The Legend of Zelda: Tri Force Heroes

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The Legend of Zelda: Tri Force Heroes
ゼルダの伝説 トライフォース3銃士[1]
Zeruda no Densetsu: Toraifōsu 3 Jūshi
„Die Legende von Zelda: Die drei Triforce-Musketiere“
Logo Tri Force Heroes.png
Verpackung Tri Force Heroes PAL.jpg
Entwickler Nintendo
Herausgeber Nintendo
Plattform Nintendo 3DS
Erstveröffentlichung Japan 22. Oktober 2015[2]
Europa 23. Oktober 2015[3]
Spielmodus
  • Einzelspieler
  • Kooperativer Mehrspieler
  • Kompetetiver Mehrspieler
Chronologie
A Link Between Worlds Tri Force Heroes Breath of the Wild

The Legend of Zelda: Tri Force Heroes ist ein Spiel der Zelda-Reihe. Es gehört zu den wenigen Titeln der Reihe, die einen Mehrspieler-Modus bieten und ist in erster Linie auf Zusammenarbeit der Spieler ausgelegt, statt auf Wettbewerb.[4] Es gibt aber auch einen Arena-Modus, in dem man gegeneinander antreten kann.[5]

Das Spiel verwendet die Grafik von A Link Between Worlds. Auch dessen Gegner findet man hier wieder und vor allem die Nutzung unterschiedlich hoher Ebenen bei den Rätseln. Jeder Spieler wird durch einen Link verkörpert, was an Four Swords und Four Swords Adventures erinnert. Zu den Neuerungen des Spiels gehören einerseits das Totem und andererseits die Kostüme. Das Totem ist eine Aktion, bei der die Links aufeinandersteigen und so einen menschlichen Turm bilden, um in höher gelegene Bereiche gelangen zu können. Kostüme verbessern die Gegenstände oder Fähigkeiten der Spieler.[4][6][7]

Handlung[Bearbeiten]

Die Geschichte spielt in einem Königreich namens Textilia, dessen Volk sehr modebewusst ist. Die Prinzessin dieses Reiches, Rüschlinde, wird verflucht, einen braunen, schmucklosen Ganzkörperanzug zu tragen, den sie nicht wieder ausziehen kann. Daraufhin lässt ihr Vater, König Lockfried, einen Aufruf in seinem Reich verbreiten, dass sich Helden versammeln sollen, um der Prinzessin zu helfen. Der König sucht die richtigen Kandidaten anhand einer Legende aus, an die er fest glaubt und die prophezeiht, dass es im Königreich drei Helden gibt, die ein Totem bilden und an bestimmten Merkmalen zu erkennen sind. Diese sind Haare vor den Ohren, ein verwegener Scheitel und spitze Ohren.[4][6][8][9][2]

Einordnung in die Zeitlinie[Bearbeiten]

Tri Force Heroes spielt in der Zeitlinie nach A Link Between Worlds. Der Link des Spielers ist der Held aus A Link Between Worlds, woher die beiden anderen Helden stammen, ist nicht bekannt.

Spielmechanik[Bearbeiten]

Da das Spiel schon von der Geschichte her in erster Linie für mehrere Spieler ausgelegt ist und bei allen bisherigen Präsentationen fast ausschließlich der Mehrspieler-Modus vorgeführt wurde, beziehen sich alle folgenden Informationen zunächst auf diesen Modus. Abweichungen davon finden sich unter Spielmodi.

Die drei Links[Bearbeiten]

Artwork Drei Schwerter (Tri Force Heroes).png

Jeder Spieler steuert einen von drei Links. Trotz des Grafik-Stils von A Link Between Worlds gleichen diese äußerlich Toon-Link, den man zum Beispiel aus The Wind Waker oder Four Swords kennt. Sie sehen alle drei fast identisch aus, bis auf die Farbe ihrer Haare und ihres Heldengewandes. Es gibt einen grünen, einen blauen und einen roten Link. Diese werden auf dem Bildschirm nach dem vorher ausgewählten Namen benannt.bezeichnet[6][10][7], doch sie können auch andere Namen haben.[11] Wie entschieden wird, welcher Spieler welche Farbe bekommt, ist bisher unbekannt. Außerhalb der Level ist man immer allein unterwegs und steuert einen Link in grüner Kleidung, aber mit blonden statt grünen Haaren. Anscheinend ändert sich die Haarfarbe erst, wenn die anderen Links (bzw. die „dopples“) zu einem stoßen um ein Level zu betreten.[4][2]

