Schädelbucht Tempel

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Schädelbucht Tempel
Schädelbucht Tempel (Majora’s Mask).jpg
Spiel Majora’s Mask
Level 3
Benötigter Gegenstand
Erhaltener Gegenstand Eispfeile
Endgegner Gyorg

Im Inneren des in der Schädelbucht von Wellen umspülten Gebäudes befindet sich der Schädelbucht Tempel. Um ihn zu erreichen – das Schwimmen ist aufgrund trüben Wassers nicht möglich – muss man den Bossa Nova der Kaskaden vor Lulu mit der Zora-Gitarre spielen. Danach erwacht die Schildkröte, die aussieht wie eine Insel, zum Leben und transportiert Link zum Tempel.

Im Tempel kann Link die Eispfeile erhalten, die im Gegensatz zu Ocarina of Time diesmal eine entscheidende Rolle spielen. Mit ihrer Hilfe kann Wasser temporär zu Eisschollen gefroren werden, wodurch Link mittels Sprüngen neue Orte erreichen kann. Teilweise muss Link auch mit Eispfeilen Wasserfälle einfrieren, um mit Wasser angetriebene Konstruktionen zu beeinflussen, oder Gegner einfrieren, um sie als Plattform zu benutzen.

Die Zwischengegner bilden ein Warzenauge, welches an Arrghus aus A Link to the Past erinnert und die Eispfeile bewacht, sowie ein übellauniger Gecko, der sich in unverwundbarem Schleim versteckt, mit Eispfeilen daraus hervorgeholt und mit Fanghaken und Schwert bearbeitet werden muss.

Das Wasserrad[Bearbeiten]

Das Markanteste an der Konstruktion des Tempels ist die große Pumpanlage, die sich mit ihren roten und grünen Leitungen über weite Teile des Tempels erstreckt. Der erste Raum nach der Eingangshalle bildet gleichzeitig einen der Haupträume dieser Anlage, im angrenzenden Raum befindet sich eine Maschine, die einen strudelartigen Wasserlauf in einem Becken erzeugt, der Link in die entsprechende Richtung mitreißt, wenn er hineinspringt. In diesem Becken befinden sich Eingänge zu zahlreichen Räumen, die aufgrund der anfänglichen Strudelströmungsrichtung allerdings nicht alle erreicht werden können.
Das vorrangige Ziel im Tempel besteht darin, das Wasserrad im Hauptraum, das die Richtung bestimmt, in die die Maschine den Strudel dreht, mit Wasser so zu beeinflussen, dass es sich anders herum dreht. Die Drehrichtung des Wasserrades kann mit zwei Pumpen und den entsprechenden Schaltern reguliert werden. Dadurch wird der Wasserlauf im Nebenraum umgekehrt, wodurch Link zu den bisher unzugänglichen Durchgängen schwimmen kann. Dies muss bewerkstelligt werden, indem Link bei seiner Reise durch den Tempel vier Ventile einrasten lässt, die über die roten Leitungen Wasser in den Hauptraum schicken und die zweite Pumpe, die zu Beginn des Tempels noch nicht an das Wassernetz angeschlossen ist, antreiben.
Nachdem die Richtung des Strudels umgekehrt ist, kann Link nach einigen weiteren Räumen - in denen er zwei weitere, grüne Ventile aktivieren muss, um eine Übergangsplattform zu schaffen - den Raum des Endgegners Gyorg erreichen. Nach dem von vielen Spielern als sehr schwer empfundenen Kampf erhält Link Gyorgs Vermächtnis.

Nachdem man als Nebenquest alle 15 Feen befreit hat, erhält man von der großen Fee eine erweiterte Herzleiste, die den erhaltenen Schaden halbiert.

Trivia[Bearbeiten]

  • Obwohl man keinen Wasserstand verändern und auch die Drehrichtung des Wasserrades nicht unbedingt mehrfach geändert werden muss, wird der Schädelbucht Tempel häufig mit dem Wassertempel aus Ocarina of Time verglichen, sowohl im Punkto Aufbau als auch Schwierigkeitsgrad.