitig war sie eine begabte Kämpferin und wusste ihren Schatzsäbel und ihren Schatzschild gut einzusetzen. Es heißt, dass ihre Bewegungen einem Tanz geglichen haben sollen, wenn Urbosa ihre Waffe einsetzte. Neben ihren Fähigkeiten als Kämpferin verfügte Urbosa außerdem noch über eine besondere Gabe: Urbosas Zorn. Damit war sie in der Lage, aus dem Nichts starke Blitze herabzubeschwören und ihren Feinden damit zu schaden.

Urbosa war mit der Königin von Hyrule befreundet. Daher war Urbosa sehr betroffen, als ihre Freundin früh verstarb. Urbosa sorgte sich um deren Tochter Zelda und kümmerte sich um diese.

Später wurde Urbosa wegen der nahenden Bedrohung durch die Verheerung Ganon zum Recken ernannt und wurde zur Pilotin des Titanen Vah Naboris. In dieser Rolle nahm die Gerudo auch an einer nachempfundenen alten Zeremonie teil, die die Prinzessin abhielt, um Link zu ihrem Leibwächter zu ernennen. Als der Orni Revali während dieser Zeremonie erwähnte, dass Zelda nicht sehr begeistert wirkt, erklärte Urbosa, dass dies kein Wunder sei, da Link sein Schicksal erfüllt habe, sie jedoch nicht. Daher erinnert er sie stets an ihr eigenes Scheitern.

Urbosa bekam mit, dass Zelda zunächst nicht sehr gut mit ihrem Leibwächter Link auskam. Eines Abends rief Urbosa Link zu Vah Naboris, wo sie mit der schlafenden Zelda saß. Urbosa erklärte, dass Zelda todmüde sei, nachdem sie den ganzen Tag ununterbrochen gearbeitet hatte. Sie bat Link um Verständnis dafür, dass Zelda ihn so schlecht behandelte und berichtete, dass es Zelda nicht leicht falle, Link mit dem Bannschwert zu sehen. Urbosa erklärte, dass sich Zelda selbst die missratene Tochter Hyrules nenne und unter großem Druck stehe. Sie war von Kindesbeinen an zu spirituellen Übungen verpflichtet, um ihre Siegelkraft zu erwecken. Die Gerudo-Königin erzählte von einem Tag, an welchem Zelda so lange im kalten Wasser einer Quelle saß, bis sie krank wurde und hohes Fieber bekam. Dennoch zeigte sich die Siegelkraft nicht. Zelda begann daraufhin ihre Forschungen an den Titanen, um sich nicht nutzlos zu fühlen. Deshalb müsse ihr geholfen werden. Daraufhin weckte Urbosa die Prinzessin mit Urbosas Zorn.

Bei ihrer Rückkehr von der Quelle der Weisheit auf der Ranelle-Spitze nahm Urbosa gemeinsam mit den anderen Recken Prinzessin Zelda und Link in Empfang. Da sich bei Zelda die erhoffte Siegelkraft nicht gezeigt hatte, tröstete Urbosa sie mit den Worten, dass sie ihr Bestens gegeben habe und nicht mehr als das tun könne. Außerdem erwähnte sie, dass möglicherweise etwas anderes die Kraft des Siegels erwecken könnte. Als kurz darauf die Verheerung Ganon ausbrach, wollte Urbosa, dass Zelda sich in Sicherheit bringt. Sie selbst machte sich mit den anderen Recken auf dem Weg zu ihren jeweiligen Titanen, um Link in seinem Kampf zu unterstützen. Dort wurde sie jedoch von Ganons Donnerfluch besiegt und ihre Seele war von da an im Inneren von Vah Naboris gefangen.

Sobald Link den Titanen betritt, spricht Urbosas Stimme zu ihm und fordert ihn auf, die Karte zu finden und anschließend die fünf Kontrollsiegel zu lösen. Geht Link aus seinem Kampf gegen Ganons Donnerfluch siegreich hervor, erscheint die Seele Urbosas und dankt Link für ihre Befreiung. Sie erwähnt, dass Gerudo ungern halbe Sachen machen und sie nun endlich ihren Kampf zu Ende bringen kann. Als Geschenk überreicht Urbosa Link ihre besondere Fähigkeit Urbosas Zorn. Sie will außerdem nicht, dass sich Link und Zelda die Schuld daran geben, was geschehen ist. Laut der Gerudo hat alles so kommen müssen. Urbosa möchte, dass Link der Prinzessin ausrichten soll, dass sie stolz auf sich sein kann und sich keine Sorgen machen solle.

