The Legend of Zelda: Breath of the Wild

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The Legend of Zelda: Breath of the Wild
ゼルダの伝説 ブレス オブ ザ ワイルド[1]
Zeruda no Densetsu: Buresu obu ze wairudo
„Die Legende von Zelda: Atem der Wildnis“
Breath of the Wild Logo.jpg
Breath of the Wild WiiU Hülle.jpg
Entwickler Nintendo EAD
Herausgeber Nintendo
Plattform Wii U, Nintendo Switch
Erstveröffentlichung Japan 03.03.2017[2]
Europa 03.03.2017[3]
Spielmodus Einzelspieler
Alterseinstufungen

USK: 12[4]
PEGI: 12[5]
ESRB: E10+ (Everyone 10 and older)[6]

ACB: M (Mature)[7]
Chronologie
Tri Force Heroes Breath of the Wild

The Legend of Zelda: Breath of the Wild ist das neunzehnte Spiel der Zelda-Reihe. Es bricht mit einigen Konventionen, die sich schon lange in der Serie etabliert haben - gleichzeitig stellen diese Neuerungen teilweise auch eine Rückkehr zu dem Konzept der ersten Spiele dar. So erfährt man zu Anfang des Spiels nur wenig über die aktuelle Situation in Hyrule und beginnt in einer offenen Welt, in der man gehen kann, wohin man will, ähnlich wie im ersten Teil der Serie. In den Teilen vor Breath of the Wild ist es hingegen so, dass man vorrangig Labyrinthe in vorgegebener Reihenfolge absolvieren muss. Des weiteren gibt es Rollenspiel-typische Elemente, die für Zelda-Spiele neu sind: statt weniger einmaliger Gegenstände findet man hier eine Vielfalt an unterschiedlichen Waffen, Bekleidung und Materialien, die verschiedene Eigenschaften haben. Materialien kann man zudem zu Proviant oder Medizin verarbeiten. Eine weitere Neuerung stellt die Sprachausgabe für manche Zwischensequenzen dar.

Handlung[Bearbeiten]

Da man in Breath of the Wild fast vollkommene Bewegungsfreiheit hat, ist die Reihenfolger vieler Ereignisse vom Spieler abhängig. Die hier beschriebene Reihenfolge ist also in manchen Punkten nur eine von mehreren möglichen.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

In der Vergangenheit bedrohte die Verheerung Ganon viele Male das Land Hyrule und musste immer wieder von einem jungen Mann mit dem Mut des Helden und einer Prinzessin mit dem Blut der Göttin Hylia zurückgeschlagen werden. 10.000 Jahre vor den Ereignissen von Breath of the Wild wollte man diesen ewigen Kreislauf beenden und konstruierte dafür Maschinen mittels Shiekah-Technologie: die vier gewaltigen, von Piloten gesteuerten Titanen und die kleineren aber zahlreichen automatischen Wächter, welche den Helden Link und Prinzessin Zelda in ihrem nächsten Kampf gegen Ganon unterstützten. Zwar konnten sie ihn erneut bezwingen, doch auch diesmal war er nicht endgültig vernichtet. Beinahe 10.000 Jahre später kehrte er zurück. Erneut wurden die Titanen und Wächter eingesetzt, doch nun gelang es Ganon, die Kontrolle über die Maschinen zu erlangen und sie für sich kämpfen zu lassen. Das Land wurde verwüstet und Link wurde schwer verwundet, sodass er in den Schrein des Lebens gebracht und dort in einen heilenden Schlaf versetzt werden musste. Da Ganon nicht besiegt werden konnte, musste er in Schloss Hyrule versiegelt werden, wo Zelda ihn fortan unter Kontrolle hält. Dieses Ereignis, bei dem Hyrule unterging, wurde als die Große Verheerung bekannt.

Links Erwachen[Bearbeiten]

Link erwacht.
Das Spiel beginnt damit, dass Link einhundert Jahre nach der Großen Verheerung aus seinem Heilschlaf geweckt wird. Er findet sich im Schrein des Lebens wieder und ist vollständig genesen, hat aber all seine Erinnerungen verloren. Er hört eine Stimme, die ihn anweist, einen für ihn bereitgelegten Gegenstand namens Shiekah-Stein an sich zu nehmen und den Schrein zu verlassen. Danach soll er sich zu einem Turm begeben, den er mittels des Shiekah-Steins aktiviert. Der Turm erhebt sich darauf weiter aus der Erde, genauso wie andere in anderen Gebieten des Landes. Von der Spitze des Turmes aus sieht Link die Verheerung Ganon im Schloss Hyrule und hört erneut die Stimme, die ihn drängt, sich zu beeilen, da das Ungeheuer immer stärker wird. Er steigt vom Turm herab und trifft auf einen alten Mann, welcher der einzige Bewohner dieser Gegend ist. Dieser erzählt ihm von der Verheerung Ganon und berichtet ihm von einem Schrein, der zu leuchten begonnen hat, als der Turm aktiviert wurde. Weiter verrät er ihm, dass er das Gebiet nicht ohne weiteres verlassen kann, da es ein extrem hoch gelegenes Plateau ist. Er schlägt ihm einen Tausch vor: Link soll einen Schatz aus dem Schrein holen und bekommt dafür das Parasegel, mit dem er unbeschadet vom Plateau hinunter gleiten kann. Es stellt sich heraus, dass der Schrein nur einer von vielen ist, die einst von Priestern der Göttin Hylia erbaut wurden um den Helden zu prüfen, der die Verheerung Ganon aufhalten soll. Die Schätze darin sind die Zeichen der Bewährung und in den Schreinen des Plateaus bekommt Link zudem sogenannte Module, welche seinem Shiekah-Stein besondere Kräfte wie zum Beispiel das Erschaffen von Bomben verleihen. Der alte Mann verlangt schließlich von Link gleich vier Zeichen der Bewährung und als Link diese erhalten hat, offenbart der Alte seine Identität: Er ist der Geist des letzten Königs von Hyrule, der während der Großen Verheerung getötet wurde. Link erfährt von ihm von den Ereignissen vor hundert Jahren und dass die geheimnisvolle Stimme, die er bei seinem Erwachen hörte, die von Zelda war. Zum Schluss bittet der König den Helden darum, sein Volk und seine Tochter zu retten und rät ihm, dafür zunächst zum Dorf Kakariko zu gehen und dort mit der Weisen Impa zu sprechen.

