Sonau

Aus Zeldapendium
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Die Sonau[1] waren ein Volk, das lange vor den Ereignissen von Breath of the Wild in Hyrule lebte. Ihr Verschwinden ist eines der größten Myterien des Landes. Die Geschichte der Sonau ging verloren, doch Gerüchten zufolge sollen sie ein barbarischer Stamm aus Phirone gewesen sein, wo sich auch die umfangreichsten Ruinen dieses Volkes befinden. Sie sollen große Magier gewesen sein und man glaubt, dass sie einen Wasserdrachen verehrten, da viele Steinritzungen in ihrer Heimat, den Sonau-Ruinen, ein solches Wesen zeigen. Tausende Jahre vor Breath of the Wild sind sie plötzlich verschwunden aber die Ruinen ihrer Bauwerke sind immer noch in Hyrule zu finden. Ein Spiralenmuster scheint ein besonderes Zeichen dieses Volkes zu sein und seine Ruinen in ganz Hyrule scheinen Elemente aufzuweisen, die sie mit den Schreinen der Prüfung verbinden.[2]

Ihre Ruinen sind vor allem in den Wäldern von Phirone zu finden. Dort stehen die nach ihnen benannten Sonau-Ruinen, bei denen sich auch die Quelle des Mutes befindet. Aufgrund des dortigen großen, steinernen Drachen-Gesichtes nimmt man an, dass es sich bei diesem Ort um ein Heiligtum der Sonau gehandelt haben muss.[3] Zudem gibt es an vielen Orten Hyrules die sogenannten Sonau-Türme[Anm.][4] oder Sonau-Säulen[Anm.]. Dabei handelt es sich um sehr hohe, schmale Säulen, die an ihrem oberen Ende verbreitert sind, sodass es oben eine relativ große Plattform gibt. Sie stehen meist einzeln an verschiedenen Orten, ohne weitere Sonau-Bauwerke in der Nähe. Ihr ursprünglicher Zweck ist unbekannt aber einige denken, sie könnten einen magischen Zweck erfüllt haben.[5]
Darüber hinaus gibt es Ruinen, die denen der Sonau ähneln, bei denen aber nicht geklärt ist ob sie tatsächlich von diesem Volk stammen. Dazu gehören die drei gewaltigen Labyrinthe Irrland, Nördliches Irrschloss und Südliches Irrschloss[6][7], die Bauwerke des Donner-Plateaus und die Deubran-Ruinen.

Trivia[Bearbeiten]

