Rietnar

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Rietnar

Rietnar in Tears of the Kingdom
Volk Hylianer
Geschlecht männlich
Spiele
Orte Hateno

Rietnar ist ein Charakter in Breath of the Wild und Tears of the Kingdom.

Breath of the Wild[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rietnar ist der Bürgermeister des Dorfes Hateno. Dort wohnt er in einem großen Haus mit seiner Frau Clavia und ihrer Tochter Karin. Vor ihrem Haus steht eine Statue der Göttin, im Haus kann man ein Notizbuch mit dem Rezept für Kürbiseintopf finden.

Tagsüber ist Rietnar auf seinem Feld nahe Hateno anzutreffen. Wenn Link auftaucht, sagt Rietnar, dass sie ein schönes ruhiges kleines Dorf haben und er das Gefühl hat, dass die Große Verheerung endlich überwunden sei. Nun können sie sich endlich eine Zukunft aufbauen und bei ihnen muss nun niemand Hunger leiden. Rietnar lädt Link ein, so lange im Dorf zu bleiben wie er will.

Tears of the Kingdom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeisterwahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Sagono nach Hateno zurückgekehrt ist und das Dorf durch ihre Kleidungsdesigns zur Modehauptstadt Hyrules gemacht hat, trudeln täglich begeisterte Modefans in die Siedlung ein. Um dieses Image Hatenos zu fördern, hat Sagono außerdem Skulpturen in Hateno aufgestellt. Während einige Bewohner Hatenos diese Entwicklung befürworten, sieht Rietnar in ihr eine Gefahr, die die idyllische Atmosphäre Hatenos zerstört. Nicht nur erachtet er die Skulpturen als geschmacklos, er fürchtet auch, dass Hateno seine Wurzeln als traditionelles und ländliches Dorf verliert. Somit sind ihm Sagono und ihre Anhänger ein Dorn im Auge. Dennoch erkennt Rietnar, dass das Problem nicht einzig Sagono geschuldet ist, da die jüngere Generation allgemein keinen rechten Bezug mehr zur Ernte hat.

Er beschließt, dies zu ändern und tut sich zu diesem Zweck mit dem Gemüsebauern Narkin zusammen. Gemeinsam arbeiten sie daran, eine neue Art Kürbis zu entwickeln, der in Farbe, Form und Gestalt dem Sagono-Stil entspricht, der bei der Jugend so populär ist. Zu diesem Zweck studiert er jede Nacht in der Hütte im Garten Sagono-Mode. Da ihm unangenehm ist, zuzugeben, dass Sagonos Designs auch eine Chance für Hateno bedeuten könnten, hält er seine nächtlichen Studien selbst vor seiner Frau geheim. Die Tür zur Hütte hält er stets gut verschlossen.

Wenn Link in Hateno auftaucht, macht der aufgebrachte Rietnar sich gerade bereit, zur Boutique zu gehen und Sagono zurechtzuweisen. Daher hat er auch keine Zeit für ein Gespräch mit Link. Rietnar stürmt später in Begleitung seiner Frau in die Boutique, als Sagono dort gerade mit Link spricht. Er fordert sie auf, das Dorf mit ihren Kreationen zu „verschandeln“ und wirft ihr vor, dass das Gemüse in Hateno nicht wachsen kann, wenn es durch Sagonos Skulpturen auch nachts noch taghell ist. Rietnar sieht es als seine Pflicht, das Dorf vor Sagonos Ideen zu beschützen, während diese entgegnet, dass sie dem Dorf zu Erfolg und Wohlstand verholfen hat. Dies kommentiert Rietnar damit, dass Hateno die Touristen nicht braucht, sondern für Ruhe, Frieden und Gemüse steht.

Dies lässt Sagono ihm aber nicht durchgehen und behauptet, dass es die Bewohner Hatenos sind, die dies zu entscheiden haben. Daher fordert sie Rietnar zu einer Bürgermeisterwahl heraus, in der das Dorf über den Weg entscheiden soll, den Hateno in der Zukunft einschlagen soll. Rietnar nimmt die Herausforderung an und sogleich beginnen in Hateno die Vorbereitungen für die Wahl. Rietnar selbst ist es zwar unangenehm, dass er so die Beherrschung verloren hat, sieht sich aber doch als klaren Favoriten für die Wahl. So erklärt er Link im Gespräch, dass er zwei geheime Pläne hat, um Sagono auszustechen.

