Keibe-Tawa-Schrein

Aus Zeldapendium
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keibe-Tawa-Schrein
Keibe-Tawa-Schrein außen.png
Der Eingang zum Schrein
Spiel Breath of the Wild
Prüfung Groß und klein
(Rätsel)
Standort Südosten der Gerudo-Wüste
Benötigter Gegenstand
Erhaltener Gegenstand

Der Keibe-Tawa-Schrein ist einer der Schreine der Prüfung in Breath of the Wild. Er taucht im Verlauf des HauptzielsEX: Die Ballade von Urbosa“ auf, das dem Spiel durch Herunterladen des Erweiterungspasses hinzugefügt wird. Der Schrein wurde auf Anweisung der Göttin Hylia vom Priester Keibe-Tawa erbaut und prüft die Fähigkeiten desjenigen, der die Verheerung Ganon bekämpfen will.[1] Wenn Link die Prüfung des Schreins besteht, erhält er ein Zeichen von Naboris.

Lage und Auftauchen[Bearbeiten]

Der Eingang zum Schrein befindet sich auf einem Felsen im Südosten der Gerudo-Wüste, ist aber zunächst im Boden verborgen. Die Aufgabe „EX: Die Ballade von Urbosa“ beginnt, nachdem Link ein Monument im Ost-Gerudo-Hochland gefunden und aktiviert hat. Zu diesem gehören drei Säulen mit je einem Luftbild an einer Seite, auf dem der Standort eines Schreins markiert ist. Zudem gibt der Barde Kashiwa Hinweise zu den Aufgaben, die an diesen Orten bewältigt werden müssen:

» Es gilt, die grimme Herrscherin des Sandes vom Thron zu fegen…

Es gilt, sich mit treuem Reittier durch die Lichtringe zu bewegen…
Es gilt, der Wüstenstadt Schatz zum großen Schlund zu tragen…

«

— Kashiwa

Eine der Markierungen führt zu einem Felsen südlich von Ost-Gerudo. Dort steht Kletis und macht Notizen. Spricht Link sie an, erzählt sie ihm von einem Gerücht über eine seltsame Moldora, die aufgetaucht ist, nachdem der Titan Vah Naboris besänftigt wurde. Angeblich sollen die Gerudo versucht haben, sie zu bekämpfen, konnten aber nichts ausrichten. Es handelt sich um eine Königsmoldora, die sich etwas weiter nördlich durch den Sand wühlt. Hat Link sie besiegt, erscheint der Eingang zum Keibe-Tawa-Schrein.

Aufbau[Bearbeiten]

Das Innere des Schrein besteht aus einem großen, langen Raum mit drei durch Gitter abgetrennten Bereichen. An einem Ende befindet sich der Eingang, am anderen der zunächst durch ein Gitter verschlossene Zugang zum Priester. Vom Eingang aus gesehen befindet sich an der linken Wand eine Stromquelle mit einer Leitung, welche die Wand entlang zum anderen Ende verläuft und an vier Stellen unterbrochen ist. Vor dieser Wand befindet sich ein langes Wasserbecken. Die Leitung passiert den Durchgang zum Priester, verläuft weiter durch einen abgetrennten Bereich rechts daneben, hin zu einem weiteren, in dem sich eine Schatztruhe befindet. Auf der rechten Seite des Raums befinden sich zwei Nischen, in denen sich einmal zwei kleine und einmal eine große Metallkiste befinden. Die Stromleitung ist für Link ungefährlich, doch an Stellen, wo unter Strom stehende Objekte mit dem Wasser in Berührung kommen, bekommt Link einen Schlag.

Um zum Priester zu gelangen, muss der Strom bis zu dem Gitter fließen, das den Zugang zum Priester versperrt.
Bei der ersten Unterbrechung befinden sich zwei angekettete Metallkugeln im Wasser, von denen eine mit der Stromquelle verbunden ist und daher unter Strom steht. Den Abstand zwischen diesen Kugeln kann man überbrücken, indem man mit dem Magnetmodul eine der kleinen Metallkisten dorthin legt. Somit fließt der Strom bis zur zweiten Unterbrechung weiter.
Dort teilt sich die Leitung in zwei Stränge. Einer endet kurz vor einem Schalter neben einer Plattform im Wasser. Mit der zweiten kleinen Metallkiste kann man den Strom zum Schalter leiten. Solange dieser aktiviert ist, bewegt sich die Plattform auf und ab. Die Kiste muss weggenommen werden, wenn die Plattform oben ist. Dann befindet sie sich direkt unter der zweiten Unterbrechung der Stromleitung. Stellt man nur die Metallkiste auf die Plattform, ist auch diese Lücke geschlossen.
Bei der nächsten Unterbrechung ragen zwei Metallstangen aus der Wand. An der einen hängt eine große Metallkugel an einer Kette. Diese Kugel muss über die andere Stange gehängt werden.
Die vierte Unterbrechung lässt sich schließen, indem man unter ihr mit dem Cryomodul eine Eissäule im Wasser entstehen lässt und die große Metallkiste darauf platziert.
Etwa zwei bis drei Sekunden nachdem der Stromfluss bis zum Durchgang zum Priester hergestellt wurde, öffnet sich dieser. Wird der Stromfluss unterbrochen, schließt sich der Durchgang wieder. Nun kann Link das Zeichen von Naboris holen oder zuvor den Durchgang zur Truhe öffnen.

