Der Todbringer
| Der Todbringer | |
|---|---|
| Titel |
Der Verbannte |
| Spiele | |
| Labyrinthe |
Kein Dungeon (Eigene Welt: Welt des Todes) |
| Schwächen |
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Der Todbringer ist der König der Dämonen und finaler Antagonist von Skyward Sword. Er prägt die hauptsächliche Story, taucht jedoch erst ganz zum Schluss auf.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Krieg der Götter
Vor langer Zeit, als noch kein Leben im Himmel war, kamen dunkle Dämonen aus der Erde und drohten, alles zu zerstören. Diese Dämonenarmee wurde angeführt von dem, der Todbringer genannt wurde. Er konnte jedoch nicht lange verweilen, da sich ihm die Göttin Hylia entgegenstellte. Vor dem großen Kampf sammelte sie die verschiedenen Völker, bis auf die Menschen um sich, und schickte die heute als Hylianer bekannten Personen in den Himmel. Nun begann sie die Schlacht gegen die Dämonenarmee und vor allem gegen den Todbringer.[1][2]
Nachdem die Göttin ihn in einen Bannstein versiegelte, wurde um ihn eine monströse Hülle gebaut. Diese erwacht jedoch selber zum Leben, der Todbringer bekam wieder die Kontrolle und nennt sich Der Verbannte. Als dieses Monster versucht er, alles zerstören und die göttliche Kraft zu erhalten. Mit dieser Kraft, kann sich der Todbringer wieder in seine wahre Gestalt wieder begeben.
[Bearbeiten] Ghirahim
Um sein Vorhaben zu meistern, schickt der Todbringer seinen loyalsten, sowie mächtigsten Diener los. Dies ist der Dunkelfürst Ghirahim, welcher durch die Kraft seines Königs noch stärker wurde.
Ghirahim versucht zunächst, das junge Mädchen Zelda zu entführen. Da diese die Nachfahrin der Göttin Hylia ist, besitzt sie genug Kraft, den Todbringer aus einer Hülle zu befreien. Allerdings wird Zelda von Impa dauerhaft beschützt, wodurch sie Ghirahim entkommen konnten. Im Verlauf fliehen Zelda und Impa durch ein Zeitportal im Tempel der Zeit und zerstört es. Dadurch waren sie in der Vergangenheit vor den dunklen Fängen sicher.
Von dieser Schmach geprägt, sucht der Dunkelfürst ein zweites Zeitportal. Dieses wird von Link gefunden und später auch mithilfe seines Masterschwertes aktiviert, allerdings kann Ghirahim es ausfindig machen. Da der Turm des Himmels den Verbannten zerschmettert hat und so auch den Todbringer getötet hat, will Ghirahim seinen Meister nun in der Vergangenheit wiedererwecken. Überraschend entführt er Zelda und entkommt mit ihr ins Zeitportal, wo er sie in die Grube des Hains schleppt. Dort führt er ein dunkles Ritual durch, mit dem er Zeldas Kraft in den Bannstein lenken kann.
[Bearbeiten] Wiedergeburt
Obwohl es Link gelingt, Ghirahim aufzuhalten, kann er das Ritual beenden und den Verbannten zurückholen. Dieser öffnet sein riesiges Maul und absorbiert die heilige Energie von Zelda. Anschließend verwandelt er sich zurück in den wahren Todbringer.
Gerade auferstanden, absorbiert er Ghirahims Lebensenergie und bündelt ihn in Form eines riesige Schwertes, dem Masterschwert des Todes. Dies scheint seinem Untertan sogar zu gefallen, obwohl er dabei sein Leben lässt. Der Todbringer schaut anschließend die drei Menschen Zelda, Link und Bado an. Link möchte schon zum Angriff schreiten, jedoch schlägt der Todbringer ihm einen ungestörten Kampf in seiner eigenen Welt vor. Bado ruft Link noch zu, dass der Todbringer noch nicht komplett regeneriert ist und noch verwundbar ist. Link steigt in sein schwarzes Loch und wacht in dessen Welt wieder auf.