Die drei Spieler wetteifern im normalen Mehrspieler-Modus nicht um Rubine oder Ähnliches, sondern müssen zusammenarbeiten. Sie müssen zum Beispiel aufeinanderklettern, um zu hochgelegenen Bereichen zu gelangen, zusammen einen großen Block verschieben, einander über Schluchten befördern und den Einsatz ihrer verschiedenen Gegenstände miteinander abstimmen.[4][6] Dass es nur drei Links gibt und nicht wieder vier, wie in Four Swords und Four Swords Adventures, liegt vermutlich daran, dass ein Totem nur aus drei Spielern bestehen sollte.[4] Bei vier Spielern müsste überall, wo ein Totem nötig ist, ein Spieler außen vor bleiben.

Spielablauf[Bearbeiten]

Eine Meldung über den Sturz des blauen Links läuft durch das Bild, während der rote Link zum Bilden eines Totems auffordert

Eine Oberwelt-Karte gibt es nicht, sondern nur ein Schloss, eine Stadt und den Kolosseum-Kampf-Modus.[9]

Bei dem bisher gezeigten Material beginnt das Spiel mit einem Menü, in dem man zunächst ein Level auswählt. Dabei kann jeder Spieler eine Wahl treffen. Was geschieht, wenn die Spieler sich für unterschiedliche Level entscheiden, ist noch nicht klar ersichtlich, aber allem Anschein nach entscheidet dann ein Zufallsgenerator. Danach wählt jeder ein Kostüm aus. Diese Auswahl ist unabhängig davon, was die anderen wählen, es können also zum Beispiel auch zwei Spieler die gleiche Kleidung tragen.

In jedem Level gibt es am Startpunkt drei Gegenstände, welche auf Podesten bereit liegen.[6][7] Die Level sind in vier Abschnitte unterteilt,[12] an deren Ende sich jeweils ein großes Triforce-Symbol am Boden befindet. Stellen sich alle drei Spieler auf je ein Fragment, werden sie zum nächsten Abschnitt teleportiert. Im vierten Abschnitt befindet sich ein Endgegner.[6][10][7]

Während des Spiels laufen kurze Schriftzüge durch das Bild, die berichten, wenn zum Beispiel ein Spieler etwas aufgesammelt hat z.B.„Blau hat ein Herz gefunden", ein Link einen oder mehrere andere hochhebt "Totem" oder die Herzleiste fast leer ist "oh oh".[6]

Man kann während des Spiels jederzeit speichern und wenn ein Spieler aussteigt, wird automatisch gespeichert, bevor das Spiel beendet wird.[9]

Herzen, Rubine und Ausdauer[Bearbeiten]

Alle drei Spieler teilen sich sowohl Lebensenergie, als auch Rubine. Wird ein Spieler getroffen, nehmen also alle den gleichen Schaden und wenn einer ein Herz aufsammelt, regeneriert sich die Energieleiste bei allen dreien um ein Herz. Im bisherigen Bildmaterial ist eine Energieleiste mit neun Herzen zu sehen, also dreimal so vielen, wie man in Einzelspieler-Titeln üblicherweise zu Beginn hat. Die Herzleiste ist nicht erweiterbar und bleibt das gesamte Spiel über auf 9 Herzen(mit Ausnahme eines Kostüms, welches für einen 10 Herzcontainer sorgt). Wenn die gemeinsame Lebensenergie aufgebraucht ist, verliert das Team eine Fee und alle Links starten erneut am Anfang des Level-Abschnittes mit voller Energieleiste. Man hat drei Feen und muss den Dungeon von vorne starten wenn man alle verliert.