Von Impa erfährt Link mehr über die Vergangenheit und die vier Titanen. Die Weise erklärt ihm, dass er die von Ganon korrumpierten Titanen befreien muss und dafür die vier Völker Hyrules aufsuchen sollte, aus denen die Piloten der Titanen stammten. Zudem bemerkt sie, dass sein Shiekah-Stein noch nicht vollständig aktiv ist und rät ihm deswegen, zum Institut für Antikenforschung in Hateno zu gehen. Dort erhält Link das Fotomodul und zudem einige Bilder, welche Zelda aufgenommen hatte. Die Direktorin des Istituts meint, er könne vielleicht einen Teil seiner Erinnerungen zurückerlangen könnte, wenn er diese Orte aufsuchen würde.

In einem Interview deutete Aonuma an, dass es möglicherweise ein alternatives Ende für das Spiel gibt, für das der Spieler gewisse Voraussetzungen erfüllen müsse.[8]

Einordnung in die Zeitleiste[Bearbeiten]

Es ist noch nicht bekannt, in welchem Abschnitt der Zeitleiste sich die Ereignisse von Breath of the Wild zutragen. Es gibt zwar Hinweise, aber diese sind nicht eindeutig und teilweise sogar widersprüchlich. So gibt es in diesem Spiel Krogs, welche sich nach bisherigem Wissensstand in der Erwachsenen-Zeitleiste nach der großen Flut aus den Kokiri entwickelt haben. Zugleich existiert auch die Zitadelle der Zeit, welche sich in der eben erwähnten Zeitleiste am Grund des Meeres befinden sollte und bisher nur in der vereinten und der Kindes-Zeitleiste zu sehen war. Hinzu kommt das Master-Schwert, welches sich in der Erwachsenen-Zeitleiste nach The Wind Waker im Schädel des versteinerten Ganondorf am Grunde des Meeres befindet und in der Kindes-Zeitleiste nach Twilight Princess in der Zitadelle der Zeit. In Breath of the Wild befindet es sich aber in einem Stein auf einer Lichtung, ähnlich wie in A Link to the Past und A Link Between Worlds, welche sich in der Zeitleiste des besiegten Helden zutragen. Auf diese Zeitleiste deutet auch das Erscheinen Ganons, da in den anderen beiden immer zuerst Ganondorf auftaucht.

Diese - anscheinenden - Widersprüche haben unter Fans vor Veröffentlichung des Spiels zu zwei Theorien geführt, die eine neue Zeitleiste vermuten. Diese könnte am Ende von The Wind Waker entstehen, ähnlich wie die Zeitleiste des besiegten Helden nach Ocarina of Time. Sie würde damit beginnen, dass Link gegen Ganondorf verliert und letzterer seinen Wunsch, Hyrule an die Meeresoberfläche zu heben, erfüllt bekommt. In diesem Hyrule könnten sowohl die Krogs als auch die Zitadelle der Zeit existieren. Die andere Theorie geht davon aus, dass die drei Zeitleisten wieder vereint worden sein könnten. Dies würde zwar erklären, dass es Hinweise zu allen drei Zeitleisten gibt, aber auf der anderen Seite ist so eine Vereinigung auch ein bisher unbekannter Vorgang.

Die Welt[Bearbeiten]

Verschneite Berge in Hyrule.
Die Geschichte von Breath of the Wild spielt in einem verwüsteten Hyrule, doch neben Ruinen gibt es auch mehrere intakte und bewohnte Städte. Die Welt umfasst verschiedene Landschaftstypen wie zum Beispiel weite Wiesen, Wälder, verschneite Berge und Wüsten. Es gibt einen fließenden Tag-Nacht-Wechsel, bei dem eine Stunde im Spiel eine reale Minute dauert. Auch das Wetter ändert sich laufend.

Die Landschaft wird sowohl von Tieren als auch von Gegnern bevölkert. Tiere sind meist ungefährlich, können aber auch aggressiv werden. Kleinere Tiere, wie Insekten oder Frösche, kann man einfach einsammeln, während man größere, wie Vögel, Fische oder Schweine, erst erlegen muss. So erlangt man Essen oder Materialien für Medizin. Auch Pilze, Früchte und Pflanzen können dafür gesammelt werden. Mit der Umgebung kann man auf mehrere Arten interagieren. So kann man zum Beispiel Gras mähen, wodurch manchmal Insekten auftauchen, die für Medizin verwendet werden können. Gras, Sträucher und Laub können auch angezündet werden, was vorallem bei trockenem Gras auch im Kampf nützlich sein kann, da sich das Feuer dann schnell ausbreitet. Man kann auch beliebige Bäume fällen und danach bei Bedarf zu Feuerholz weiterverarbeiten. Und große, rundliche Felsen können weggerollt und dadurch manchmal auch als Waffe eingesetzt werden.

Bewohner[Bearbeiten]

Ein Orni.
Ein Krog.

Mehrere der bekannten Völker leben in Hyrule. Neben den Hylianern sind dies die Shiekah, Zoras, Goronen, Gerudos, Orni und Krogs . Auch Feen und Große Feen sind an manchen Orten zu finden.

