Wassertempel
Aus Zeldapendium
| Wassertempel | |
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| Spiel | Ocarina of Time |
| Level | 6 |
| Erhaltener Gegenstand | |
| Benötigter Gegenstand | |
| Endgegner | Morpha |
Der Wassertempel ist ein Tempel aus Ocarina of Time, der sich im Hylia-See befindet. Er ist der dritte Tempel, den Link von Ganondorfs Fluch befreien muss und insgesamt der sechste Dungeon, den er im Spiel durchlaufen muss.
Der Tempel wurde, nachdem Ganondorf Zutritt zum heiligen Reich erlangt hatte, von Morpha besetzt, der das Wasser so kontrollierte, dass beinahe das gesamte Wasser des Sees abfloss. Außerdem wurde das Zora-Reich fast vollständig vereist. Nur Prinzessin Ruto, die die Weise des Tempels ist, und der Link bereits vor sieben Jahren begegnet ist, gelang dank Shiek diesem Schicksal zu entgehen.
Besonderheiten
Der Wassertempel liegt zur Hälfte unter dem Rest des Sees. Von außen handelt es sich nur um einen riesigen Felsblock, im Inneren wartet jedoch ein vierstöckiges Labyrinth aus verwinkelten Gängen, die teilweise von verschiedenen Punkten aus begehbar sind. Da Link auch unter Wasser agieren muss, muss er oft zu den Eisenstiefeln wechseln, um einen sicheren Stand zu haben und so Türen öffnen zu können. Der Tempel kann nur mit dem Fanghaken überhaupt betreten werden, da der Eingang mit einem Schalter unter Wasser geöffnet werden muss.
Im Tempel gibt es, auf verschiedene Etagen verteilt, die Möglichkeit, den Wasserstand zu verändern (in drei Stufen: Total abgeflossen, halbvoll und fast völlig geflutet). Dazu muss vor einem bestimmten Zeichen Zeldas Wiegenlied gespielt werden. Das ist notwendig, da sich viele Rätsel nur mit einem bestimmten Wasserpegel lösen lassen und einige Türen auch nur dann erreichbar sind, wenn man über das Wasser zu ihnen schwimmen kann. Später kann man einige dieser Wege mit dem Enterhaken abkürzen. Zu Beginn steht das Wasser auf Maximum.
In einer der Gänge gleich zu Beginn wartet Ruto auf Link, die ihn zunächst an ihre Verlobung vor 7 Jahren erinnert, dann jedoch schnell zum Thema zurückfindet und ihm ein paar Dinge über den Tempel erzählt.
Der Zwischenendgegner ist einer der berühmtesten der Zeldareihe: In einem nebligen, nur mit einem Baum bestückten Raum mit einer spiegelnden Wasseroberfläche auf dem Boden trifft Link auf den schwarzen Link, der seine Bewegungen imitiert. Nach dem Kampf stellt sich heraus, dass die Umgebung nur eine Illusion war.
Im Endgegnerraum, der dem Tempeleingang fast gegenüberliegt, muss Link schließlich Morpha bekämpfen.
Nachdem der Wassertempel befreit wurde, füllt sich auch der Hylia-See wieder mit Wasser, das Zora-Reich bleibt vorerst noch vereist. Außerdem erhält man von Ruto ihre Kraft und das Amulett des Wassers.
Link kann anschließend auf einem Plateau in der Mitte des Sees einen Pfeil auf die Sonne abfeuern, um die Feuerpfeile zu erhalten.
Probleme
Der Wassertempel ist unter vielen Zeldafans gefürchtet. Viele halten ihn für den schwersten und frustrierendsten Tempel, den es je in einem Zeldaspiel gab. Das hat mehrere Gründe:
- Um zwischen Eisen- und normalen Stiefeln zu wechseln, muss jedesmal das Inventarmenü afgerufen werden, was eine mehrsekündige Pause erzwingt. Da oft mehrmals schnell hintereinander die Stiefel gewechselt werden müssen, ist diese Pause auf Dauer lästig.
- Die Notwendigkeit, ständig den Wasserstand zu verändern sowie dazu immer ein bestimmtes Stockwerk aufzusuchen und Zeldas Wiegenlied spielen zu müssen, bremst das Vorankommen im Tempel zusätzlich aus.
- Die recht hohe Anzahl von verschlossenen Türen (6) verhindert ein schnelles Vordringen in neue Bereiche. Die Schlüssel sind an verschiedenen Punkten des Tempels verstreut und gut versteckt; oft hinter komplizierten Rätseln, bei denen auch häufig extra der Wasserstand verändert werden muss.
- Kämpfe unter Wasser sind dadurch erschwert, dass außer dem Fanghaken keine Items benutzt werden können, nicht einmal das Schwert.
Trivia
Im Web geht das Gerücht um, dass es möglich wäre, die Schlüssel in einer falschen Reihenfolge in die Türen einzusetzen. Dadurch wäre es nicht mehr möglich, den Tempel erfolgreich zu beenden und man müsste das Spiel neu beginnen. Das hat sich allerdings nicht bewiesen; es ist eher als Beweis dafür anzusehen, dass die kleinen Schlüssel oft wirklich schwierig zu finden sind.
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