Auch ein gefundener Rubin wird allen drei Spielern gutgeschrieben. Wenn man stirbt und von einer Fee wiederbelebt wird, hat das keine Auswirkung auf die Rubine. Bisher war die Anzeige für Rubine meist vierstellig.[6] Nur in einigen kurzen Szenen, die allem Anschein nach alle in der Stadt spielen, ist die Anzeige fünfstellig und hat zudem eine Geldbörse als Symbol statt eines Rubins.[4][2] Die Rubine kann man für Kostüme ausgeben oder sich beim Fotografen eine Kamera kaufen, mit der man in jedem Level ein Foto machen kann. In der Stadt ist der Fahrende Händler aus A Link Between Worlds zu sehen, welcher seltene und exklusive Gegenstände verkauft.[2]

Es wird wieder einen Ausdauerbalken geben, den man schon aus A Link Between Worlds kennt. Ausdauer wird zum Beispiel durch das Verwenden des Bogens oder der Bomben verbraucht und regeneriert sich danach von selbst. Anders als die Lebensenergie und die Rubine, wird die eigene Ausdauer nicht durch die Aktionen der anderen Spieler beeinflusst.[6]

Touchscreen: Kommunikation über Icons[Bearbeiten]

Auf dem Touchscreen sind oben drei Icons zu sehen, die für die drei Spieler stehen. Sie zeigen an, welchen Gegenstand die Spieler haben und wie voll ihre Ausdauer-Anzeige ist. Zudem wird das Kostüm genannt, das derjenige trägt. Klickt man auf das Icon eines der anderen Links, so springt der Bildschirm zu diesem, sodass man beobachten kann, was er gerade tut.[6] Ob dies auch im Kolosseum möglich ist, ist noch nicht bekannt. Darunter steht das Level, der Level-Abschnitt und die Anzahl an Feen, die man noch hat.[6]

Die Hälfte des Touchscreens wird von acht Schaltflächen eingenommen, die über Bilder von Link – teilweise mit Worten ergänzt – bestimmte Botschaften vermitteln sollen. Klickt man eines dieser Icons an, so erscheint es kurz auf allen drei Bildschirmen und zwar in der Farbe desjenigen, der die Botschaft gesendet hat. Klickt man es mehrmals an, wird dies auf den Bildschirmen dadurch deutlich, dass jedes Mal ein Geräusch ertönt, dass das Bild größer wird, oder dass es jedes Mal gespiegelt wird. So kann man die Dringlichkeit der Aussage unterstreichen.[6]

Der Touchscreen während des Spiels

Die acht Schaltflächen sind folgende:

  • Ein rufender Link mit den Worten:(„Hierher!“)
  • Links Arm, der einen Stab hoch hält. Darunter steht: „Item!“
  • Link macht eine werfende Geste, mit dem Schriftzug: („Werfen!“)
  • Eine Aufforderung zum Totem
  • Link mit zwei Pompons, von denen er einen hoch in die Luft hält. Bei mehrmaligem Antippen wird das Bild jedes Mal gespiegelt, sodass es so aussieht, als würde link abwechselnd den linken und den rechten Arm in die Luft stoßen.
  • Link macht eine entschuldigende Geste.
  • Link hält sich den Kopf, darüber steht: („Neiiin!“)
  • Link hält den Daumen hoch und zwinkert.


Spielt man online, stellen dies Icons die einzige Kommunikationsmöglichkeit dar, da es keinen Sprach-Chat gibt.[10]

Hiromasa Shikata erklärte in einem Interview, dass man sich für diese Form der Kommunikation entschieden habe, weil man befürchtet habe, dass bei Verwendung eines Sprach-Chats die erfahrenen Spieler den unerfahrenen sagen, was zu tun ist. Die Unerfahrenen würden dann nur diese Anweisungen befolgen, statt das Ganze selbst zu erforschen und auszuprobieren. Zudem meinte Shikata, dass es ein zusätzliches Erfolgserlebnis darstelle, wenn es einem gelingt, eine Idee nur durch Verwenden der acht Icons zu vermitteln, beziehungsweise, wenn es einem gelingt, die Aussagen der Icons der anderen Spieler richtig zu deuten.[9]

Totem[Bearbeiten]

