Zeldas Tagebuch

Aus Zeldapendium
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zeldas Tagebuch
Zeldas Tagebuch.jpg
Spiele Breath of the Wild

Zeldas Tagebuch sind die Aufzeichnungen von Prinzessin Zelda. Sie beschreibt darin besondere Ereignisse in ihrem Leben und ihre Gefühle und Sorgen. Das Tagebuch beginnt vor ihrem ersten Treffen mit Link, beschreibt ihre erfolglosen Versuche, ihre Siegelkraft zu erwecken und endet kurz vor dem Ausbruch der Verheerung Ganon.

Das Tagebuch befindet sich auf einem Schreibtisch in Zeldas Gemächern in Schloss Hyrule.

Transkript[Bearbeiten]

Zeldas Tagebuch

Nach meinem Treffen mit den Recken habe ich die Erforschung der Relikte fortgesetzt, aber bislang ohne Erfolg.
Ich muss alles über die Relikte herausfinden, um so die wiederkehrende Verheerung aufhalten zu können.
Wenn man der Prophezeiung des Weissagers Glauben schenken kann, bleibt nicht mehr viel Zeit…
Diese Gedanken beunruhigen mich, aber heute fehlt mir die Kraft weiterzuarbeiten.
P.S. Morgen tritt der Ritter seinen Dienst an, den mein Vater mir als Leibwächter zugeteilt hat.


Wir sind unterwegs nach Goronia, um an Vah Rudania zu arbeiten. Die ganze Zeit spüre ich seinen Blick in meinem Nacken.
Er ist wirklich schwer zu durchschauen. Kann er nicht einmal deutlich sagen, was er denkt?
Die Vorstellung quält mich, was der vom Bannschwert auserwählte Held wohl von mir halten könnte.
Die Prinzessin von Hyrule, die ihre Kräfte der Versiegelung nicht gebrauchen kann… Ob er mich im Stillen verachtet?


Heute habe ich die Beherrschung verloren und ihn angeschrien.
Ich war frustriert, weil meine Forschung nicht die erhofften Fortschritte macht.
Da kam er plötzlich angeritten, obwohl ich ihm gesagt hatte, dass er mich nicht zu begleiten braucht.
Das Schlimmste war, dass er nicht einmal zu verstehen schien, warum ich so aufgebracht war!
Ich weiß, dass er nichts dafür kann, aber sein Unschuldsblick hat mich nur noch wütender gemacht.


Ich weiß nicht, wie ich die heutigen Ereignisse niederschreiben soll. Welche Worte drücken nur meine Gefühle aus?
Er hat mich gerettet. Er hat mich vor den Klingen der Yiga beschützt.
Obwohl ich mich ihm gegenüber so kühl verhalten und immer meine Launen an ihm auslasse.
Morgen werde ich für mein Verhalten um Entschuldigung bitten.Ich werde mit ihm reden… Mit Link. Einfach reden.


Ich bin endlich ein wenig mit Link ins Gespräch gekommen.
Nebenbei habe ich erfahren, dass er ein rechter Vielfraß ist, aber das tut nichts zur Sache.
Als ich ihn letztlich gefragt habe, warum er immer schweigt, ist ihm die Antwort schwergefallen.
Es stellte sich heraus, dass es Schüchternheit war. Er glaubte, er könne den Anforderungen nicht gerecht werden.
Ich dachte immer, er wäre so begabt, dass er sich um nichts sorgen müsse. Doch das Gegenteil ist der Fall.
Es hat wohl jeder seine Sorgen, die andere ihm nicht ansehen… Ich dachte nur an mich und an niemanden sonst.
Ich werde weiter mit ihm reden. Und vielleicht kann ich mit ihm auch die Dinge teilen, die mir Sorgen bereiten.


Mein Vater hat mir die Forschung an den Relikten verboten. Ich soll mich ganz auf meine Siegelkräfte konzentrieren.
Ich war so verletzt, dass ich nicht antworten konnte. Seit ich ein Kind bin, bemühe ich mich ununterbrochen…
Meine Mutter verstarb im Jahr, bevor meine Unterweisung beginnen sollte… Ich verlor zugleich Mutter und Mentorin.
Meine Mutter sagte mir lächelnd: „Sorge dich nicht, Zelda. Du wirst deine Kräfte in kürzester Zeit erweckt haben.“
Doch es ist mir nicht gelungen… Wie viel Zeit auch vergeht, wie oft ich es auch versuche… Besitze ich sie überhaupt?
Morgen werde ich mit Link zur Quelle der Kraft aufbrechen. Doch auch dies wird vergebens sein… Ich weiß es jetzt schon.


Diese Nacht hatte ich einen Traum… Ich stand an einem düsteren Ort, und eine in Licht gehüllte Frau sah mich an.
Sie schien mir nicht von dieser Welt zu sein. Doch ob Geist oder Göttin… Sie war von herausragender Schönheit.
Sie sprach, doch ihre Stimme erreichte mich nicht. Hätte ich sie verstanden, wenn meine Kräfte erwacht wären?
Oder entsprang dieser Traum nur meinen Ängsten? Ich werde die Antwort erfahren, ob ich will oder nicht…


Heute ist mein siebzehnter Geburtstag. Nun ist mir auch der Besuch der Quelle der Weisheit erlaubt.
Ich werde mit Link bald zur Ranelle-Spitze aufbrechen. Die anderen Recken begleiten uns bis zum Fuß des Bergs.
Ich habe Vater seit unserem Streit nicht mehr gesehen. Nach meiner Rückkehr werde ich zum ihm gehen.


Seit ich diesen Traum hatte, verspüre ich etwas. Auch wenn niemand einer talentlosen Prinzessin Glauben schenken wird.
Ohne den Anlass zu verstehen, trage ich eine große Furcht in mir.