Dort angekommen, scheint der Dunkle König überrascht zu sein, Link zu sehen.[3] Er erzählt von seinen Plänen, die er die ganze Zeit über aufgestellt hat. Er will das Land mit Dämonen überhäufen, die Erde erzittern lassen und so die absolute Weltherrschaft erlangen.[4]Zudem hat er auch das Triforce im Sinn, mit dem er sein Vorhaben verwirklichen kann.[5] Anschließend beginnt der härteste Kampf, der bis dato statt gefunden hat.
[Bearbeiten] Gegnerstrategie
Der Kampf ist in zwei Phasen aufgeteilt, dessen Übergang recht flüssig abläuft. Beide werden zudem mit dem Schwert gegen Schwert ausgefochten.[6]
Um den Kampf zu gewinnen, ist ein Herztrank fast überlebenswichtig. Mehrere wären für die ersten Male besonders nützlich.
[Bearbeiten] Phase 1
In der ersten Phase unternimmt der Todbringer recht wenig von alleine. Link sollte ihn oft genug mit dem Schwert schlagen, wobei fast alle Treffer mit dessen Schwert abgewehrt werden. Erst wenn er selber zu einem vernichtenden Schlag ausholt, welcher ein ganzes Herz abnehmen kann, gelingt ein einziger Treffer, wobei direkt danach der Schild gezückt werden sollte. Der Todbringer kann allerdings nun mehrfach angreifen, wobei alle Attacken mit dem Schild abgewehrt sollten, damit Link einige wenige Schläge an ihm ausüben kann. Sollte Link ihn dann oft genug getroffen haben, wird der Todbringer zu Boden geworfen, steht jedoch direkt danach auf und Phase zwei beginnt.
[Bearbeiten] Phase 2
In der zweiten Phase bricht ein mächtiges Gewitter aus. Regelmäßig streckt dann der Todbringer sein Schwert nach oben, um einen Blitz dort hin zu ziehen. Dies elektrisiert die Waffe, wodurch Link nun nicht mehr angreifen kann, da er sonst selber Schaden bekommt. Link kann es ihm allerdings gleichtun und selbst durch hochstrecken einen Blitz aufnehmen. Anschließend sollte so schnell wie möglich die Blitzattacke auf den Todbringer gelenkt werden, wodurch Link ihn einige Male treffen kann. Nach einigen Schlägen fällt der Todbringer dann zu Boden, wo ein Fangstoß eingesetzt werden kann. Allerdings kann dieser Angriff durch das Gewitter abgewehrt werden, wodurch Link ihn erneut zu Boden werfen muss, bis ein Fangstoß gelingt. Erst dann ist der Dämonenboss besiegt.
[Bearbeiten] Verbannung
Nachdem das Masterschwert den Todbringer genug geschwächt hat, ruft der Todbringer noch einige verfluchende Worte Link zu, kann seine Niederlage nicht fassen und stirbt.[7] Dabei löst er sich in eine schwarze Materie auf, welche von dem Masterschwert absorbiert wird.
Dieses Schwert wird später in den Hylia-Tempel zurück gesteckt, damit es ewig den dunklen König verbannen kann. Phai und Impa schützen das Schwert nun und wachen über den Todbringer.
Aus den Überresten entsteht der Verbannte, welchen man vorher in der Zukunft getötet hat. Man vernichtet also den Todbringer bevor man ihn besiegt.
[Bearbeiten] Ganondorf
Anhand seiner letzten Worte die der Todbringer ausspricht, kann der Spieler davon ausgehen, das er der Grund für Ganondorfs dunkles Verhalten ist. Er meine nämlich, das der Kampf noch lange nicht vorbei sei und sein Hass Link immer wieder heimsuchen wird.[8]
Dies bedeutet womöglich, das die schwarze Präsenz des Todbringers Ganondorf übernommen hat, welcher ohne selbigen vermutlich ein ganz normaler Gerudo wäre oder vielleicht sogar gar nicht existieren würde. Das ist auch eine gute Erklärung für die grundlose Zerstörungslust und der Grund, wieso fast jeder Link mit Ganondorf zu kämpfen hat. Es scheint schlicht zu sagen, Link und Zelda sind verflucht. Inwiefern der Todbringer nun Ganondorf letztendlich beeinflusst hat, ist jedoch unbekannt.