Die drei Links bilden ein Totem um einen Schalter zu erreichen

Das Totem ist eine Aktion, die bisher in keinem anderen Zelda-Spiel zu sehen war. Hierbei hebt ein Link einen zweiten auf seine Schultern und der dritte hebt diese beiden dann wiederum auf seine. Somit bilden sie einen Turm und können zum Beispiel einen hochgelegenen Gegenstand oder eine höhere Ebene eines Labyrinthes erreichen. Es ist sowohl ein Zwei-, als auch ein Drei-Spieler-Totem möglich. In beiden Fällen steuert der Spieler des untersten Link die Bewegung des Totems und kann es auflösen, indem er die beiden anderen abwirft. Diese sind dann ein Zweier-Totem, bis der Untere der beiden sich entscheidet, den Oberen abzusetzen. Bei beiden Totem-Varianten kann der Spieler des obersten Link seinen Gegenstand benutzen. Das Totem verlassen, indem er abspringt, kann er aber nicht. Der Spieler in der Mitte eines Dreier-Totems kann währenddessen nur die Kommunikations-Icons des Touchscreens verwenden[6] oder den obersten Link abwerfen, um selbst in die höchste Position zu gelangen.[4] Wenn die Spieler in Totem-Formation getroffen werden oder der unterste mit den Pegasus-Stiefeln gegen eine Wand rennt, fällt das Totem auseinander und muss neu gebildet werden.[6]

Laut Eiji Aonuma habe man das Totem eingeführt, um das Element der Tiefe, mit dem man schon in A Link Between Worlds gearbeitet hat, in dieses Spiel zu übernehmen. Zudem sorge es für gemeinsame Spielerlebnisse. Hiromasa Shikata erklärte, dass man ein Totem aus vier Spielern für zu hoch befunden und sich daher für ein Dreier-Totem entschieden habe.[4]

Kostüme[Bearbeiten]

Kostüme dienen in Tri Force Heroes dazu, die Eigenschaften von Gegenständen und Spielern zu verändern. Man kann diese Kostüme aus Materialien anfertigen, die man in den Leveln sammelt. Dabei findet man in den schwereren Leveln spezielle Materialien, mit denen man dann besonders mächtige Kostüme erstellen kann. Auch im Arena-Modus gibt es Materialien, die man nirgendwo sonst findet.[7][5] In der Stadt gibt es zudem den Fahrenden Händler aus A Link to the Past, neben exklusivenGegenständen auch einen Arachno-Panzer (テクタイトシェル, tekutaitosheru) anbietet, zur Herstellung von Kostümen verwendet wird. Gleich neben dem Händler ist die Boutique von Madame Couture (マダム テーラー), welche die Kleidung herzustellt und gleichzeitig die Schwester der bösen Hexe Maude ist, die die Prinzessin verflucht hat.[2] Laut Hiromasa Shikata soll es sehr viele Kostüme geben.[13]

Jeder Spieler wählt vor Betreten des Levels ein Kostüm aus, wofür man 30 Sekunden Zeit hat. Dabei können auch zwei Spieler das gleiche Kostüm tragen. Da die Effekte sehr spezifisch sein können, sollte man bei der Auswahl des Kostüms sowohl die Umgebung beachten, als auch die zur Verfügung stehenden Gegenstände.[6][13] Das Heldengewand und die Kokiri-Kleidung gibt es in drei unterschiedlichen Farben. Sie haben jeweils die Farbe der Haare des Trägers.[4] Alle anderen Kostüme waren bisher nur in einer Farbe zu sehen, unabhängig davon, wer sie trug. Die bisher gezeigten Kostüme lassen immer Links Haare frei, sodass man an dessen Farbe erkennen kann, um welchen Spieler es sich handelt.

Das Menü zur Auswahl eines Kostüms – es bleiben noch 10 Sekunden

Folgende Kostüme wurden bereits vorgestellt, oder waren zumindest zu sehen:

