Pferd

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Pferd
Pferd.jpg
Ein Pferd in Breath of the Wild
Spiele
Lebensraum
Verhalten scheu (BotW)

Pferde sind Tiere, die in diversen Spielen der Zelda-Reihe in den Ländern Hyrule und Termina vorkommen und zumeist als Reittiere dienen. Der prominenteste Vertreter dieser Spezies ist Links treues Ross Epona.

Ocarina of Time[Bearbeiten]

In Ocarina of Time kommen zum ersten Mal Pferde vor und können auch geritten werden. Es gibt aber nur eines, das man erwerben und somit in der ganzen Ebene von Hyrule nutzen kann, nämlich Epona. Für das Abschließen des Spiels ist das nicht nötig aber Reiten bietet eine wesentlich schnellere Fortbewegung als Rennen und das Minispiel des Gerudo-Trainingsplatzes sowie die Jagd nach Nachtschwärmern können nur zu Pferde bestritten werden.
Ocarina of Time spielt in Hyrule und Pferde kommen hier nicht in der Wildnis vor, sondern nur als Nutztiere, die sowohl von Hylianern als auch von Gerudos gehalten werden. Die meisten Pferde findet man auf der Lon-Lon-Farm, wo sie unter der Pflege von Talon und Malon aufwachsen. Sie sind meist zahm und haben hellbraunes Fell und dunkle Mähnen. Eines ist jedoch recht wild und hat ein dunkleres Fell mit heller Mähne: Epona. Wenn Link ihr das erste Mal begegnet, trabt sie immer von ihm weg, wenn er sich nähert. Als Kind kann er jedoch von Malon Eponas Lied lernen, welches die Stute beruhigt, sodass sie Link vertraut. Sieben Jahre später befindet sich die Farm im Besitz von Basil, der dort Pferderennen anbietet. Link kann sich ein Pferd aussuchen um das Rennen zu bestreiten, mit Eponas Lied kann er außerdem Epona selbst herbeirufen und reiten, ganz zur Überraschung von Basil. Indem er Basil zwei Mal im Pferderennen schlägt, gewinnt Link Epona und kann diese fortan in der Ebene von Hyrule reiten.
Desweiteren steht ein Pferd am Gerudo-Trainingsplatz, das so aussieht wie die meisten auf der Lon-Lon-Farm. Ganondorf reitet ein schwarzes Pferd, das man aber nur während Links Traum am Anfang und während Impas und Zeldas Flucht sieht. Bei der Flucht ist auch das einzige Mal ein weißes Pferd zu sehen, auf dem Impa und Zelda reiten.

Wenn ein Pferd galoppiert, kann es zu kurzen Sprints angespornt werden, was aber nur begrenzt möglich ist, da es Ausdauer verbraucht. Die Möglichkeit dafür wird auf dem Bildschirm in Form von Karotten dargestellt. Wenn das Pferd sprintet, wird eine der Karotten verbraucht, regeneriert sich jedoch nach kurzer Zeit wieder. Mit Pferden ist es außerdem möglich, über Hindernisse wie Zäune zu springen. Dies geschieht automatisch, wenn man direkt auf das Hindernis zureitet, es erfordert aber manchmal, dass man dabei sprintet. Link kann während des Reitens den Bogen benutzen und wenn er über Grasbüschel reitet, werden diese zerstört und Link nimmt die dabei zum Vorschein kommenden Gegenstände automatisch auf.
Wie andere Tiere, können auch Pferde nicht verletzt oder gar getötet werden.

Majora’s Mask[Bearbeiten]

In Majora’s Mask findet sich Link in Termina wieder, wo Pferde erneut nicht in freier Wildbahn vorkommen. Cremia und Romani besitzen ein braunes Pferd, das ihren Milchwagen zieht, und die Gebrüder Gorman besitzen zwei grau gefleckte Pferde, auf denen sie auf ihrer Pferderennbahn im Wettreiten gegen Link antreten. Zudem reitet Link wieder auf Epona. Pferd und Reiter sind so jung, wie sie es in Ocarina of Time vor der Zeitreise waren. Schon zu beginn, als Link nach Termina reitet, wird Epona jedoch von Horror Kid gestohlen und taucht später auf der Romani-Ranch wieder auf. Wie in Ocarina of Time kann Link Eponas Lied spielen um sein Pferd damit zu beruhigen. Auch hier ist es möglich, Epona zu reiten, was diesmal sogar nötig ist, da man nur so die Zäune überqueren kann, die den Zugang zur Schädelbucht und den Ikana Canyon versperren. Zudem kann man natürlich nur zu Pferde an dem Rennen auf der Pferderennbahn der Gebrüder Gorman teilnehmen, was jedoch optional ist.

