The Legend of Zelda: Ocarina of Time (Manga)

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Einband des ersten Mangas
Einband des zweiten Mangas

Ocarina of Time ist der Titel der ersten beiden Zelda-Mangas von Akira Himekawa, welche in Deutschland im TOKYOPOP-Verlag erschienen sind. Sie schildern die Ereignisse, welche Link im gleichnamigen Videospiel für das Nintendo 64 erlebt.

Zusammenfassung[Bearbeiten]

Band 1[Bearbeiten]

Link wächst in den tiefen Wäldern im Osten Hyrules beim Volk der Kokiri auf. Als eines Tages ein Monster in den Wald eindringt und den Deku-Baum bedroht, schickt er die Fee Navi zu Link, damit dieser ihm zu Hilfe eilt. Link erfährt von den Plänen des bösen Ganondorf, das Triforce zu erlangen. Mit dem Kokiri-Smaragd in der Tasche und Navi als Begleiterin wird Link zum Schloss Hyrule geschickt, um dort auf Prinzessin Zelda zu treffen.

Um das Triforce vor Ganondorf zu schützen, macht sich Link auf die Suche nach den Heiligen Steinen. Sobald er sie hat wird er Zeuge, wie Zelda mit ihrer Vertrauten Impa vor Ganondorf fliehen muss. Mit den drei Heiligen Steinen und der Ocarina der Zeit öffnet Link das Portal in der Zitadelle der Zeit, wo er das Masterschwert findet.

Er erwacht sieben Jahre später im Körper eines Erwachsenen, wo er vom Weisen Rauru erfährt, was in Hyrule passierte. Rauru beauftragt Link, alle fünf Weisen zu erwecken, um das Böse aus der Welt zu vertreiben. Außerdem will er Prinzessin Zelda aufspüren. Er sucht die ersten Tempel auf, um sie von ihrem Fluch zu befreien. Unterstützung findet er dabei bei dem Pferd Epona. Außerdem begegnet er dem geheimnisvollen Shiek

Band 2[Bearbeiten]

Bonuskapitel 1 (Die Geschichte des jungen Link): Das Horror Kid und die Maske[Bearbeiten]

Die Kokiri bereiten sich auf das alljährlich stattfindende Deku-Fest vor. Nachdem Salia für das bevorstehende Theaterstück einstimmig für die Rolle der Feenprinzessin gewählt wurde, besteht Uneinigkeit darüber, ob Link oder Mido den Feenprinzen spielen sollen. Doch schließlich fällt die Wahl auf Link und er beginnt sogleich damit, sich eine Maske zu schnitzen.

Um ihn zu ärgern, versteckt Mido Links Maske, doch als er sie zurückgeben will, ist sie verschwunden. Wie so oft geraten die beiden Jungs miteinander in Streit, der darin gipfelt, dass Link in die Verlorenen Wälder läuft um zu beweisen, wie erwachsen er ist. Salia macht sich deshalb große Sorgen und folgt Link. Dies wiederum veranlasst Mido, mit einem Verstärkungstrupp nach Salia zu suchen.

Salia holt Link ein und will ihn zur Umkehr bewegen, als plötzlich ein Wesen an ihnen vorbeihuscht, das Links Maske dabei hat. Mido und die verängstigten Kokiri in seiner Begleitung treffen dagegen auf einen Moblin. Als Salia und Link dem Klang einer Flöte folgen, begegnen sie einem Horror Kid. Dieses ist keineswegs das Ungeheuer, das Link erwartet hat und möchte sogar Freundschaft schließen. Das Horror Kid erklärt, dass es die Maske genommen habe, da es kein Gesicht hat, weshalb ihm Link die Maske als Geschenk überlässt. Das Verhalten des Horror Kids verändert sich schlagartig: Es greift Link an, entführt Salia und verlangt eine Maske, die ihm besser gefällt.

Das Horror Kid berichtet seine Tat dem Bagu-Baum, der seine Chance sieht, sich an seinem Rivalen, dem Deku-Baum, zu rächen und zu beweisen, dass er über größere Macht gebietet. Er erzählt den Horror Kids, dass Link gar kein richtiger Kokiri ist und eines Tages erwachsen wird und zurückkehrt, um sie alle zu töten. Aus diesem Grund müsse er zuerst vernichtet werden. Doch als das Horror Kid Link gegenübersteht, kann es ihn nicht angreifen und einige Erinnerungsfetzen kommen ihm zu Bewusstsein. Daraufhin lässt das Horror Kid Salia frei. Der Bagu-Baum, dem dieser Verrat nicht verborgen bleibt, schickt darauf seine Kreaturen des Waldes los, das Mädchen wieder einzufangen und bestraft das Horror Kid.