  • Gerudos: Im dritten Trailer ist eine Frau mit dunkler Haut und roten Haaren zu sehen, bei der es sich um eine Gerudo handeln dürfte. Zudem ist eine Siedlung in der Wüste zu sehen, deren Eingangs-Torbogen das Symbol der Gerudo trägt.[3]
  • Goronen: Sie haben ein überarbeitetes Design, sehen aber im Grunde so aus, wie man sie aus vorherigen Spielen kennt.
  • Hylianer: Sie leben hauptsächlich in einigen Siedlungen wie Hateno, aber man trifft auch oft einzelne Abenteuerer oder Händler auf den Wegen überall im Land. Die Hylianer unterhalten auch ein Netzwerk von Ställen, die über das Land verteilt sind. Ein Pferd kann in jedem dieser Ställe abgegeben und an jedem beliebigen anderen Stall wieder abgeholt werden.
  • Krogs: Dutzende von Krogs sind im ganzen Land verteilt. Sie sind unsichtbar aber ihre Standorte sind auf unterschiedliche Art erkennbar. Manchmal sieht man nur ein Leuchten, das man sich näher anschauen muss, manchmal gibt es Formationen aus Steinen, die man verfollständigen muss, damit ein Krog auftaucht. Die Krogs sehen aus wie schon in The Wind Waker und die individuellen Merkmale - zum Beispiel die Gesichter - sind sogar identisch mit denen der bekannten Vertreter aus jenem Spiel. Jeder Krog übergibt Link einen Krog-Samen und verschwindet.
  • Orni: Die Orni haben ein komplett anderes Design als in The Wind Waker.
  • Shiekah: Die Shiekah leben im Dorf Kakariko. Sie sehen aus wie Hylianer, tragen aber andere Kleidung. Einige Shiekah haben sich vom Helden abgewandt und versuchen nun, ihn aufzuhalten. Diese Gruppe nennt sich Yiga und ihre Mitglieder trifft man gelegentlich auf den Wegen Hyrules. Spricht Link sie an, attackieren sie ihn.
  • Zoras: Die Zoras leben hauptsächlich im Dorf der Zora unter der Herrschaft König Dorephans. Sie sehen so ähnlich aus wie in Twilight Princess, aber während da fast alle blaue Haut haben und rote Haut ein besonderes Merkmal von Königin Lucida ist, haben sie in Breath of the Wild verschiedene Hautfarben. Zudem sind Männer und Frauen relativ deutlich zu unterscheiden und es gibt sie in verschiedenen Altersgruppen.

Schreine und Labyrinthe[Bearbeiten]

Ein Schrein.
Über die Oberwelt sind mehr als hundert Schreine der Prüfung verteilt, die von Priestern der Göttin Hylia erbaut wurden um die Fähigkeiten des Helden zu testen. Diese Schreine sind eine Art Mini-Labyrinthe, die verschieden umfangreich sind. Meistens gibt es darin Rätsel zu lösen, aber in manchen muss auch ein Kampf bestanden werden oder die Herausforderung besteht darin, überhaupt den Eingang des Schreins zu erreichen. Wenn man die Prüfung bestanden hat und zum Priester vorgedrungen ist, erhält man von ihm ein Zeichen der Bewährung. Je vier dieser Zeichen kann man durch Beten vor einer Statue der Göttin gegen mehr Lebensenergie oder Ausdauer eintauschen. Zudem kann man sich zu jeder Zeit zu jedem bereits aktivierten Schrein teleportieren und sich so schnell durch Hyrule bewegen.

Neben den Schreinen gibt es aber auch Labyrinthe, wie man sie aus vorherigen Zelda-Titeln gewöhnt ist.[9] Über diese ist aber noch nichts weiter bekannt. In einem Interview betonte Eiji Aonuma jedoch, dass man sich von den themenbasierten Dungeons, beispielsweise Wald- oder Wassertempeln, abgewandt hat.

Ställe[Bearbeiten]

Stall der Zwillingsberge

Es gibt über das ganze Land verstreut Ställe, in denen man schlafen kann. Dadurch wird die Lebensenergie aufgefüllt und man kann wählen, zu welcher Tageszeit man wieder aufwachen will. Zudem kann man draußen Wildpferde für 20 Rubine registrieren. Diese registrierten Pferde kann man dann an jedem beliebigem Stall abholen, auch, wenn man sie vorher nicht dort abgegeben hat. Zudem haben registrierte Pferde den Vorteil, dass sie durch Pfeifen herbeigerufen werden können, wenn sie sich nicht allzuweit weg befinden. An manchen Ställen kann man auch die Mähne seines Pferdes verändern oder seinen Sattel und das Zaumzeug wechseln lassen.

An den Ställen trifft man auch immer verschiedene Personen, die entweder dort arbeiten oder auf der Durchreise sind und oftmals Nebenaufgaben vergeben. Bei jedem Stall gibt es einen Terri mit seinem Käferrucksack, der tagsüber in der Nähe herumläuft oder neben dem Stall sitzt und nachts im Gäste-Bereich sitzt. Bei ihm kann man Waren kaufen und verkaufen. Jeder Terri hat andere Angebote, wobei jeder maximal fünf verschiedene Dinge anbieten kann. Auch der Orni-Barde Kashiwa ist oft an Ställen anzutreffen und singt ein Lied über die Geschichte Hyrules.

Eine Liste aller Ställe mit Beschreibungen, Terri Preisen und andere besondere Leute findet man hier

Link[Bearbeiten]

Link ist der Held, der beim Versuch die Verheerung Ganon zu bezwingen beinahe getötet wurde und nun ohne Erinnerungen aus einem hundertjährigen Heilschlaf erwacht. Im Laufe des Spiels erlangt er seine Erinnerungen zurück und erfährt so von seinen einstigen Beziehungen zu Prinzessin Zelda und den vier Recken, die die Titanen steuerten.
Anders als bisher üblich, ist der Name des Helden nicht frei wählbar, sondern lautet immer Link. Dafür hat der Spieler große Freiheiten in der Wahl der Kleidung und Waffen, wodurch er das Aussehen des Helden individuell verändern kann.