Abgesehen von der Pferderennbahn spielen diese Tiere bei der Milchlieferung eine Rolle, da einerseits der Milchwagen von einem Pferd gezogen wird und andererseits die Gebrüder Gorman, die ihn angreifen, auf ihren Pferden reiten. Dabei sind die beiden Pferde und ihre Reiter maskiert.

Auch hier können Pferde nicht verletzt oder getötet werden.

Oracle of Seasons und Oracle of Ages[Bearbeiten]

In den beiden Oracle-Spielen ist Link jeweils im Vorspann auf einem Pferd reitend zu sehen. Das Pferd bäumt sich auf einem Felsvorsprung auf, während im Hintergrund ein Schloss zu sehen ist. Dann betritt Link ohne das Pferd einen Raum, in dem sich das Triforce befindet, welches ihn dann nach Labrynna, beziehungsweise Holodrum teleportiert. Danach tauchen aber keine Pferde mehr auf.

The Minish Cap[Bearbeiten]

In The Minish Cap kommt nur ein Pferd vor, nämlich Epona. Sie kann allerdings nicht geritten werden. Epona gehört Malon und zieht deren Milchwagen. Sie kann in Hyrule-Stadt angetroffen werden und als Minish kann Link mit ihr sprechen und Fragmente vereinen.

Twilight Princess[Bearbeiten]

Im Hyrule von Twilight Princess besitzen anscheinend nur drei Personen ein Pferd. Link reitet hier wieder auf Epona und nutzt sie gleich zu Beginn um Holz zu transportieren und um die Ordon-Ziegen in ihren Stall zu treiben. Ganondorf hat wieder ein schwarzes Pferd, so wie in Ocarina of Time. Die dritte ist die Wirtshausbesitzerin Thelma. Sie fährt im Verlauf der Geschichte den Zora-Prinzen Ralis in einem Pferdewagen von Hyrule-Stadt nach Kakariko. Ihr Pferd ist schwarz.

Link erhält Epona hier gleich zu Beginn des Spiels. Wie schon in Ocarina of Time, kann er sie zu kurzen Sprints antreiben, die Ausdauer verbrauchen. Er kann sie auch wieder durch Eponas Lied herbeirufen, welches er auf Flötengras oder auf der Tönernen Flöte spielt. Neu ist, dass er nun von ihrem Rücken aus sowohl Bogen als auch Schwert verwenden kann. In Wolfsgestalt kann er mit Epona und anderen Tieren sprechen.

Auch hier sind Pferde und andere Tiere wieder unverwundbar.

Breath of the Wild[Bearbeiten]

In Breath of the Wild gibt es viele verschiedenfarbige Pferde in Hyrule, von denen viele frei in der Wildnis leben und andere als Reittiere dienen. Dabei sind Hylianer und Bokblins die einzigen, die Pferde halten und reiten. Link kann bis zu fünf Pferde besitzen. Er kann aber kein Pferd kaufen, sondern muss ein wildes finden und es selbst zähmen.

Anders als in vorherigen Spielen, können Pferde in Breath of the Wild sowohl von Link als auch von Gegnern verletzt werden und sogar sterben. Es gibt aber auch die Möglichkeit, ein eigenes Pferd vom Pferdegott Mahlon wiederbeleben zu lassen.