  • Bear („Bär“, bzw. to bear „ertragen“)[14]
  • Bombengewand – Man kann größere Bomben erzeugen als im Normalfall, und aufgehobene Bomben werden automatisch größer.[6]
  • Goronengewand – Man kann durch Lava schwimmen.[7][15]
  • Heldengewand– Links übliche Kleidung aus den anderen Spielen.[6]
  • Kokirigewand – Hat man den Bogen, kann man drei Pfeile verschießen, statt nur einen.[6]
  • Glücksgewand– Manche Angriffe verursachen keinen Schaden.[6]
  • Mizutsukai no roddo (水使いのロッド, „Stab des Wasser-Benutzers“)[2]
  • Teamanzug – Erinnert an eine Art Power Ranger.[2]
  • Parka – Man hat besseren Halt auf Eis, sodass man weder beim Loslaufen noch beim Stehenbleiben rutscht.[11]
  • Shippūgiri no kurogo (疾風斬りの黒衣) – Erinnert an einen Ninja.[2]
  • Wirbelattackengewand („Wirbelattacken-Kleidung“) – Man kann eine größere Wirbelattacke vollführen als im Normalfall. Das Kostüm ist der Rüstung der Samurai nachempfunden.[6]
  • Kaktusgewand – Sieht aus wie ein Kaktus.[2]
  • Zelda Dres – Man findet mehr Herzen.[6]
  • „Zora-Kostüm" – Man kann schneller schwimmen, und Gegner nehmen schaden wenn man gegen sie schwimmt. Es ist den Fluss-Zoras nachempfunden.

Das wichtigste Kleid ist das Lady-Kleid,von dem man am Ende jedes Kapitel einen Stoff erhält. Es ist in der Lage Rüschlinde vom Zauber zu berfreien und Maude zu vernichten.

Folgende Kostüme waren auf offiziellen Illustrationen oder im Trailer zu sehen und wurden bisher nicht benannt oder erläutert:

  • Kostüm, das einem Leoparden nachempfunden ist.
  • Lila-gelbes Kostüm mit Stirnband. Auf der Illustration, die dieses Kostüm zeigt, benutzt der Träger den Bumerang, welcher ebenfalls lila und gelb ist. Daher könnte man vermuten, dass sich das Kostüm auf den Bumerang auswirkt.
  • Weißer Umhang, eine Art Diadem, Handschuhe, Schulterplatten und Triforce-Gürtelschnalle über dem Heldengewand. Das Heldengewand hat dabei die Farbe der Haare des jeweiligen Links, aber mit weißen Ärmeln.

Laut Hiromasa Shikata war der Ursprung der Kostüm-Idee A Link Between Worlds mit seiner Möglichkeit, Gegenstände zu verstärken. Diesen Aspekt wollte man nun verstärkt einbringen.[7] Das Verbessern von Gegenständen war aber auch in früheren Spielen möglich. Auch das Sammeln von Materialien war schon vorher Bestandteil einiger Titel. Beides wurde zuletzt in Skyward Sword kombiniert, wo man mit den Materialien Gegenstände umbauen lassen konnte, um sie zu verbessern.

Gegenstände[Bearbeiten]

Am Startpunkt eines Levels liegen drei Gegenstände auf kleinen Podesten bereit und jeder kann sich einen davon nehmen. Sofern es verschiedene Gegenstände gibt und alle Spieler am selben Punkt starten, können sie sich aussuchen, wer welchen Gegenstand aufsammelt. Welche Gegenstände bereitgestellt werden, hängt vom Level und dem Schwierigkeitsgrad ab. Bisher war noch nicht zu sehen, dass Gegenstände mitten im Level ausgewechselt werden konnten, wie man es aus Four Sword Adventures kennt. Allem Anschein nach verfügen alle Spieler von vorn herein über ein Schwert und sogenannte „Dash Boots“, welche die Funktion der Pegasus-Stiefel haben.[6][7]

Es sieht so aus, als entzünde der rote Link den Pfeil des blauen

Auf einer der offiziellen Illustrationen des Spiels sieht es so aus, als würde ein Link mittels eines Feuer-Handschuhs einen Pfeil entzünden, den ein anderer Link gerade im gespannten Bogen hat. Dies deutet darauf hin, dass zumindest einige Gegenstände kombinierbar sein könnten.

Folgende Gegenstände waren bisher zu sehen:

Level[Bearbeiten]

Es gibt 32 verschiedene Level, welche in acht unterschiedlichen Welten spielen. Außerdem wurde mit einem Update das Monsterhort hinzugefügt. Dieses ist ungefähr so wie die Drillhöhle aus Twilight Princess.

