Zelda-Reihe

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Die Zelda-Reihe ist wie auch Super Mario eine der wohl bekanntesten Spieleserien aller Zeiten. Das erste Zelda-Spiel trug den Namen The Legend of Zelda. Durch die gute Verkaufsrate des Spiels kamen schon bald die nächsten Nachfolger des Spiels. Mittlerweile sind schon für die unterschiedlichsten Nintendo-Konsolen Spiele erschienen.

Allgemeines[Bearbeiten]

Der Spieler übernimmt die Rolle eines am Anfang in eine grüne Tunika gekleideten Helden, dessen Name im Spiel frei wählbar ist, jedoch allgemein „Link“ genannt wird. Dieser muss, mit Schwert und Schild ausgerüstet, eine fiktive Welt – meist handelt es sich dabei um Hyrule – vor verschiedenen Bedrohungen retten. In einem Großteil der Spiele ist es dabei Links Aufgabe, die titelgebende Prinzessin Zelda aus den Fängen des Bösen, meist des niederträchtigen Zauberers Ganondorf (oder in seiner Gestalt als schweineartiges Monster Ganon), der sich des Triforce, eines göttlichen Relikts von ungeheurer Macht, zu bemächtigen versucht, zu befreien.

Außerdem gibt es meist noch stark variierende Charaktere pro Spiel.

Das Triforce und seine Träger[Bearbeiten]

Das Triforce ist aus drei goldenen, einander an jeweils zwei Ecken berührenden, gleichseitigen Dreiecken zusammengesetzt. Sie beherbergen jeweils einen Aspekt einer der drei Göttinnen Din, Farore und Nayru, die es erschufen: Kraft, Mut und Weisheit. In den Spielen sind die drei Hauptcharaktere jeweils Träger eines Triforce-Fragments: Link ist Träger des Fragments des Mutes, Zelda des der Weisheit, Ganon(dorf) des der Kraft.

Es sei angemerkt, dass es sich bei Link und Zelda in den verschiedenen Spielen, trotz des relativ unveränderten Aussehens, grundsätzlich nicht jedes Mal um dieselben Personen handelt, sondern vielmehr um verschiedene Inkarnationen. Dies ist spätestens seit The Wind Waker klar, da dort explizit Bezug auf den Protagonisten eines früheren Titels genommen wird.

Die Oberwelt[Bearbeiten]

Der Ausgangspunkt aller Spiele ist eine Oberwelt (engl. „Overworld“), in der sich der Spieler frei bewegen kann. Hier kann er unter anderem Dörfer aufsuchen, Gespräche mit anderen Personen führen (die in Textform auf dem Bildschirm erscheinen) und zahlreiche Nebenaufgaben lösen, um zur Belohnung seine Ausrüstung oder seine Finanzen zu verbessern. Außerdem gelangt man von der Oberwelt aus in die zur Lösung des Spiels relevanten Labyrinthe (in diesem Genre auch mit dem englischen Begriff als „Dungeons“ („Kerker“, „Verlies“) bezeichnet, hier meistens Tempel, Höhlen, Schlösser oder Schreine), in denen es Rätsel zu lösen und Gegner zu bekämpfen gilt.

Die Ausrüstung[Bearbeiten]

Neben Karte, Kompass und Schlüsseln ist, mit nur wenigen Ausnahmen, in jedem Labyrinth ein wichtiger Ausrüstungsgegenstand zu finden, beispielsweise Bogen, Hammer oder ein Bumerang; eventuell stellen diese Gegenstände auch eine Aufwertung bereits vorhandener Gegenstände dar, welche um neue oder verbesserte Funktionen erweitert werden. Derartige Gegenstände sind nicht nur im Kampf, sondern auch zur Lösung vieler Rätsel, zum Zugang zu neuen Arealen auf der Oberwelt und des erfolgreichen Bestehens gegen den Endgegner („Boss“) eines jeden Labyrinths dienlich. Grundsätzlich sind die Labyrinthe so konzipiert, dass zur Bewältigung der Rätsel und des Endgegners der im jeweiligen Labyrinth zu findende Ausrüstungsgegenstand zwingend notwendig ist.

