Zelda Classic

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Geschichte[Bearbeiten]

1987 erschien im Westen das NES-Spiel und gleichzeitig erste Zelda-Spiel The Legend of Zelda.

Im April 1999 hat Jeremy Craner alias „Phantom Menace“ angefangen eine Kopie des ersten Zelda-Spiels zu erstellen und hat sich nach kurzer Zeit des alleinigen Entwickelns mit „Warlord“ von Armageddongames zusammengeschlossen. Ende 1999 war der Klon fertiggestellt und wurde als Version 1.00 herausgegeben.

In der weiteren Zeit haben sie zu zweit immer mehr Funktionen hinzugefügt. Schließlich verließ Jeremy Craner das Projekt Zelda Classic (ZC) im Juli 2000 mit der Version 1.84. Deswegen hat er es an ein anderes Armageddongames-Mitglied, „Dark Nation“, weitergegeben. Von diesem und vielen anderen Entwicklern, die nach und nach dazugekommen sind, wird das Projekt immer noch weiterentwickelt.

Obwohl sich Nintendo offiziell von ZC distanziert, liegen die Urheberrechte weiterhin bei Nintendo. Trotzdem lässt Nintendo das Projekt vegetieren.

Armageddongames hat den Code weiterentwickelt und einen Editor hinzugefügt; mit dem Ziel es jedem Spieler zu ermöglichen eigene Spiele (nachfolgend Quests genannt), zu „entwickeln“. Seither sind mehrere hundert Quests entstanden.

Die Quests[Bearbeiten]

Questdatenbanken sind auf www.armageddongames.net, www.purezc.com und www.zelda-classic.de zu finden. Da Zelda Classic hauptsächlich eine US-amerikanische Domäne ist, sind fast alle Quest in englischer Sprache entwickelt worden. Im deutschsprachigem Raum nahe zu unbekannt, gibt es nur zwei Deutsch dialogisierte Quests, und zwar Power of Geduina und dessen Nachfolger Time After. Außerdem ist in einer der Questdatenbanken eine übersetzte Version des originalen Zeldas vorhanden.

Sicherlich ist Zelda Classic etwas für Grafikpuristen oder Nostalgiker. Dennoch lohnt es sich durchaus Zelda Classic einmal am PC zu spielen. Zelda Classic sollte aber nicht, wie so oft, mit den „Zelda Classics“ (z.B. The Legend of Zelda oder Adventure of Link) oder gar mit dem RPG-Maker verwechselt werden. Nach einer Weile des Questenwickelns haben auch Benutzer angefangen Quests zu basteln, die nicht Link als Hauptrolle besitzen. Das können sowohl Charaktere aus dem Zelda-Uiversum sein, als auch welche anderer Spiele sein, wie z.B. Mario.

Zelda Classic basiert zwar auf einer Zelda-1-Engine, aber es ist natürlich auch möglich, z.B. einen Quest zu erstellen, in dem nur Teile von The Minish Cap bestehen. Diese Teile - allgemein „Tiles“ genannt - werden dann zu ganzen geordneten Teil-Sammlungen namens „Tilesets“ zusammengefasst. Mit diesen ist es schließlich möglich Spiele mit eigenen oder bereits angefertigten Grafiken zusammenzubauen. Auf allen Fanseiten sind solche bereits geordnete Tilesets vorhanden.

Mittlerweile wurden schon über 200 Quests fertiggestellt und einige Projekte befinden sich in Arbeit. Außerdem gibt es um die 60 Tilesets und etwa 1000 einzelne Tile-Päcke.

Das Programm[Bearbeiten]

Das Programm der aktuellen Version (2.10) besteht aus zwei Teilen, nämlich „zelda-w.exe“ und „zquest-w.exe“. Mit „zelda-w“ können gebaute Quests geladen werden und sind somit spielbar. Mit „zquest-w“ können die Quest gebaut werden - das ist der Editor.

In der Version die sich im Moment in Arbeit befindet (2.5) werden auch noch zwei weitere Bestandteile eingeführt, „zlaunch-w“ und „romview-w“. Mit „zlaunch-w“ können Optionen außerhalb der Programme verändert werden und mit „romview-w“ können Tiles (16x16 Pixel Bilder) direkt von Roms runtergeholt werden, damit sie in „zquest-w“ in einen Quest eingebaut werden können.


Alle Bilder (z.B. PNG oder GIF) können in „zquest-w“ eingefügt werden, dabei werden sie in „Tiles“ getrennt. So entstehen auch ganze Tilesets, bei denen man sich zum Beispiel aussuchen kann, wie dein Link aussieht oder wie Link´s Haus aussieht etc.. Natürlich können auch ganze neue Gebiete und Labyrinthe erstellt werden.

Das Programm bietet aber auch die Möglichkeit selber Tiles zu kreieren, indem die 256 Pixel, die in einem Tile zusammengefasst sind, einzeln mit verschieden farbenen Pixeln belegt werden. So könnte man auch z.B. einen Super-Mario-Quest entwickeln. In der Version 2.5 wird es außerdem noch die Möglichkeit geben, „Skripte“ (d.h. Programmierungen) einzufügen, so kann man sich aussuchen, wenn man die Programmiersprache „Zscript“ gelernt hat, was ein Gegner machen soll, was ein Gegenstand machen soll oder was generell unter bestimmten Bedinungen geschehen soll.

Quellen[Bearbeiten]

armageddongames.net (offizielle Seite)
armageddongames.net (Zelda-Classic-Teil der offiziellen Seite)
zelda-classic.de (deutsch-sprachige Fanseite)
purezc.com (große Fanseite)
jcraner.com (Seite des ursprünglichen Entwicklers)