Erweiterungspass[Bearbeiten]

Im Rahmen der „Ballade von Urbosa“, welche im Erweiterungspass enthalten ist, erfährt man noch einiges mehr über die Königin der Gerudo.

Nach Abschluss der drei Prüfungen des Monuments und dem erneuten Sieg über Ganons Donnerfluch ist zu sehen, wie Prinzessin Zelda im Thronsaal von Urbosa steht und diese darum bittet, eine der Recken zu werden. Die Gerudo nimmt dies gerne an und berichtet von der Yiga-Bande, welche die Verheerung zurückbringen wollen und es auf das heilige Erbe ihres Volkes abgesehen hat. Zelda bedankt sich bei Urbosa, dass diese ihrer Bitte nachkommt.

Am Abend gehen beide vor den Toren von Gerudo-Stadt spazieren, wobei sie sich unterhalten. Zelda fragt sich, warum die Gerudo sich ihr gegenüber so mütterlich verhält. Statt der Prinzessin zu antworten, spricht Urbosa mit zwei Männern, die sie gerade passiert haben. Sie sagt, dass sie nichts von deren Methoden halte und nicht hinterrücks angreift. Diese geben ihre Tarnung auf und geben sich als Yiga-Novizen zu erkennen. Es kommt zum Kampf, den Urbosa, auch unter Einsatz von Urbosas Zorn, mit Leichtigkeit gewinnt. Urbosa erwähnt den Yiga gegenüber, dass sie von ihr aufgeschlitzt worden wären, wenn die Prinzessin nicht dabei gewesen wäre.

Nach dem Kampf mit den Yiga erzählt Urbosa Zelda von ihrer Mutter und wie glücklich ihre Freundin damals gelächelt habe, wenn diese ihre Tochter im Arm hielt. Als Zelda 10 Jahre zuvor ihre Mutter verlor, verzweifelte sie nicht, sondern tat alles, um eine gute Prinzessin zu sein. Urbosa gibt zu, dass sie immer für Zelda da sein möchte, da sie das ihrer Freundin schuldig sei.

Des Weiteren wurde dem Spiel mit dem Erweiterungspass Urbosas Tagebuch hinzugefügt. In diesem beschreibt Urbosa verschiedene Ereignisse. Sie schildert vom Besuch der Königin von Hyrule mit ihrer neugeborenen Tochter Zelda und deren gegenseitiger Liebe. Der nächste Eintrag wurde nach der Beerdigung von Zelda Mutter verfasst und Urbosa erwähnt, dass sie sich um das Kind sorgt, obwohl es sehr tapfer wirkt. Ein Jahr danach trifft Urbosa wieder auf Zelda und begleitet sie bei ihren Übungen an der Quelle. Dabei gibt Zelda zu, Angst davor zu haben, ihre Pflicht nicht zu erfüllen. Als nächstes beschreibt Urbosas den Besuch von den Gesandten Hyrules, die mit der Bitte an sie herangetreten seien, den Titanen zu steuern. Sodann berichtet sie von der Ernennungszeremonie der vier Recken und ihrer Beobachtung, dass Zelda und Link nicht so gut miteinander auskommen. Urbosa beschreibt einen Besuch von Link bei ihr, nachdem ihm Zelda dadurch entwischt ist, indem sie nach Gerudo-Stadt kam, wo Männer keinen Zutritt haben. Sie gab ihm einen Tipp, wie er es dennoch in die Stadt schaffen würde. Nach einem Tag gemeinsamer Forschung am Titanen schlief Zelda in Urbosas Armen ein und sie benachrichtigte Link, wo die Prinzessin zu finden ist. Der letzte Tagebucheintrag behandelt Urbosas Beobachtungen der Annährungen von Link und Zelda und ihren Hoffnungen, dass Zelda noch genügend Zeit für ihre Ausbildung hat.


Galerie[Bearbeiten]


„Urbosa“ in anderen Sprachen
Sprache Name
Japanisch ゥルボザ (Uruboza)
Englisch Urbosa
Italienisch Urbosa