Agraston

Aus Zeldapendium
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Agraston

Artwork von Agraston in Chronik der Versiegelung
Titel Häuptling der Goronen
Weiser des Feuers
Volk Gorone
Geschlecht männlich
Spiele Tears of the Kingdom
Andere Auftritte Hyrule Warriors: Chronik der Versiegelung

Agraston ist ein Charakter aus Tears of the Kingdom, wenngleich er in diesem Spiel noch unbenannt blieb. Seinen Namen erhielt er erst in dem Ableger-Spiel Hyrule Warriors: Chronik der Versiegelung, in dem er auch als spielbarer Charakter erscheint.

Der Gorone Agraston ist der Häuptling seines Volkes, der Weise des Feuers und der Träger eines Mysteriensteins. Er unterstützte König Rauru während des Versiegelungskrieges im Kampf gegen den Dämonenkönig. Lange nach der Versiegelung des Dämonenkönigs ruft der Geist Agrastons seinen Nachfahren, den jungen Goronen Yunobo, in den Feuertempel, um dort zu seinem Nachfolger zu werden und dem wiedererstarkten Dämonenkönig zu trotzen.

Tears of the Kingdom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vergangenheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem der Gerudo-König Ganondorf zum Dämonenkönig wurde und ganz Hyrule der Untergang drohte, versammelte Hyrules König Rauru die Oberhäupter der Goronen, Zoras, Orni und Gerudo. Sie alle einte ihre Entschlossenheit, den Dämonenkönig aufzuhalten und schworen Rauru zu diesem Zweck die Treue.[1] Rauru händigte ihnen im Gegenzug mächtige Mysteriensteine aus, die ihre Kräfte verstärkten. Gemeinsam mit Raurus Schwester Mineru und der in der Zeit zurückgereisten Zelda wurden sie zur ersten Inkarnation der Weisen; mit Agraston als Weisen des Feuers.[2]

In dieser Konstellation stellten Rauru und die Weisen sich schließlich dem Dämonenkönig entgegen. Obwohl es ihnen mit den Mysteriensteinen möglich hätte sein sollen, den Dämonenkönig zu richten, unterlagen sie dennoch im Kampf. Geschwächt sahen sie dem Ende entgegen, bis Rauru sein eigenes Leben opferte, um den Dämonenkönig zu versiegeln. Mit Ganondorfs Versiegelung endete der Krieg und Frieden kehrte in Hyrule ein. Einige Zeit später wurde Agraston von Zelda aufgesucht, die das Gespräch mit ihm suchte. Sie verkündete, dass der Dämonenkönig eines Tages das Siegel abstreifen und zurückkehren würde. Daher flehte sie Agraston an, die den Goronen innewohnende Kraft des Feuers dem Helden Link zu schenken, wenn der Zeitpunkt kommen würde. Agraston gab ihr sein Versprechen.[3]

Agraston und die restlichen Weisen bezeugten später die Drachenwandlung Zeldas und ihre Transformation in den Weißdrachen. Der weitere Werdegang der Weisen ist nicht bekannt, wenngleich sie alle irgendwann den Tod fanden.

Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Agrastons Geist erscheint Yunobo

Tausende Jahre später bricht das Siegel des Dämonenkönigs und Ganondorf sucht Hyrule ein weiteres Mal heim. Kurz nach Beginn des Kataklysmus hört ein Nachfahre Agrastons, der junge Gorone Yunobo, eine merkwürdige Stimme, welche ihn in Richtung des Todesbergs ruft. Die Stimme gehört Agraston, der Yunobo in den Feuertempel rufen will, damit Yunobo dort Agrastons Mysterienstein an sich nimmt und Agrastons Nachfolge als Weiser des Feuers antritt. Umso näher Yunobo und sein Begleiter Link dem Feuertempel kommen, desto klarer wird auch die körperlose Stimme. Als sie den Tempel schließlich erreichen, weist die Stimme des Weisen sie an, mit seiner Macht des Feuers den Weg durch den Tempel zu beschreiten. Der Weise erklärt auch, wie Yunobo dies bewerkstelligen kann.[4]