Links Bewegungsfreiheit ist hier größer als in vorherigen Spielen. Er kann zum Beispiel von Beginn an beliebige Felswände, Mauern und Bäume hoch klettern, ohne auf Leitern oder Ranken angewiesen zu sein. Er kann auch sofort schwimmen, rennen und zum ersten Mal in einem 3D-Titel auch auf Knopfdruck springen. Klettern, Schwimmen und Rennen verbrauchen allerdings Ausdauer, ähnlich wie in Skyward Sword. Desweiteren kann er zur Fortbewegung auch Hilfsmittel benutzen. Er kann reiten, mit dem Parasegel von erhöhten Punkten hinabgleiten, oder auf einem Schild stehend Berge runterrutschen. Wenn er die Wildnis erkundet, muss Link aber nun zusätzlich zur Ausdauer noch auf weitere Dinge achten: Zum Beispiel zehren zu niedrige oder zu hohe Temperaturen beständig an seiner Lebensenergie und bei Gewittern ziehen metallene Waffen oder Schilde Blitze an. Bei Regen kann er außerdem kaum klettern, da Link ständig abrutscht. Auch die Geräusche, die er selbst verursacht, sind wichtig, da sie Monster auf ihn aufmerksam machen oder Wildtiere vertreiben können. Um mit diesen Faktoren umzugehen, stehen ihm mehrere Mittel zur Verfügung: Er kann zum Beispiel durch ein Lagerfeuer seine direkte Umgebung erwärmen und um seinen Geräuschpegel zu senken, kann Link nun auch schleichen. Durch bestimmte Kleidung, Proviant oder Medizin kann er außerdem seine Empfindlichkeit gegen extreme Temperaturen, seine Angriffskraft, Verteidigung und Fähigkeiten wie Klettern und Schleichen beeinflussen. Sowohl die Umgebungstemperatur, Links Empfindlichkeit gegen sie, die von ihm verursachten Geräusche und das kommende Wetter werden durch kleine Anzeigen neben der Minikarte dargestellt.

Im Kampf kann Link weiterhin die Wirbelattacke einsetzen. Zudem kann er Waffen nun werfen und hat die Fähigkeit, die Bewegungen der Gegner zu verlangsamen. Diesen Zeitlupen-Effekt, der Flurry Rush ("Aufregungs-Rausch") genannt wird, kann Link nutzen, wenn er im Kampf im richtigen Moment dem Gegner ausweicht und wenn er im Sprung den Bogen benutzt.

Lebensenergie und Ausdauer[Bearbeiten]

Links Lebensenergie wird wie üblich durch die Herzleiste dargestellt. Diese wird aber nicht mehr durch Herzen aufgefüllt, sondern durch Lebensmittel und daraus zubereiteten Proviant. Auch Herzteile gibt es nicht mehr. Um die Herzleiste zu erweitern, muss man Zeichen der Bewährung sammeln und je vier davon dann durch Beten vor einer Statue der Göttin gegen Herzcontainer eintauschen.

Ausdauer wird ähnlich wie in Skyward Sword durch Links Aktionen verbraucht und wird durch einen schlichten grünen Kreis dargestellt, der bei Anstrengungen links oberhalb von Links Kopf erscheint. So wie die Lebensenergie kann auch die Ausdauer erweitert werden, indem man vor der Statue der Göttin betet und dabei je vier Zeichen der Bewährung gegen einen Ausdauercontainer eintauscht. So ein Container fügt um den Ausdauer-Kreis einen Teilkreis hinzu. Fünf Container ergeben einen vollen Kreis um den ursprünglichen.

Gegenstände[Bearbeiten]

Gegenständer werden in der Tasche aufbewahrt. Sie ist in sieben Abschnitte unterteilt, in denen unterschiedlich viele Gegenstände abgelegt werden können. In manchen Abschnitten können unbegrenzt viele Dinge gesammelt werden, andere sind begrenzt, können aber erweitert werden.

  • Waffen: anfangs 8 Gegenstände, erweiterbar
  • Bogen: anfangs 6 Gegenstände, erweiterbar
  • Schilde: anfangs 4 Gegenstände, erweiterbar
  • Rüstungen: unbegrenzt
  • Materialien: unbegrenzt
  • Proviant: 60 Gegenstände
  • Wichtiges: 20 Gegenstände

Über einem neuen Gegenstand, von dem man noch nie zuvor ein Exemplar aufgenommen hat, sind drei Fragezeichen zu sehen. Nimmt man ihn, erscheint eine kurze Beschreibung des Gegenstandes. Stößt man danach auf ein weiteres Exemplar des gleichen Gegenstandes, steht der Name anstelle der Fragezeichen und beim Aufnehmen erscheint keine Beschreibung mehr.

Shiekah-Stein[Bearbeiten]

Link trägt den Shiekah-Stein am Gürtel.
Der Shiekah-Stein ist ein zentraler Gegenstand des Spiels und der erste, den Link erhält. Er hat verschiedene Funktionen, die in vorherigen Spielen von mehreren Gegenständen übernommen wurden. Zum einen ruft man mit ihm die Karte auf und kann ihn als Fernglas benutzen. Sowohl im Karten- als auch im Fernglas-Modus kann man verschiedene Markierungen setzen. Auch die Minikarte und die Anzeigen für Temperatur und Lautstärke erscheinen erst, als Link den Shiekah-Stein an sich nimmt. Später kommen eine Wetter-Anzeige und die Uhrzeit dazu.

Zum anderen werden im Laufe des Spiels verschiedene Module auf den Shiekah-Stein geladen, die unter anderem Bomben erschaffen, metallische Gegenstände aus der Ferne bewegen oder Fotos aufnehmen können. Es gibt auch ein Handbuch, das kurze Einträge zu Tieren, Waffen und anderem enthält, die erst feigeschaltet werden, wenn man das entsprechende Wesen oder Ding fotografiert hat.

Der Shiekah-Stein wird auch benutzt um die Schreine zu öffnen und Shiekah-Türme zu aktivieren.