  • Bei dem Wasserdrachen, den die Sonau verehrt haben sollen, könnte es sich um Farodra handeln, da dieser regelmäßig über den Floria-See in Phirone fliegt.
  • Die Rüstungsteile des Barbaren-Sets sind laut der Beschreibung die Kleidung eines „Kriegerstammes, der einmal in Phirone gelebt haben soll“. Man findet diese Rüstungsteile in drei Schreinen der Prüfung, die sich wiederum in Labyrinthen befinden, welche von den Sonau erbaut worden sein könnten, nämlich auf Irrland, im Nördlichen Irrschloss und im Südlichen Irrschloss. Das lässt vermuten, dass es sich um Kleidung der Sonau handeln könnte. Ein weiteres Indiz dafür ist, dass im Japanischen in den Namen der Rüstungsteile derselbe Begriff verwendet wird, mit dem in Master Works die Sonau beschrieben werden, nämlich banzoku (蛮族), was ‚barbarischer / wilder Stamm‘ bedeutet.
  • Ruinen der Sonau waren schon im ersten Trailer zu Breath of the Wild am Rande zu sehen. Dort reitet Link an einem steinernen Drachen und einer Vogelstatue vorbei.[8] Und auch im ersten Ankündigungstrailer des Nachfolgers von Breath of the Wild scheinen ihre Bauwerke vorzukommen. Man sieht eine Mauer, eine Säule, eine Brücke und den Eingang eines Gebäude, die allem Anschein nach von den Sonau stammen. Allerdings ist keiner der Orte aus Breath of the Wild bekannt und es ist dort sehr dunkel, sodass sich meist nicht viele Details erkennen lassen.[9]
    • Das häufige Auftauchen ihrer Ruinen im Ankündigungstrailer zum Nachfolger von Breath of the Wild könnte darauf hindeuten, dass sie von größerer Bedeutung für das Geschehen oder zumindest die Hintergrundgeschichte dieses Spiels sind. Falls das so ist, wäre es denkbar, dass der Held, der 10.000 Jahre vor Breath of the Wild mit der Prinzessin und den Titanen zusammen die Verheerung Ganon besiegte, diesem Volk angehörte. Denn auf der Darstellung, die während Impas Schilderung dieses Kampfes zu sehen ist, hat er anscheinend lange rote Haare, während die vorherigen Helden - also Link - in den Spielen immer blonde oder braune Haare hat. Zur Kopfbedeckung des oben erwähnten Barabaren-Sets, das die Bekleidung der Sonau gewesen sein könnte, gehören aber lange, rote Haare. Der damalige Held könnte natürlich auch ein Gerudo gewesen sein, falls in diesem Volk zu der Zeit noch immer alle Hundert Jahre ein Mann geboren wurde. Aber dieses Volk ist vermutlich schon durch den Piloten des Titanen Vah Naboris vertreten.
  • Die Ruinen der Sonau wurden in Breath of the Wild zur Oberwelt von Hyrule hinzugefügt, weil die Entwickler meinten, die Welt würde sich realer anfühlen, wenn es Überreste einer längst vergangenen Kultur gäbe. Bei der Wahl der Tiermotive hatten die Designer die Geschichte des Triforce aus antiker Sichtweise im Sinn: Eber stehen für Kraft, Eulen für Weisheit und Drachen für Mut.[10]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ihr Name kommt im Deutschen offenbar nur als Teil des Ortsnamen Sonau-Ruinen in Breath of the Wild vor.
  2. The history of the Zonai people has been lost to time. There are rumors that they were a savage tribe based in Faron, where the most substantial of their ruins are located. [...] In addition to the massive palace in Faron, the Zonai ruins throughout Hyrule seem to have elements connecting them to the ancient shrines. The Zonai themselves are spoken of in hushed whispers as strong magic wielders who vanished suddenly thousands of years ago. The disappearance of the Zonai is one of Hyrule's greatest mysteries. [...] Zonai Ruins The home of the Zonai. They are thought to have worshipped a water dragon, since the area has many rock carvings dedicated to such a being. [...] This spiral pattern seems to be the unique mark of the Zonai, and it can be seen throughout the land.“ − Creating a Champion, Seite 413
  3. Zonai Ruines The home of the Zonai. [...] The stone structure surrounding the Spring of Courage bears the face of a large dragon, and this place must have been a sanctuary for the Zonai as well.“ − Creating a Champion, Seite 413
  4. Zonai Tower“ − Creating a Champion, Seite 343
  5. Zonai Pillars throughout the Land The purpose of these towers is unknown. Some think that they may have been used for magical purposes, but that cannot be confirmed.“ − Creating a Champion, Seite 413
  6. Lomei Labyrinths These giant mazes were built long, long ago. They appear to have some similarities to the Zonai Ruins in Faron, but whether or not there is a connection between them is unknown.“ − Creating a Champion, Seite 342
  7. Auf den Seiten 412 und 413 von Creating a Champion sind diese und einige kleine, unbenannte Orte grün markiert. In der Legende der Karte steht bei der Farbe Grün nur „Zonai“, während der Text besagt, dass mit Grün markierte Ruinen vermutlich von anderen Völkern als den Hylianern stammen oder diese Orte als „Sonau-Ruinen oder Ruinen mit sehr ähnlichen Merkmalen“ bezeichnet.
  8. Play Nintendo - Nintendo E3 Digital Event (Zeitmarke: 23:09) auf Nintendos offiziellem YouTube-Kanal, veröffentlicht am 10.06.2014
  9. Der Nachfolger zu The Legend of Zelda: Breath of the Wild, Ankündigungstrailer auf Nintendos offiziellem deutschen YouTube-Kanal. Die Stellen mit den vermeintlichen Sonau-Bauwerken sind ungefähr bei 0:20, 0:25, 0:30 und 0:43. Veröffentlicht am 11.06.2019
  10. As we were in the process of creating the cities and people of every region of Hyrule, we thought that if we showed fragments of a civilization that collapsed long ago, it would make the world feel more real. That's why we added Zonai relics throughout Hyrule.
    The ruins are primarily animal themed, but with the history of the Triforce from an ancient perspective in mind. The designs are symbolic — using dragons (courage), owls (wisdom), and boars (power).
    “ – Makoto Yonezu, Senior Lead Artist für Landschaften bei der Entwicklung von Breath of the Wild, in Creating a Champion, Seite 342


„Sonau“ in anderen Sprachen
Sprache Name Bedeutung
Japanisch ゾナウ (Zonau) (BotW, CaC) Abgeleitet von nazo (謎), was ‚Mysterium‘ bedeutet[1]
Englisch Zonai (BotW, CaC)
  1. And, yes, their name is a pun. "Zonai" is a take on nazo, a word meaning "mystery" in Japanese. [laughs] – Makoto Yonezu, Senior Lead Artist für Landschaften bei der Entwicklung von Breath of the Wild, in Creating a Champion, Seite 342