In der finalen Kammer des Tempels treten Yunobo und Link gegen Ganondorfs Kreatur Boldo Gohma an und besiegen diese. Nachdem Boldo Gohma geschlagen ist, manifestiert sich der Mysterienstein des Weisen des Feuers. Als Yunobo diesen berührt, stehen er und Link plötzlich einem Abbild des ursprünglichen Weisen gegenüber, der Yunobo freundlich willkommen heißt. Er offenbart sich als Urahne Yunobos und als Weiser, bevor er Yunobo vom Versiegelungskrieg der Vergangenheit sowie der Rolle der Weisen berichtet. Getreu seines damaligen Schwurs trägt Agraston Yunobo nun auf, die Rolle des Weisen des Feuers anzunehmen.[5] Tatsächlich tut Yunobo wie geheißen und nimmt den Mysterienstein sowie die Rolle des Weisen an.

Hyrule Warriors: Chronik der Versiegelung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Chronik der Versiegelung wird die ferne Vergangenheit genauer beleuchtet und der Versiegelungskrieg wird detaillierter aufgearbeitet. Hier wird Agraston als Häuptling des Volkes der Goronen vorgestellt. Er erscheint erstmals mit einer Delegation seines Volkes in Schloss Hyrule, um König Rauru in die Treue zu schwören. Im Gegenzug erhält Agraston in der Zeremonie von Rauru die Maske eines Götterboten, die ihn als Freund Hyrules auszeichnet. Später erscheinen Agraston und einige Goronen – eingeladen von Rauru – auf dem Trainingsplatz nahe des Schlosses, um dort ihre Kräfte mit den hylianischen Kriegern sowie Zelda zu messen.[6] Die Niederlage seiner Kämpfer Braton und Pastos treiben Argaston dazu, selbst in den Kampf einzutreten, doch et wird von Zelda, Rauru und Sonia geschlagen. Er gibt gutmütig auf. Die Goronendelegation kehrt schließlich nach Eldin zurück.

Nachdem der Gerudo-Herrscher Ganondorf einen Mysterienstein gestohlen hat und damit zum übermächtigen Dämonenkönig geworden ist, sehen die Goronen sich am Todesberg wie auch der Rest Hyrule sich schnell unter Angriff von Ganondorfs Monsterhorden. Nicht nur wird der Todesberg von Monstern attackiert, aus dem Vulkan bricht auch die Monstrosität Ilvazia hervor. Daher senden die Goronen einen Hilferuf an König Rauru und dessen Mitstreiter.[7] Nachdem Ilvazia von dem Krog Calamo und seinem mysteriösen Konstrukt besiegt wurde, schöpfen auch die Goronen neue Hoffnung und kämpfen bestärkt weiter. Am Fuß des Todesbergs werden die Goronen im Kampf von den Orni unter Raphica unterstützt. Auch Raurus Truppen, darunter Zelda und Raurus Schwester Mineru treffen zur Unterstützung der Goronen ein und werden von dem erleichterten Agraston willkommen geheißen. Er berichtet Rauru auch von dem Konstrukt, das urplötzlich erschien und die Vulkankreatur vernichtete.

Mit der Verstärkung durch Hyrule wagen die Goronen unter Agrastons Führung einen Gegenangriff. Tatsächlich gelingt es, den Berg von Feinden zu bereinigen und dabei sogar mächtige Monster wie einen Magmarok oder einen Feuer-Leunen zu bezwingen. Dennoch ist Agraston klar, dass weder die Goronen noch Hyrule sicher sind, solange die Quelle der Monsterflut nicht bezwungen wurde. Aus diesem Grund wiederholt Agraston seinen Treueschwur an Rauru und seine Truppen schließen sich Raurus Armee im Kampf gegen den Dämonenkönig an. Zurück in Raurus Basis, dem Tempel in der Kukudja-Schlucht, wird nun ein Plan geschmiedet, wie man der stetig wachsenden Monsterflut entgegenstellen könnte. Nach Berichten von Monsterhorden im Wald von Hyrule sendet Rauru Agraston gemeinsam mit Zelda und der Zora-Königin Qia los, um die im Wald kämpfenden Orni mit Nachschubtruppen zu unterstützen. Zusätzlich durch die Krogs unterstützt, die die Geheimnisse des Waldes mit den Kämpfern teilen, können Agraston und seine Begleiter einen Sieg im Wald erringen und außerdem den Erzdämon Miasgeira erschlagen – wobei dieser mit seinen letzten Worten heult, unsterblich zu sein, solange sein Dämonenkönig ihm neue Kraft verleiht. Im Anschluss an den Sieg im Wald erhalten Agraston und seine Begleiter Kunde von Rauru, der sie in die Gerudo-Wüste schickt, um die nun von Ganondorf abtrünnigen Gerudo im Kampf gegen die Monster dort zu stärken.