Er muss zwar zugeben, dass sich sein Projekt mit Narkin bis zur Wahl nicht mehr umsetzen lässt, verrät aber, dass der andere Plan aufgehen könnte. So plant er, ein nostalgisches Geschmackserlebnis aus Hateno wiederzubeleben, das sein Großvater einst mit jemandem aus dem Dorf entwickelte. So gedenkt er, Hatenos Interesse für die kulinarische Natur des Landlebens neu zu wecken. Zu seinem Ärger weiß Rietnar aber nicht mehr, was genau es war, das sein Großvater entwickelte und er entsinnt sich auch nicht, mit wem er dies tat. Er erinnert sich lediglich noch an eine cremige Konsistenz und einen beißenden Geruch. Link kann Rietnars Problem durch einen Besuch beim Hateno-Bauernhof lösen, indem er Koyin dort hilft, das Rezept für Hateno-Käse zu bergen. Rietnar ist erleichtert, nachdem er hört, dass das Rezept noch existiert und Koyin den Käse neu herstellen konnte. Er hofft nun, den Käse zu Hatenos neuer Spezialität machen zu können und geht davon aus, dass er dadurch seine Position als Bürgermeister sichern kann. Daher will er sich mit Koyin sofort um die Massenfertigung bemühen. Für Links Hilfe bedankt Rietnar sich mit 100 Rubinen.

Als der Tag der Wahl schließlich gekommen ist, haben Sagono und Rietnar ein letztes Mal die Gelegenheit, auf dem Dorfplatz vor die Bürger zu treten und ihre Ziele für Hateno zu erklären. Als Amtsträger spricht Rietnar als erster und plädiert dafür, Hatenos naturverbundene und hart arbeitende Lebensweise unbedingt zu bewahren. Schnell kommt es vor der versammelten Bevölkerung Hatenos allerdings abermals zum Streit zwischen Rietnar und Sagono, der ausgerechnet von Sophora unterbrochen wird. Sagonos bisher eher zurückhaltende und stille Schwester ist das Gezänk leid und wirft den beiden Kandidaten verärgert vor, dass sie nur an sich selbst denken und nicht an das Dorf. Sie konfrontiert Sagono auch direkt mit dem Vorwurf, schlichte Dinge mehr zu schätzen als alles Extravagante und offenbart der versammelten Menge, dass Sagono nachts Gemüse verspeist. Auch Rietnar wird von seiner Frau als Sturkopf offenbart, da er sich heimlich mit Sagono-Mode beschäftigt.

Beide müssen schließlich einsehen, dass ihr Verhalten falsch war. Sagono entschuldigt sich bei Rietnar dafür, dass sie die Traditionen und die Kultur Hatenos begraben wollte, während Rietnar um Vergebung dafür bittet, nicht gewürdigt zu haben, dass Sagono das Dorf und seine Einwohner hat aufleben lassen. Sagono zieht ihre Bürgermeister-Kandidatur daraufhin zurück und sie und Rietnar beschließen stattdessen, zusammenzuarbeiten, um Hateno in die Zukunft zu führen. Tradition und Innovation sollen fortan vereint werden, um Hateno so zu beleben.

Gemüsezucht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Anschluss an die Bürgermeisterwahl arbeitet Rietnar weiter mit Narkin an der Zucht eines Gemüses nach Sagono-Art. Allerdings wird das Feld jede Nacht von Monstern verwüstet und da die beiden sich den Monstern im Kampf nicht gewachsen fühlen, sehen sie ihr Vorhaben scheitern. Link kann sich den beiden als Beschützer anbieten. Wenn er die Nacht über Wache hält und die Monster zurückschlägt, die sich Narkins Feld nähern – entweder, indem er bis zum Sonnenaufgang durchhält oder indem er so viele Monster besiegt, dass sie sich zurückziehen – können die Kürbisse vollständig auswachsen. Da sie vom Licht der aufgehenden Sonne angestrahlt werden, tauft Rietnar die Kürbissorte Sonnenkürbis. Zum Dank für Links Hilfe schenkt Rietnar ihm gleich fünf Exemplare.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Rietnar“ in anderen Sprachen
Sprache Name Bedeutung
Deutsch Rietnar vermutlich angelehnt an das Wort „Riet“, eine Bezeichnung für Schilfrohr
Japanisch クサヨシ (Kusayoshi) Rohrglanzgras, eine dem Schilfrohr ähnelnde Pflanzenart
Englisch Reede vermutlich von reed, was ‚Schilfrohr‘ bedeutet