Keine amiibos[Bearbeiten]

In einem Interview sagte Hiromasa Shikata, dass es keine Pläne gibt, amiibo für Tri Force Heroes zu nutzen.[13]

Spielmodi[Bearbeiten]

Es gibt einen Einzelspieler-Modus und zwei Mehrspieler-Modi, der eine kooperativ, der andere – Kolosseum genannt – auf Wettstreit ausgelegt. Im Einzelspieler- und dem kooperativen Mehrspieler-Modus gibt es neben den normalen Leveln auch Herausforderungen. Als Beispiel dafür wurde das Wald-Level herangezogen, welches normalerweise drei Bögen zur Verfügung stellt. Als Herausforderungs-Level bekommen die Spieler stattdessen Bomben, sodass sie bei hochgelegenen Zielen den richtigen Zeitpunkt zum Werfen abpassen müssen, da die Bombe sonst zu früh oder zu spät explodieren würde.[7]

Einzelspieler[Bearbeiten]

Link zwischen den zwei Papierpuppen, die als Ersatz für die anderen zwei Spieler dienen

Im Einzelspieler-Modus stehen dem Spieler zwei Papierpuppen zur Verfügung, die im Original „manebito“ (まねビト) und im Englischen „dopples“ genannt werden. Diese ersetzen die beiden anderen Spieler und ermöglichen so das Bilden eines Totems und das Meistern aller Aufgaben im Spiel. Über den Touchscreen kann man zwischen Link und den Puppen wechseln, wobei Link selbst zur Puppe und die ausgewählte Puppe lebendig wird. Die beiden nicht ausgewählten Figuren stehen nur regungslos da. Laut Hiromasa Shikata ist es an manchen Stellen einfacher, alleine zu spielen, während an anderen das Spielen zu dritt leichter ist. Auf jeden Fall werden aber alle Level und auch die Herausforderungen sowohl im Einzelspieler- als auch im Mehrspieler-Modus spielbar sein.[4][8][7][2] Ob es im Einzelspieler-Modus aber auch möglich sein wird, die Materialien zu erhalten, die es normalerweise nur im Kolosseum gibt, wurde noch nicht gesagt.

Kooperativer Mehrspieler[Bearbeiten]

Diesen Modus kann man nur zu dritt spielen. Der kooperative Mehrspieler kann online, über eine lokale Verbindung und per Download-Spiel gespielt werden. Bei letzterem benötigt man nur ein Spielmodul und drei Nintendo 3DS. Spielt man online, hat man zu Beginn die Wahl, mit Freunden oder Fremden zu spielen. Wählt man letzteres aus, kann man mit irgendjemandem spielen, der gerade dieselbe Auswahl getroffen hat, auch, wenn man denjenigen nicht kennt. Es ist auch möglich, mit einem Bekannten und einem Fremden zu spielen.[7][13]

Verlässt ein Spieler das Spiel, wird der Fortschritt gespeichert und das Spiel beendet. Man kann dann nach einem Ersatz für diesen Spieler suchen oder allein weiterspielen.[17]

Kolosseum[Bearbeiten]

Im Kolosseum („Coliseum“ oder „Colosseum“) kann man gegeneinander antreten. Es ist möglich, einer gegen einen zu spielen oder zu dritt jeder gegen jeden, wobei die Konsolen online oder lokal verbunden sein können. Der Kampf findet in einem abgeschlossenen Gebiet statt, in dem Gegenstände verteilt sind. Einige der Gebiete verändern sich auch während des Kampfes. Es gibt ein Zeit-Limit, nach dessen Ablauf der Spieler gewinnt, der den wenigsten Schaden genommen hat. Wie in den anderen Spielmodi, gibt es auch im Kolosseum Materialien und einige können sogar ausschließlich im Kolosseum gefunden werden. Die Kleidung, die sich damit herstellen lässt, ist besonders gut für den Wettkampf geeignet.[5]

Entwicklung[Bearbeiten]

Sowohl Produzent Eiji Aonuma, als auch Regisseur Hiromasa Shikata waren schon viele Jahre vor Tri Force Heroes an einem neuen Multiplayer interessiert. Schon nach der Fertigstellung von Four Swords dachte Aonuma daran, später einmal einen weiteren Mehrspieler-Titel zu machen. Shikata hingegen, wurde einige Jahre später inspiriert durch seine Arbeit an Spirit Tracks, wo Link und Phantom-Zelda in Labyrinthen zusammenarbeiten müssen.