In der Wüste verbünden Raurus Truppen sich mit Ardis Gerudo, werden aber urplötzlich von einem boshaften Konstrukt konfrontiert. Das Ritterkonstrukt deckt den Rückzug von Raurus Truppen und stellt sich dem feindlichen Konstrukt im Kampf. Rauru und seine Truppen ziehen sich in ihre Hauptbasis zurück. Agraston nutzt die Zeit, um mit Zelda zu trainieren. Schon bald finden Raurus Truppen sich von einer riesigen Armee von Monstern belagert. Rauru fasst daraufhin den Entschluss, Agraston und den restlichen verbündeten Anführern die Mysteriensteine zu präsentieren und sie ihnen zu verleihen. Agraston nimmt einen der Steine an sich und wird zum Weisen des Feuers. Er und die anderen Weisen schwören Rauru, dem König des Lichts, die Treue und geloben, mit ihm gegen den Dämonenkönig zu bezwingen. Um ein Vielfaches stärker als zuvor treten die Weisen nun an Raurus Seite in den Kampf und schlagen die Monsterhorden zurück, die in die Kukudja-Schlucht einfallen.

Somit ist nun der Moment für den Gegenschlag gekommen und Rauru zieht mit seinen Truppen gen Schloss Hyrule, um Ganondorf dort zu stellen. Einen ersten größeren Kampf gibt es auf der Seres-Ebene, wo auch der Erzdämon Miasgohma als Teil der Monsterarmee zugegen ist. Agraston beansprucht den Kampf gegen sich und offenbart, dass Miasgohma bereits zu Beginn des Krieges am Todesberg erschien und auch Ilvazia aus dem Vulkan lockte. Entsprechend sieht Agraston eine Gelegenheit, alte Rechnungen zu begleichen.[8] Mit Raurus Fähigkeit Deckensprung geraten Rauru und die Weisen direkt in die Mitte der Monster, während die Armee die Feinde in die Zange nimmt. Agraston und seine Begleiter können sich bis zu Miasgohma durchschlagen und den Erzdämonen niederstrecken. Die Monsterarmee auf der Seres-Ebene kann zerschlagen werden. Zeitgleich heben das Ritterkonstrukt und Calamo im Untergrund der Ulmo-Anhöhe weitere Monsterstützpunkte aus, was von Agraston und den anderen zufrieden zur Kenntnis genommen wird. Weitere Kämpfe zum Vorteil der Krieger Hyrules folgen bald und obwohl Ganondorfs monströses Konstrukt den Wald von Hyrule im Alleingang niederbrennt, können die Weisen und ihre Truppen kurz darauf einen vierten Erzdämonen, Miasgibdo, vernichten. Agraston nimmt den Niedergang der vier Erzdämonen als Anlass, für einen direkten Angriff auf Ganondorf zu plädieren. Rauru folgt dieser Auffassung.

So werden ein Angriffsplan sowie ein Alternativplan für den Fall, dass die Eroberung des Schlosses misslingt, geschmiedet. Letzterer Plan beinhaltet Rauru und seine sechs Weisen, die im Untergrund Lockvögel für einen Angriff des Dämonenkönigs spielen sollen. Agraston hält diesen letzten Plan für erfolgversprechend, da er davon ausgeht, dass Ganondorfs Arroganz sein Urteilsvermögen trübt. Als der Angriff schließlich beginnt, nähert Raurus Armee sich mit der Himmelsarche dem Schloss und werden dabei von dem durch Ganondorf wiederbelebten Miasgeira attackiert. Der Erzdämon wird bezwungen und das Heer nähert sich dem Himmel über dem Schloss, wo sie von einer Schaar an flugfähigen Gegnern empfangen werden. Nichtsdestotrotz gelingt es den Weisen, zu Boden zu gelangen und sich dort durch weitere Horden an Monstern sowie die Erzdämonen Miasgohma und Miastokos zu kämpfen. Erschöpft erreichen sie schließlich den Vorplatz des Schlosses, wo sich ihnen Ganondorf persönlich entgegenstellt. Wie geplant nutzen die Weisen die Machtdemonstration Ganondorfs als Vorwand, sich in den Untergrund zurückzuziehen und der hämisch lachende Dämonenkönig setzt ihnen nach.