[Bearbeiten] Aussehen
Der Dämonenboss erinnert entfernt an einen Gerudo. Allerdings hat er eine kreuzförmige Narbe auf der Stirn, die aus purem Licht zu bestehen scheint. Diese stammt von dem Siegelstein. Seine Haare bestehen aus Feuer und er macht insgesamt den Eindruck eines Untoten. Er ist sehr muskulös und trägt dunkle Farben. Seine Panzerung erinnert an die Schuppen des Verbannten. Sein Schwarzes Masterschwert ist gezackt und auf der Schneide ist ein umgedrehtes Triforce abgebildet, vielleicht eine Verdeutlichung des Bösen.
[Bearbeiten] Trivia
- Sein Schwarzes Masterschwert ist das dunkle Gegenstück des Masterschwertes.
- Während dem Kampf ist kein Himmelsstrahl möglich, worauf auch Phai aufmerksam macht.[9]
- Der Todbringer weist körperlich einige Übereinstimmungen mit Ganondorf auf.
- Zückt man während des Kampfes das Schmetterlingsnetz, wird der Todbringer es kurz irritiert ansehen. Dies erinnert an Twilight Princess, wo dies auch im finalen Kampf mit der Angel möglich ist.
- Sein Schwarzes Masterschwert folgt, wenn man nahe genug am Todbringer steht, immer der Spitze des Masterschwertes.
[Bearbeiten] Anmerkungen
- ↑ Es war eine grausame, epische Schlacht... - Phai
- ↑ Dann zog die Göttin mit ihrem verbleibenden Gefolge in die Schlacht und bannte das Böse schließlich. - Phai
- ↑ Du bist wirklich gekommen... Du scheinst es tatsächlich ernst zu meinen, Menschlein. - Der Todbringer
- ↑ Von nun an erzittert die Welt unter meiner Herrschaft! - Der Todbringer
- ↑ Wenn ich erst das Triforce habe... Dann gehört diese Welt den Dämonen! - Der Todbringer
- ↑ Du stehst dem Todbringer gegenüber. Dieses Wesen gilt als die Quelle des Bösen, das die Zeit überdauert und bis heute fortbestanden hat. Uralte Legenden besagen, dass seine Erscheinung je nach Betrachter stark variiert und die Zeit sein Aussehen mitgeprägt hat. - Phai
- ↑ Ein Menschlein! Besiegt von einem Menschlein! - Der Todbringer
- ↑ Beeindruckend... Aber merk dir... Es ist nicht vorbei! Mein Hass... Meine Dämonen... Beides wird ewig bestehen! Es wird nie aufhören! Ihr beide... Mit dem Blut der Göttin und dem Mut des Helden... Ihr sollt für alle Zeiten verflucht sein! - Der Todbringer
- ↑ In dieser vom Todbringer beherrschten Welt steht der Himmelsstrahl nicht zur Verfügung. - Phai
| Sprache | Name | Bedeutung |
|---|---|---|
| Englisch | Demise | Ableben |
| Französisch | Avatar du Néant | Inkarnation des Nichts |
| Italienisch | Mortipher | Mortipher |
| Spanisch | Heraldo de la Muerte | Vorbote des Todes |
Ghirahim • Beradama • Moldoghad • Der Verbannte • Da Ilohm • Daidagos • Baras Baras • Der Todbringer
Ganon (The Legend of Zelda, A Link to the Past, Ocarina of Time, Four Swords Adventures) • Schatten-Link (The Adventure of Link) • Schatten-Links (A Link to the Past (GBA)) • Alpträume (Link’s Awakening) • Majoras Maske (Majora’s Mask) • Onox (Oracle of Seasons) • Veran (Oracle of Ages) • Ganondorf (The Wind Waker, Twilight Princess) • Vaati (The Minish Cap, Four Swords) • Bellamu (Phantom Hourglass) • Dämonenkönig (Spirit Tracks) • Der Todbringer (Skyward Sword)