Waffen, Bogen und Schilde[Bearbeiten]

Link steht eine größere Auswahl an Waffen, Bogen und Schilden zur Verfügung als in den vorherigen Spielen. Zum einen gibt es mehrere Arten von Nahkampfwaffen, die unterschiedliche Eigenschaften haben. So hat ein Speer eine höhere Reichweite als ein Schwert, ist aber schwächer. Und eine Axt fügt großen Schaden zu, lässt sich aber nur langsam schwingen. Zum anderen gibt es von den Waffenarten noch verschiedene Varianten, wie zum Beispiel den Bokbogen, den Reisebogen, den Ritterbogen oder den Echsalbogen, die unterschiedlich stark sind. Darüber hinaus können auch gewisse Alltagsgegenstände wie Heugabeln als Waffe benutzt werden.
All diese Waffen haben aber nur eine begrenzte Haltbarkeit. Nach einer gewissen Anzahl von Schlägen zerbrechen sie einfach und verschwinden. Zudem können hölzerne Waffen Feuer fangen, wodurch sie ebenfalls zerstört werden, wenn man sie nicht rechtzeitig löscht. Waffen aus Metall sind feuerfest, aber ziehen bei einem Gewitter Blitze an, solange sie ausgerüstet sind.

Waffen können in Truhen liegen oder auch am Wegesrand im Boden stecken. Man kann sie aber auch von Gegnern erbeuten. Diese tragen oft spezielle Waffen wie zum Beispiel die Mobkeule der Moblins oder den Feuerstab der Feuer-Pyromagi, können aber auch für sie untypische Waffen verwenden.

Die Stärke von Waffen, Bogen und Schilden wird im Menü durch eine Zahl angegeben. Findet man einen derartigen Gegenstand auf dem Boden liegend vor, so erscheint neben seinem Namen ein grüner, nach oben zeigender Pfeil, wenn er stärker ist als der momentan ausgerüstete. Ist er schwächer, ist der Pfeil rot und zeigt nach unten.

Rüstungen[Bearbeiten]

Unter "Rüstungen" findet man im Inventar alle Kleidungsstücke. Zu Beginn des Spiels trägt Link nur eine Unterhose und es bleibt dem Spieler überlassen, ob er Kleidung anlegen will oder nicht. Wie bei den Waffen, steht auch bei der Kleidung eine vielfältige Auswahl zur Verfügung. Es gibt drei Arten von Rüstungs-Gegenständen: einen für den Kopf, einen für den Oberkörper und einen für den Unterleib. Die beiden letzteren schließen Hände, beziehungsweise Füße, mit ein - trägt man also zum Beispiel eine Hose, trägt man automatisch die zugehörigen Schuhe. Von jeder der drei Arten Rüstungs-Gegenstände gibt es dann noch verschiedene Varianten. Alle Kleidungsstücke haben einen Rüstungswert, der durch eine Zahl im Inventar angezeigt wird. Sie können aber auch zusätzliche Effekte haben, die meist erst dann wirksam werden, wenn man drei zusammenpassende Kleidungsstücke trägt.

Materialien[Bearbeiten]

Der Abschnitt "Materialien" umfasst in der Natur zu findende Lebensmittel, kleine Tiere, Pflanzen, Teile besiegter Monster und verschiedene andere Rohstoffe wie zum Beispiel Holz oder Feuersteine.

Lebensmittel sind zum Beispiel Äpfel, Pilze, Fleisch oder Honig. Sie regenerieren Lebensenergie wenn sie direkt gegessen werden. Durch Rösten und Kochen kann die Wirkung verstärkt werden. Man kann Lebensmittel beim Kochen auch miteinander oder mit anderen Materialien kombinieren und den so erzeugten Speisen besondere Effekte wie verstärkte Angriffskraft verleihen. Kleine Tiere - wie Insekten -, Pflanzen und Teile besiegter Monster kann man ebenfalls kochen und so zu Medizin machen.

Der Verkauf von Materialien ist auch die beste Möglichkeit, um Rubine zu erlangen, da diese nicht überall in der Welt herumliegen, wie in anderen Spielen der Serie.

Proviant[Bearbeiten]

Im Abschnitt "Proviant" findet man Gerichte und Medizin. Beides kann von Link selbst hergestellt werden indem er bestimmte Materialien kocht. Um Tränke mit sich zu tragen, braucht man keine Flaschen.

Kochen[Bearbeiten]

Kochen ist eine neue Aktion, durch die man die Effekte von bestimmten Materialien verbessern oder bis zu fünf Materialien zu etwas Neuem kombinieren kann. Man kann dies auf zwei Arten tun: Zum einen kann man etwas direkt in einem Feuer rösten, zum anderen kann man es in einer Pfanne über dem Feuer zubereiten und dadurch ein anderes Ergebnis bekommen. Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Pilze können geröstet werden. Dadurch regenerieren sie etwas mehr Lebensenergie. Kocht man sie in einer Pfanne, regenerieren sie noch mehr Lebensenergie und entfalten zusätzliche Effekte. Zum Beispiel regeneriert eine rohe Chili ein halbes Herz und eine Röst-Chili ein dreiviertelstes. Durch Kochen in der Pfanne wird die Chili zu Scharfen Bratchilis, die ein ganzes Herz regenerieren und zudem die Kälteempfindlichkeit senken. Auch kleine Tiere, Pflanzen und Monsterteile können gekocht werden. Diese werden dann zu Medizin, die keine Lebensenergie regeneriert, sondern nur einen Effekt wie Steigerung der Angriffskraft oder Geschwindigkeit hat.

Bestimmte Kombinationen von Zutaten können auch zu einem misslungenen Gericht führen - der Dubiosen Matsche. Deren Anblick ist laut der Beschreibung nichts für Zartbeseitete, aber sie regeneriert immerhin noch ein Herz.

Wichtiges[Bearbeiten]

In diesem Abschnitt gibt es verschiedenartige Gegenstände, wie zum Beispiel der Shiekah-Stein, das Parasegel und die Zeichen der Bewährung.