Rauru und die Weisen kämpfen sich den Weg durch weitere Monsterscharen und erreichen schließlich die Kammer im Untergrund, die ihnen als finales Schlachtfeld dienen soll. Ganondorf findet sich nur kurz darauf dort ein und beschwör weitere Monster, die er auf die Feinde hetzt. Erst als diese bezwungen wird, stellt Ganondorf sich seinen Feinden direkt, doch trotz der Macht ihrer Mysteriensteine finden die Weisen einen mehr als ebenbürtigen Gegner in ihm. Bis an den Rand des Äußersten getrieben, scheinen die Weisen zu unterliegen, bis Rauru sich selbst opfert, um den Dämonenkönig in einem heiligen Siegel einzuschließen und ihn so zu bannen.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Agrastons Name basiert womöglich auf dem Acasta-Gneis, das eines der ältesten bisher bekannten Gesteinen der Erde ist. Auf ähnliche Art und Weise wurde auch mit den Namen der anderen Weisen verfahren.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Wir alle geloben hiermit dem König des Lichts zu dienen und den Dämonenkönig zu bezwingen!“ — Der Schwur der Weisen (Tears of the Kingdom)
  2. „Da ersann Rauru eine List, die das Kriegsglück wenden sollte... Er gab seinen besten Kriegern jeweils einen Mysterienstein. So wurden aus ihnen die Weisen und gemeinsam trotzten sie dem Dämonenkönig.“Minerus Bericht über den finalen Kampf des Versiegelungskriegs (Tears of the Kingdom)
  3. „Der Sieg über den Dämonenkönig ist unser höchster Wunsch. Wenn der Dämonenkönig zurückkehrt, dann wird auch unser Volk wieder einen Weisen des Feuers hervorbringen. Ich verspreche dir, dein Ritter wird nicht alleine kämpfen müssen.“ — Agrastons Versprechen an Zelda (Tears of the Kingdom)
  4. „Geliebter Nachfahr... Das Tor, das deinen Weg versperrt, ist mit fünf Schlössern versiegelt. Nutze deine Macht, um alle fünf zu öffnen, dann sei dir der Einlass gewährt. Höre meine Worte...“ — Die Stimme Agrastons spricht zu Yunobo (Tears of the Kingdom)
  5. „Goronia ist zwar gerettet, doch die Wiederkehr des Dämonenkönigs steht bevor. Yunobo, geliebter Nachfahr... Nimm meinen Mysterienstein und erfülle, was ich der Weisen der Zeit schwor. Kämpfe an Links Seite in den vielen Schlachten, die da eurer harren...“ — Agrastons Auftrag an Yunobo (Tears of the Kingdom)
  6. „Ihr trainiert hier ganz allein? Nicht sehr gastfreundlich von euch. Wohlan, Brüder! Jetzt können wir einmal ordentlich Dampf ablassen!“ — Argaston und die Goronen treten in den Übungskampf ein (Hyrule Warriors: Chronik der Versiegelung)
  7. „Nachdem Rauru und seine Mitstreiter die Zoras aus der Gefahr gerettet hatten, blieb ihnen keine Atempause – schon traf ein Hilferuf der Goronen ein, die ihrerseits von einem gewaltigen Monster im Krater des Todesbergs in Schach gehalten wurden.“ — Einspieler zu Beginn der Mission Vulkan in Gefahr (Hyrule Warriors: Chronik der Versiegelung)
  8. „Du bist es also tatsächlich, Erzdämon. Heute wirst du für den Schmerz bezahlen, den du meinem Volk angetan hast!“ — Agraston während des Kampfs gegen Miasgohma (Hyrule Warriors: Chronik der Versiegelung)


Agraston“ in anderen Sprachen
Sprache Name
Japanisch アーガスタ (Āgasuta)
Englisch Agraston