Vier Nebenaufgaben drehen sich um Pferde:

Zähmen und Registrieren[Bearbeiten]

Um ein Wildpferd zu zähmen, sollte Link sich von hinten anschleichen und dabei möglichst wenig Geräusche machen. Wenn er dabei anderen Pferden zu nahe kommt, schrecken sie auf. Wenn Link nahe genug an das zu zähmende Pferd gelangt ist, kann er aufspringen. Alternativ ist es auch möglich, mithilfe des Parasegels von oben auf dem Pferd zu landen. In beiden Fällen reagiert das Pferd dabei panisch und versucht, Link abzuwerfen. Dieser muss nun schnell durch Tätscheln versuchen, das Pferd zu beruhigen. Dies verbraucht Links Ausdauer und wenn diese erschöpft ist bevor das Pferd gezähmt werden kann, wirft es ihn ab. Wenn das Pferd gezähmt ist, versucht es nicht länger, Link abzuwerfen und Link kann es reiten. Auch, wenn er nun ab- und dann wieder aufsteigt, muss er das Pferd nicht nochmal zähmen. Das Pferd besitzt jedoch weder Zaumzeug noch Sattel, sodass Link sich an der Mähne des Pferdes festhalten muss. Da das Pferd Menschenkontakt jedoch noch nicht gewöhnt ist, reagiert es anfangs nicht richtig auf Links Befehle, begehrt auf oder wechselt auch einfach die Richtung. Um dies zu verhindern, muss Link das Pferd durch sanftes Tätscheln belohnen, wenn es etwas richtig macht. Dies verstärkt die Zuneigung des Pferdes zu Link. Je stärker diese ist, desto besser gehorcht das Pferd.
Wenn man einen reitenden Bokblin vom Pferd stößt, kann man auf dieses aufsitzen ohne es zähmen zu müssen. Die Zuneigung ist aber auch bei diesen Pferden nicht hoch und kann durch Tätscheln verbessert werden.

Link kann ein gezähmtes Pferd zu einem beliebigen Stall bringen, wo er es für 20 Rubine registrieren kann. Dies bedeutet, dass Link dem Pferd einen Namen geben kann und es außerdem vom Stall Zaumzeug und Sattel erhält. Fortan kann Link das Pferd an jedem Stall zu sich rufen lassen, oder aber es gegen ein anderes, bereits registriertes Pferd tauschen. Insgesamt kann Link fünf Pferde registrieren, für jedes weitere Pferd muss ein anderes freigelassen werden. Wenn ein Pferd hohe Zuneigung zu Link hat, kann er an einigen der Ställe außerdem den Sattel und Zaumzeug des Pferdes ändern oder dessen Mähne frisieren lassen.

Eigenschaften und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Pferde haben fünf Eigenschaften, die von Tier zu Tier variieren. Diese sind Stärke, Tempo, Ausdauer, Temperament und Zuneigung. Die ersten vier sind bei jedem Pferd von vornherein festgelegt und nicht dauerhaft veränderbar. Die Zuneigung kann hingegen verbessert werden. Die Ausdauer gibt an, wie oft das Pferd kurz hintereinander sprinten kann und die Zuneigung, wie gut es gehorcht. Die Ausdauer kann man durch Verfüttern einer Fitkarotte vorübergehend steigern. Wie stark diese fünf Eigenschaften aufgeprägt sind, kann man erst sehen, nachdem man das jeweilige Pferd registriert hat. Dazu muss man einen Stallbesitzer ansprechen und sagen, dass man ein Pferd abholen will.

Wenn es geritten wird, weicht ein Pferd automatisch Hindernissen wie Bäumen aus oder springt über kleinere Hindernisse. Es wird sich allerdings weigern, zu steile Klippen hinauf oder hinunterzugaloppieren. Pferde mit hoher Zuneigung folgen außerdem automatisch Wegen. Pferde haben verschiedene Persönlichkeiten, sie können beispielsweise wild sein, oder auch ruhiger. Wenn Link pfeift, während sein Pferd in der Nähe ist, wird das Pferd auf ihn zukommen.

Kämpfen kann man vom Pferd aus sowohl mit dem Bogen als auch mit Nahkampfwaffen. Zudem fügt ein Pferd Tieren und Gegnern Schaden zu, wenn es über sie hinweggaloppiert. Wenn man von einem Pferd abspringt, kann man durch Ziehen des Bogens außerdem eine Zeitlupenphase auslösen um einfacher zielen zu können. Module können vom Pferd aus nicht verwendet werden.