Um zu Schatztruhe zu gelangen, muss der Strom noch etwas weiter geleitet werden. Die Leitung verläuft in den Bereich neben dem des Priesters hinein und wieder heraus. Dieser Bereich ist durch ein Gitter versperrt. In ihm befinden sich vier sich ständig hin und her bewegende Plattformen mit Teilen der Leitung darauf. Für jede gibt es einen Kristallschalter, der je eine davon anhält. Zudem schwebt eine fünfte Plattform im Raum, von der ein Laserstrahl ausgeht. Über eine Apparatur vor dem Gitter kann diese Plattform bewegt werden, um mit dem Laser die Schalter zu aktivieren. Die vier Plattformen müssen so zum Stillstand gebracht werden, dass die Leitungsteile nah genug beieinander liegen, dass der Strom hindurch ans andere Ende des Raumabschnitts und von dort schließlich zum Eingang des Bereiches mit der Truhe fließt. Dort öffnet er das Gitter, um den Weg zur Truhe freizugeben. In ihr findet man einen Sonnenschild.

Galerie[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

  • Der Name des Priesters Keibe-Tawa könnte von Kei Watanabe oder Keiichi Watanabe abgeleitet sein, zwei der Entwickler von Breath of the Wild. Im Abspann des Spiels wird ersterer unter dem Punkt „Lead Artist – Structural“ und letzterer unter „Landscape Modeling“ genannt.
    Die Vermutung, dass der Name auf einen der Entwickler anspielt, kommt daher, dass es andere Priester gibt, bei denen die Namensähnlichkeit so groß ist, dass ein Zufall unwahrscheinlich ist; zum Beispiel Ja-Bashif (Hidemaro Fujibayashi) oder Kiwa-Zatas (Satoru Takizawa). Im japanischen Original werden die Namen der Priester in der Silbenschrift Katakana geschrieben. Darum sollte man auch die Namen der Entwickler in dieser Schrift betrachten, wenn man beide vergleichen will. Von den Entwicklern, die im Abspann von Breath of the Wild genannt werden, sind Kei Watanabe (ケイ ワタナベ) und Keiichi Watanabe (ケイイチ ワタナベ) die einzigen, deren Namen vier der fünf Zeichen enthalten, die im Namen des Priesters Keibe-Tawa (ケーベ・タワ) vorkommen. Es fehlt nur der Längungsstrich (ー), was sich aber dadurch erklären lässt, dass die Kombination „EI“ oft als langes „E“ ausgesprochen wird und dann in Katakana mit einem Längungsstrich statt des „I“ geschrieben werden kann.


Keibe-Tawa-Schrein“ in anderen Sprachen
Sprache Name Bedeutung
Japanisch ケーベ・タワの祠 (Kēbe Tawa no hokora) (kleiner) Schrein des Kēbe Tawa (siehe auch: Abschnitt „Trivia“)
Englisch Keive Tala Shrine Keive-Tala-Schrein


Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Vor ungeahnter Zeit offenbarte sich die Göttin Hylia vor mir. Sie gab mir die Aufgabe, diesen Schrein der Prüfung zu erschaffen. Ich wurde der Priester, welcher die Pilger auf ihre Fähigkeit hin prüft, die Verheerung zu besiegen. Nach Äonen erschien nun endlich der wahre Held vor mir.“ — erster Priester, dessen Prüfung Link besteht (Breath of the Wild)
    Da immer nur der erste Priester diese Aussage macht und jeder der vier Priester auf dem Vergessenen Plateau der erste sein kann – abhängig von der Entscheidung des Spielers –, kann man vermuten, dass die Aussage stellvertretend für alle Priester und Schreine gilt.