Rubine[Bearbeiten]

Rubine sind weiterhin die Währung Hyrules, aber anders als in vorherigen Zelda-Spielen kommen diese nicht beim Schneiden von Gras zum Vorschein und sind nur selten in Krügen oder Kisten zu finden. Am ehesten erhält man sie durch den Verkauf von Materialien.

amiibo[Bearbeiten]

Breath of the Wild ist mit allem amiibo der The Legend of Zelda Collection kompatibel. Dazu gehören auch fünf Figuren, die speziell für dieses Spiel eingeführt wurden und Charaktere daraus darstellen. Die meisten dieser amiibo lassen bestimmte Gegenstände erscheinen. Die Figur von Wolf-Link hingegen, erzeugt Wolf-Link im Spiel. Dieser begleitet Link und hilft beim Jagen und Kämpfen. Der Wolf hat eine eigene Herzleiste, deren Ausmaß davon abhängt, ob und wie man die Schattenhöhle in Twilight Princess HD abgeschlossen hat. Wenn man die Höhle gemeistert hat, kann man die Anzahl der verbliebenen Herzen auf den amiibo übertragen und diese Anzahl wird Wolf-Link dann auch in Breath of the Wild haben.

Zusätzliche Inhalte[Bearbeiten]

Am 14. Februar 2017 wurde bekannt gegeben, dass - zum ersten Mal in der Zelda-Reihe - zusätzliche Inhalte zum Spiel in einem Expansion Pass veröffentlicht werden. Dieser erschien am 03. März desselben Jahres, kostet 19,99 € und ist sowohl für Wii U als auch für die Switch verfügbar. Der Expansion Pass bietet einige zusätzliche Inhalte, die in Schüben im Verlauf von 2017 veröfentlicht werden. Die einzelnen DLC-Pakete werden nicht einzeln zum Verkauf angeboten werden.[10]

Paket Veröffentlichung Inhalt
"Expansion Pass Bonus" 3. März 2017
  • 3 neue Schatztruhen im Vergessenen Plateau. Enthalten sind nützliche Items und ein exklusives T-Shirt mit Switch-Logo.
DLC Pack 1 Sommer 2017
  • Neue Höhle der Herausforderung
  • Möglichkeit, mit höherem Schwierigkeitsgrad zu spielen
  • Zusätzliche Funktion der Umgebungskarte
DLC Pack 2 Winter 2017
  • Neue Geschichte
  • Neues Labyrinth
  • Zusätzliche Herausforderungen

Updates[Bearbeiten]

Version 1.1.0[Bearbeiten]

Bereits einen Tag vor der Veröffentlichung von Breath of the Wild wurde ein Update für das Spiel bereitgestellt, das dem Starbildschirm den Menü-Punkt "Herunterladbare Inhalte" hinzufügt. Ob es darüber hinaus weitere Funktionen erfüllt, ist bisher nicht bekannt.[11]

Version 1.1.1[Bearbeiten]

Seit dem 31. März 2017 kann dieses neue Update heruntergeladen werden. Laut Nintendo wurden Anpassungen für eine "angenehmere" Spielerfahrung vorgenommen. Bei diesen Verbesserungen handelt es sich nachweislich um Stabilisierungen der Bildrate. So wird die Bildrate auch in anspruchsvolleren Gegenden eher konstant gehalten. Vollständig wurden die Einbrüche dadurch jedoch nicht beseitigt.[12]

Version 1.1.2[Bearbeiten]

Dieses Update erschien am 12. April 2017. Erneut wurden von offizieller Seite her keine Details bekanntgegeben und in den Patch Notes steht nur: „Anpassungen wurden vorgenommen, um für ein angenehmeres Spielerlebnis zu sorgen.“[13] Man hat aber herausgefunden, dass seit dem Update ein bestimmter Glitch nicht mehr Funktioniert. Bei diesem Glitch stellt man sich so hin, dass ein Bogenschütze immer vorbeischießt und sammelt dessen Pfeile ein. Dies lässt sich solange machen, bis man 999 Pfeile hat.[14][15] Zudem gibt es Berichte, nach denen die Performance im Wald der Krogs und beim Kampf gegen Moblins verbessert wurde.[13]

Von der Ankündigung zum Erscheinungstag[Bearbeiten]

Ankündigung und Teaser[Bearbeiten]

Auf der E3 2011 wurde die Wii U angekündigt, welche Nintendos erste HD-fähige Konsole ist. Kurz darauf sagte Shigeru Miyamoto in einem Interview, dass man auch ein "richtiges HD-Zelda" für diese Konsole veröffentlichen wolle.[16]

Fast zwei Jahre später, während der Wii U Direct Presentation am 23. Januar 2013, wurde schließlich von Eiji Aonuma ein neues Zelda-Spiel für die Wii U angekündigt, allerdings zunächst ohne genaue Informationen oder gar Bildmaterial. Aonuma sagte aber, das Leitmotiv bei der Entwicklung sei, die Konventionen der Zelda-Reihe neu zu überdenken. Solche heutzutage als gegeben geltenden Spiel-Elemente der Zelda-Spiele als gegeben annehme, seien zum Beispiel, dass man Labyrinthe in bestimmter Reihenfolge absolviert und dass man alleine spielt. Man wolle diese Konventionen beiseitelegen und zu den Grundlagen zurückkehren, damit die heutigen Spieler die "wahre Essenz" des Franchise erleben könnten. Da die Entwicklung aber vorraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen würde, stellte Aonuma auch The Wind Waker HD vor, mit dem den Fans die Wartezeit bis zum neuen Zelda-Titel verkürzt werden sollte.[17]