Verbreitung und Verhalten[Bearbeiten]

Wildpferde in Breath of the Wild

Wildpferde leben im Großteil Hyrules und durchqueren in kleinen Herden die Wiesen und Ebenen des Landes. Es gibt aber auch Gebiete, wo man sie nicht antrifft, wie die Gerudo-Wüste, die kargen, steinigen Bereiche der Schlucht von Eldin oder die dichten Wälder im Süden. Die Pferdeherden bestehen meistens aus vier Tieren. Da Wildpferde noch nicht an Kontakt mit Menschen gewöhnt sind, scheuen sie sobald Link oder andere Hylianer oder Monster in ihre Nähen kommen. Sollten Pferde aufgescheucht werden, galoppieren sie davon ehe sie in einiger Entfernung wieder zur Ruhe kommen. Wenn ein Pferd aufschreckt, scheuen meistens auch alle anderen Pferde in der Nähe.

Neben den Wildpferden kann man gezähmte Pferde an vielen Orten in Hyrule finden. An den meisten Ställen befindet sich mindestens ein Pferd in der dazugehörigen Koppel und auch einige Reisende, die Hyrule durchqueren, reisen zu Pferde. Diese Pferde kann Link nicht übernehmen. Selbst einige Bokblins sind auf Pferden unterwegs. Die Wüste und einige Gebirgsregionen kann aber selbst ein zahmes Pferd nicht betreten. Die heiße Region um den Todesberg ist für Pferde erreichbar, aber tödlich.

Spezielle Pferdearten[Bearbeiten]

  • Riesenpferd: Ein einziges Riesenpferd ist in Breath of the Wild anzutreffen. Es ist wesentlich größer als gewöhnliche Pferde und hat eine orange Mähne und schwarzes Fell. Es ist im Taobab-Grasland im Südwesten Hyrules aufzufinden. Das Pferd hat keine Ausdaueranzeige, kann aber praktisch unbegrenzt galoppieren, ist zudem wesentlich stärker - so kann man einen Elch überrennen - und kann auch viel mehr Schaden einstecken. Das Pferd kann gezähmt und an einem Stall registriert werden.
  • Stalpferd: Stalpferde tauchen in kalten Regionen auf, und werden meistens von Stalbokblins geritten. Link kann ein Stalpferd reiten, jedoch nicht bei einem Stall registrieren. Wenn der Tag beginnt, zerfällt es zu Knochen.

Handbucheintrag[Bearbeiten]

Sein Lebensraum ist das grasbewachsene Flachland. Durch seinen Nutzen als Transportmittel stand es schon immer in Kontakt zur Zivilisation. Nähert man sich ihnen, ergreifen wilde Pferde jedoch schnell die Flucht. Daher ist Anschleichen geraten, wenn man sie einfangen will.

Verbreitungsraum:
Ebene von Hyrule
Prärie von Phirone
Verfügbare Materialien:
Nichts

Spezielle Pferde[Bearbeiten]

  • Epona - Links Pferd in Ocarina of Time, Twilight Princess und über amiibo auch in Breath of the Wild. Außerdem Malons Pferd in The Minish Cap
  • Ganondorfs Pferd - Das Pferd von Links Gegenspieler in Ocarina of Time und Twilight Princess.
  • Der Schimmel - Ein Pferd mit ausgezeichneten Statistiken in Breath of the Wild.

Darstellungen von Pferden[Bearbeiten]

In Spirit Tracks bewegt man sich mittels eines Zuges durch Hyrule, dessen Lok und Wägen austauschbar sind. Eine der Loks heißt Pferdelok und an dieser befinden sich zwei Pferdeskulpturen, die sich während der Fahrt auf und ab bewegen.

Galerie[Bearbeiten]


„Pferd“ in anderen Sprachen
Sprache Name Bedeutung
Japanisch 馬 (uma) Pferd
Englisch Horse Pferd
Französisch Cheval Pferd
Russisch Лошадь (Loschad) Pferd