Später arbeiteten beide zusammen an A Link Between Worlds und sprachen über ihr beidseitiges Interesse an einem Zelda-Mehrspieler. Einen solchen Modus schon in A Link Between Worlds zu integrieren, zogen sie aber damals nicht in Erwägnung.[9] Ein Argument dafür, nun erneut ein Mehrspieler-Zelda ins Auge zu fassen, waren auch die technischen Möglichkeiten des Nintendo 3DS, da dieser kabellos mit anderen Konsolen kommunizieren kann. Somit entfällt der Kauf von Linkkabeln, welche beim Game Boy Advance noch nötig waren.[13] Nachdem A Link Between Worlds schließlich fertiggestellt war, erzählten Aonuma und Shikata Shigero Miyamoto von ihrer Idee. Dieser ließ sich leicht überzeugen und nachdem er eine frühe Version des Spiels mit ihnen ausprobiert hatte, bekamen sie grünes Licht für das Projekt.[13]

Nachdem vorherige Zelda-Mehrspieler auf Wettbewerb ausgelegt waren, wobei man zum Beispiel um Rubine stritt, wollte Shikata nun ein Spiel machen, bei dem es um Zusammenarbeit und typische Zelda-Elemente geht, wie das Lösen von Rätseln und das Erkunden von Labyrinthen. Eiji Aonuma wollte außerdem die 3D-Fähigkeit des Nintendo-3DS und das damit verbundene Element der Tiefe, welches ihn schon in A Link Between Worlds überzeugt hatte, in dem neuen Spiel verwenden. So kamen beide auf die Idee des Totems, welches Zusammenarbeit und das Einbeziehen verschieden hoher Ebenen der Spielwelt verbindet.[4]

Auszeichnung[Bearbeiten]

Tri Force Heroes gewann 2015 einen der Game Critics Awards in der Kategorie Best Handheld/Mobile Game.[18]

Galerie[Bearbeiten]


In dieser Tabelle findest du den Namen von The Legend of Zelda: Tri Force Heroes in anderen Sprachen.
Sprache Name Bedeutung
Japanisch ゼルダの伝説 トライフォース3銃士 Zeruda no Densetsu: Toraifōsu 3 Jūshi
Englisch The Legend of Zelda: Tri Force Heroes Die Legende von Zelda: Tri Force Helden
Chinesisch 塞尔达传说 三角力量英雄


Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Tri Force Heroes auf nintendo.co.jp
  2. a b c d e f g h i j k l Japanischer Trailer auf nintendo.co.jp und YouTube, veröffentlicht am 03.09.2015
  3. gamescom '15 // Nintendo gibt den Release-Termin für The Legend of Zelda: Tri Force Heroes bekannt auf ntower.de
  4. a b c d e f g h i j k l m Nintendo Digital Event auf der E3 2015 (YouTube-Video)
  5. a b c Interview von IGN mit Hiromasa Shikata, veröffentlicht am 17.06.2015
  6. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y Nintendo Treehouse Live @ E3 2015, Tag 1
  7. a b c d e f g h i j k Nintendo Treehouse Live @ E3 2015, Tag 3
  8. a b Interview von Game Informer mit Hiromasa Shikata, veröffentlicht am 17.06.2015
  9. a b c d e Interview von Kotaku mit Hiromasa Shikata, veröffentlicht am 24.06.2015
  10. a b c Nintendo Treehouse Live @ E3 2015, Tag 2
  11. a b c Gameplay-Video von polygon.com, veröffentlich am 28.08.2015
  12. Seite von Tri Force Heroes auf e3.nintendo.com
  13. a b c d e f Interview von IGN mit Hiromasa Shikata, veröffentlicht am 01.07.2015
  14. Diskussion zum japanischen Trailer und dem angespielten Level Snowball Ravine von GameXplain, veröffentlicht am 03.09.2015
  15. Interview von IGN mit Hiromasa Shikata, veröffentlicht am 30.06.2015
  16. Trailer zu Tri Force Heroes
  17. Interview von Kotaku mit Hiromasa Shikata, veröffentlicht am 19.06.2015
  18. Game Critics Awards, Best of E3 2015