Erster Blick auf den neuen Link.
Das erste Video-Material zu diesem Spiel wurde 2014 im Zuge des Nintendo Digital Events auf der E3 gezeigt. Darin ist zunächst eine weite, hügelige Landschaft zu sehen mit einem Haus , einigen Personen, Tieren und Bäumen im Mittelgrund und Bergen am Horizont. Im Vordergrund sitzt eine dunkle Gestalt auf einem Pferd. Vor dieser friedlichen Szenerie spricht Eiji Aonuma über das Erkunden der Welt in den frühen Zelda-Spielen und über die Grenzen in der Welt von The Wind Waker. Er sagt, dass durch das Entfernen dieser Grenzen die Rätsel schon damit beginnen würden, dass der Spieler entscheiden müsse, wohin er gehen möchte und, dass man in der zu sehenden Landschaft auch die Berge im Hintergrund erreichen könne, wenn man nur lange genug läuft. Zudem wiederholt er seine Aussage vom Vorjahr, dass das Spiel mit der Konvention breche, alles in einer vorgefertigten Reihenfolge durchspielen zu müssen. Nachdem Aonuma fertig ist, erscheint in der bisher friedvollen Landschaft ein spinnenartiges Wesen, das an einen Beamos erinnert und den Reiter - welcher sich als Link entpuppt - angreift. Es ist zu sehen, dass Link statt des Heldengewandes blaue Kleidung trägt und er den Gegner vom Pferd aus mit Pfeilen attackiert. Neben Bombenpfeilen verwendet er auch eine neue Variante, die eine Art Energie-Spitze zu haben scheint, welche vor dem Abschuss manuell aktiviert wird (Später bekannt als Antike Pfeile). Es ist auch zu sehen, wie Link Pfeile abschießt, während er von dem Pferd abspringt. Am Ende der circa 45 Sekunden langen Szene ist "2015" zu lesen.[18]

Dass der Protagonist hier nicht die übliche grüne Kleidung trägt, führte in der Fangemeinde zu Spekulationen darüber, ob es sich wirklich um Link handelt und ob es überhaupt ein männlicher Charakter ist. Darauf angesprochen, sagte Eiji Aonuma: "Niemand hat ausdrücklich gesagt, es wäre Link.". Wenige Tage später verriet er aber, dass es sich dabei nur um einen Scherz gehandelt hatte.[19][20]

Weiteres Video-Material wurde während der Game Awards 2014 vorgestellt. In diesem Game-Play-Video sprechen Eiji Aonuma und Shigeru Miyamoto über das Spiel, während Aonuma es spielt. Das Video hat eine Länge von etwas mehr als vier Minuten und enthält einige neue Informationen. So ist das erste Mal die Karte der Oberwelt auf dem Gamepad der Wii U zu sehen. Man sieht zwar keine Details, erkennt aber, dass die Karte sehr groß ist. Es wurden einige hochgelegene Punkte geschaffen, die eine schöne Aussicht und Orientierung bieten. Desweiteren kann man Leuchtsignale an fernen Punkten setzen, um sich auf dem Weg dahin daran zu orientieren, ähnlich wie in Skyward Sword. Ein weiteres Element aus Skyward Sword ist der Paraschal, den Link hier benutzt als er von einer Klippe springt. Eine grüne Leiste unter Links Lebensenergie-Anzeige scheint ein wenig abzunehmen, während er gleitet. Dies könnte der Vorgänger zur Ausdauer-Anzeige sein, die später auf der E3 2016 zu sehen war. Die meiste Zeit über reitet Link auf Epona. Diese weicht im Galopp Hindernissen automatisch aus und Link kann von ihrem Rücken aus sein Schwert schwingen und Pfeile verschießen. Und wie im ersten Trailer, springt Link von Epona ab und verschießt währenddessen Pfeile. Dabei verlangsamt sich die Zeit, sodass man einfacher zielen kann. Auch Gegner sind zu sehen, die hier nicht benannt werden, sich aber auf der E3 2016 als Bokblins entpuppen. Wird ein Gegner getroffen, erklingt ein metallisches Geräusch. Über Gegnern erscheint ein Balken, der vielleicht die Lebensenergie darstellt. Miyamoto weißt darauf hin, dass es Tiere und Äpfel in dieser Welt geben wird. Es sind auch einige Pferde zu sehen, die sich frei in der Wildnis bewegen. Gegen Ende wird nochmal bestätigt, dass das Spiel 2015 erscheinen soll.[21]

Verzögerungen, offizielle Vorstellung und endgültiges Erscheinungsdatum[Bearbeiten]

Am 27. März 2015 erklärte Eiji Aonuma im Zelda Development Update, dass aufgrund vieler neuer Ideen und Möglichkeiten für das Spiel eine Veröffentlichung bis zum Jahresende nun nicht mehr im Vordergrund stehe und dass das Spiel vermutlich 2015 nicht mehr erscheinen werde.[22] In der Nintendo Direct von 2015 war das Spiel für 2016 vorgesehen.[23] Am 27. April 2016 gab Nintendo bekannt, dass das neue The Legend of Zelda-Spiel im Jahr 2017 zeitgleich für Wii U und Nintendo Switch erscheinen soll. Zudem soll die Wii-U-Version auf der E3 spielbar sein.[24]

Während der E3 2016 wurde das Spiel schließlich umfangreich vorgestellt. Vor Ort konnte eine Demo gespielt werden und im Zuge von Nintendo Treehouse: Live spielten und kommentierten Nintendo-Treehouse-Mitarbeiter den neuen Zelda-Titel, wobei teilweise auch Eiji Aonuma oder Shigeru Miyamoto zugegen waren. Hier wurden viele Elemente des Spiels zum ersten Mal vorgestellt, wie zum Beispiel die verschiedenen Waffen und Materialien, das Zubereiten von Proviant, der Shiekah-Stein mit den Modulen und die Schreine. Auch ein neuer Trailer wurde veröffentlicht, welcher innerhalb von sechs Tagen beinahe 6,3 Millionen Aufrufe erreichte und somit das meistgesehene Video auf Nintendos YouTube-Kanal wurde. Damit löste er das Vorstellungsvideo des 2DS ab.[25] Bis zum 21.10.2016 hatte er über 9,3 Millionen Aufrufe, wurde an dem Tag aber trotzdem als meistegesehenes Video abgelöst durch den einen Tag zuvor erschienenen Trailer für Nintendos neue Konsole Switch.[26]
Ein weiterer Trailer und ein Gameplay-Video erschienen am ersten Dezember 2016 im Zuge der Game Awards. Hier waren das erste Mal intakte Siedlungen, viele Nebencharaktere und zwei Orni zu sehen, welche damals noch nicht als solche identifiziert wurden. Außerdem kommt im Trailer eine Frau mit langen blonden Haaren vor, deren Gesicht nicht zu sehen ist.[27] Das führte zu Spekulationen, es könnte sich um Zelda handeln, was sich später bewahrheitete.