Spielsteuerung[Bearbeiten]

Wie die allermeisten Videospiele werden auch fast alle Zelda-Spiele mit einem Controller, beziehungsweise mit den Bedienelementen des Handhelds gesteuert. Je nach Spiel verwendet der Spieler ein digitales Steuerkreuz oder einen analogen Mini-Joystick (wird im Gegensatz zu einem gebräuchlichen Joystick mit dem Daumen statt der ganzen Hand bedient), um die Spielfigur zu bewegen. Sämtliche Aktionen wie beispielsweise das Öffnen von Türen, Gespräche mit anderen Personen, das Lesen von Schriften sowie Bestätigungen/Abbrüche werden durch den Einsatz kontextsensitiver Tasten ausgelöst. Eine gegebene Zahl an Tasten kann frei zur Verwendung von Gegenständen wie Waffen und Werkzeugen belegt werden. Je nach Anzahl der zur Verfügung stehenden Tasten beherbergen die Gegenstand-Tasten auch die vom Kontext abhängigen Aktionen, umgekehrt können primär verwandte Utensilien wie Schild und Schwert auch als feste Funktionen zugewiesen sein. Mit Veröffentlichung der Wii wurde auch ein neuer Steuerungsaspekt eingeführt. Dabei werden Aktionen durch das Bewegen der Bedienungselemente im Raum ausgelöst, welches meist der betreffenden Animation im Spiel nachempfunden ist. Auch funktioniert das manuelle Zielen mit Projektilwaffen wie das Zielen mit einer Lightgun. Die Spiele Phantom Hourglass und Spirit Tracks für den Nintendo DS werden zusätzlich über den Touchscreen gesteuert. In den 3D-Varianten der Serie hat sich ein zusätzlicher Knopf zum ständigen Anvisieren von Gegnern und anderen Interaktionsobjekten eingebürgert.

Musik[Bearbeiten]

Koji Kondo ist, abgesehen vom zweiten Teil, The Adventure of Link, seit dem ersten Spiel der Komponist und Hauptverantwortliche für die Musik in der Reihe und damit auch maßgeblich an dem Erfolg der Klangwerke beteiligt.

Ähnlich wie die Super-Mario-Reihe verfügt die Zelda-Reihe über ein wiederkehrendes, hier abenteuerliches Hauptthema. Es wird in der Regel auf den Konsolentiteln eingesetzt, um das Spielgeschehen auf der Oberwelt zu begleiten. Für Ocarina of Time und Twilight Princess wurden eigene Oberweltthemen komponiert.

Musik aus Zelda-Spielen wurde auf diversen Konzerten aufgeführt, unter anderem in Tokio, Leipzig (Spielemusikkonzert), Stockholm und Detroit.

Seit dem dritten Zelda-Titel, A Link to the Past, spielt Musik auch eine spielmechanische Rolle. So ist es möglich, durch den Einsatz von musikalischen Instrumenten und Melodien schnelle Reisemöglichkeiten auf der Oberwelt zu nutzen, die Umweltbedingungen zu verändern oder andere spielrelevante Ereignisse auszulösen. Beispiele hierfür sind in Ocarina of Time die namensgebende Okarina oder der – ebenfalls namensgebende – Taktstock des Windes (engl.: „Wind Waker“) in The Wind Waker.

The Legend of Zelda im Fernsehen[Bearbeiten]

  • Es gibt eine 13-teilige Zeichentrick-Fernsehserie. Für nähere Informationen siehe The Legend of Zelda (Zeichentrick).
  • Daneben gibt es vier Cameo-Auftritte von Link und Zelda in der Cartoon-Serie Captain N, in der sich auch andere Nintendohelden der 8-Bit-Ära ein Stelldichein geben.

Weblinks[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]