Von einem Mythenstein erfährt Link, dass die Horror Kids einst Kinder waren, die sich im Wald verirrt haben. Er beschützt Salia vor ihren Verfolgern und bekommt dabei Unterstützung vom Horror Kid, das dabei jedoch verletzt wird. Link stellt sich dem Bagu-Baum zum Kampf und schafft es mithilfe von Mido und seinen Begleitern, den Gegner zu besiegen.

Das Horror Kid erzählt den Kokiri, wie es sich auf der Suche nach Feen im Wald verirrte und in seine jetzige Gestalt verwandelte. Das Deku-Fest beginnt und nach dem Theaterstück, bei dem nun doch Mido die Rolle des Feenprinzen spielt, will Link dem Horror Kid seine Maske schenken. Es entscheidet sich jedoch für Midos Maske und will zu seinen Freunden zurückkehren.

Bonuskapitel 2 (Die Geschichte des erwachsenen Link): Roro vom Stamm der Watarara[Bearbeiten]

Link sitzt am Fischweiher, welcher am Hylia-See gelegen ist und angelt. Dabei ist ihm jedoch kein Erfolg beschieden, weshalb er dem Spott des Besitzers ausgesetzt ist. Darauf entwendet er die Angel, um damit im Hylia-See zu fischen. Als er dann etwas aus dem Wasser zieht, entpuppt sich der vermeintliche Leckerbissen als ohnmächtiger Junge. Link bringt seinen Fang zu Doktor Mizuumi, der in dem Jungen einen Angehörigen des Watarara-Stammes erkennt. Dieses Wandervolk, das über Flügel verfügt, macht einmal im Jahr in Hyrule Station. Scheinbar ist der junge Watarara, der noch keine eigenen Flügel hat, abgestürzt.

Als der Junge erwacht und Navi sich ihm vorstellt, schlägt er sie unwillig zur Seite und zeigt sich auch sonst sehr ungezogen. Roro, so der Name des Jungen, stellt der Fee auch am nächsten Tag nach, bis ihr der Kragen platzt und sie mit Link ohne den Jungen weiterziehen will. Doch Link möchte Roro zu seiner Familie zurückbringen, weshalb er mit Navi in Streit gerät und sie wutentbrannt davonfliegt.

Währenddessen macht sich Roros Stamm sorgen um den Vermissten, da es bald Zeit für ihn ist, weiterzuziehen. Wenn die Suchtrupps weiterhin keinen Erfolg haben, beschließt Roros Mutter, die Häuptling der Watarara ist, ihren Sohn im Zweifel zurückzulassen. Da Lord Gufo dies nicht zulassen will, macht er sich persönlich auf die Suche.

Nachdem Navi auf der Suche nach einem neuen Partner vom Marathon-Läufer eine Abfuhr bekommen hat, bemerkt sie den Wetterumschwung und macht sich Sorgen um Link. Dieser hat gerade eine Unstimmigkeit mir Roro, als sie von einem Tornado überrascht werden, der von zwei Flammenderwischen erzeugt wird. Link wünscht sich, dass Navi da wäre, um ihm beizustehen. Da der Baum, auf den sie sich gerettet haben, zu brechen droht, will Link Roro seine Angst vorm Fliegen nehmen. Unverhofft taucht Navi auf und gemeinsam mit ihr nimmt Link den Kampf mit den Flammenderwischen auf.

Als die Gegner besiegt sind, bemerkt Link, dass er vom Sturm weit nach oben getragen wurde und nun der Erde entgegenstürzt. Da nimmt Roro seinen Mut zusammen, ergreift Link und entfaltet seine Flügel. Doch Link ist zu schwer und beide fallen weiter. Unerwartet taucht ein weiterer Watarara auf und bringt alle sicher nach unten. Der Retter entpuppt sich als Roros Mutter, die ihren Sohn in die Arme schließt und sich bei Link für die Rettung Roros bedankt. Gufo und der restliche Stamm sind am Seeufer angekommen. Gufo erklärt, dass Roro in den See gefallen war, weil er Schwierigkeiten mit seinem Volljährigkeits-Ritus hatte.

Bevor Roro das erste Mal das Signal zum Weiterflug des Watarara-Stammes geben darf, verabschiedet er sich von Link und entschuldigt sich bei Navi. Mit dem Versprechen, im nächsten Jahr wiederzukommen, fliegt er auf und davon. Da der Junge das Labor von Doktor Mizuumi verwüstet hatte, verspricht Link im Gegenzug, eine Weile für den Wissenschaftler zu arbeiten.