Für die lange Verzögerung verlieh das Magazin Wired Breath of the Wild Ende 2016 einen seiner Vaporware Awards.[28]

Im Zuge der Präsentation der Nintendo Switch am 13. Januar 2017 wurde ein dritter Trailer veröffentlicht, an dessen Ende erstmals ein konkretes Erscheinungsdatum angegeben wurde, nämlich der 03. März 2017, derselbe Tag, an dem auch die Konsole erscheint. Der Trailer zeigte außerdem zum ersten Mal einen Goronen, Zoras, eine Gerudo und den Deku-Baum, wenn auch nicht ganz eindeutig. Zelda war erstmals zur Gänze zu sehen und sogar zu hören: sie, ihr Vater, der Deku-Baum und eine unbekannte weibliche Person sprachen in einigen Szenen. Der Trailer wurde in mehreren Sprach-Versionen veröffentlicht, unter anderem auf Deutsch.[29]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Nachdem es auf der E3 2016 vorgestellt wurde, gewann Breath of the Wild drei der Game Critic Awards in den folgenden Kategorien:

  • Best of Show
  • Best Console Game
  • Best Action/Adventure Game[30]

Am 1. Dezember 2016 gewann Breath of the Wild bei den Game Awards im Bereich "Fan's Choice" den Preis der Kategorie "Most Anticipated Game" („am sehnlichsten erwartetes Spiel“). Es setzte sich dabei gegen Spiele wie Horizon: Zero Dawn und Red Dead Redemption 2 durch.[31]

Auflistungen[Bearbeiten]

Charaktere[Bearbeiten]

Gegner[Bearbeiten]

Gegenstände[Bearbeiten]

Labyrinthe[Bearbeiten]

Orte[Bearbeiten]

Hauptziele[Bearbeiten]

Schrein-Aufgaben[Bearbeiten]

Nebenaufgaben[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

  • Laut Aonuma bestand das Entwicklungsteam aus ca. 300 Leuten. Die Entwicklungszeit des Spiels betrug 4 Jahre.

Galerie[Bearbeiten]

Illustrationen[Bearbeiten]

Switch Präsentation[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Breath of the Wild auf nintendo.co.jp
  2. Dritter Trailer für Breath of the Wild (japanische Version), veröffentlicht am 12.01.2017
  3. a b Dritter Trailer für Breath of the Wild (deutsche Version), veröffentlicht am 12.01.2017
  4. Offizielle Seite der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle
  5. Offizielle Seite der Pan European Game Information
  6. Offizielle Seite des Entertainment Software Rating Board
  7. Offizielle Seite des Australian Classification Board
  8. The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Alternatives Ende, Physik-Engine, wenig große und viele kleine Dungeons; kein Dual Audio auf 4players.de, veröffentlicht am 21.01.2017
    Originalquelle: THE LEGEND OF ZELDA: BREATH OF THE WILD TEM UM FINAL ALTERNATIVO auf pt.ign.com (portugiesisch), veröffentlich am 21.01.2017
  9. "Yes, there are dungeons in the sense the Zelda fans are used to." - Audrey Drake, The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Shrine of Trials Gameplay Part 1/4 - Nintendo E3 2016 (ab 22:02), veröffentlich am 14.06.2016
  10. „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ bekommt herunterladbare Zusatzinhalte auf nintendo.de, veröffentlicht am 14.02.2017
  11. The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Neuer Patch fügt DLC-Menü hinzu auf pcgames.de, veröffentlicht am 02.03.2017
  12. The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Patch 1.1.1 verbessert die Bildrate auf pcgames.de, veröffentlicht am 31.03.2017
  13. a b Update 1.1.2 für Legend of Zelda: Breath of the Wild veröffentlicht auf eurogamer.de, veröffentlicht am 13.04.2017
  14. Zelda: Breath of the Wild - Patch 1.1.2 lässt euch keine Pfeile mehr farmen auf gamepro.de, veröffentlicht am 12.04.2017
  15. The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Updates auf ign.com, zuletzt bearbeitet am 12.04.2017, abgerufen am 16.04.2017
  16. "This [die Wii U] is an HD system, our first HD system, and we want to create a real HD Zelda game for it" - Shigeru Miyamoto in einem Interview für Kotaku, veröffentlicht am 22.06.2011
  17. Wii U Direct Presentation (ab 28:14), veröffentlich am 23.01.2013
  18. Nintendo E3 Digital Event 2014 (ab 19:55), veröffentlicht am 10.06.2014
  19. Artikel auf venturebeat.com, veröffentlich am 10.06.2014
  20. Artikel auf nintendoeverything.com, veröffentlicht am 12.06.2014
  21. Wii U - The Legend of Zelda - Gameplay First Look from The Game Awards, veröffentlich am 05.12.2014
  22. Meldung Eiji Aonumas auf miiverse.nintendo.net, veröffentlicht am 27.03.2015
  23. Nintendo Direct Presentation - Mario, Zelda, Pokemon & More, veröffentlich am 12.11.2015
  24. Nintendo präsentiert Geschäftszahlen sowie neue Informationen zu Apps, zu NX und zu The Legend Of Zelda. Nintendo Deutschland, abgerufen am 28. April 2016.
  25. The Legend of Zelda: Breath of the Wild E3 2016 trailer becomes most viewed on Nintendo’s YouTube auf nintendoeverything.com, veröffentlicht am 20.06.2016
  26. Videos von Nintendos YouTube-Kanal
  27. Zweiter Trailer für Breath of the Wild, veröffentlicht am 01.12.2016
  28. Thanks for Nothing, Videogames: The 2016 Vaporware Awards auf wired.com, veröffentlicht am 27.12.2016
  29. Nintendo Switch Presentation 2017 auf YouTube, veröffentlicht am 13.01.2017
  30. Game Critic Awards, Best of E3 2016
  31. 2016 Nominees auf thegameawards.com
  32. Teaser-Seite zu The Legend of Zelda: Breath of the Wild veröffentlicht auf ntower.de, veröffentlicht am 30.11.2016