The Legend of Zelda: Oracle of Ages
Aus Zeldapendium
| Oracle of Ages | |
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| Entwickler: | Capcom |
| Publisher: | Nintendo |
| Erschienen am: | |
| System: | |
| Altersfreigabe: | 0 (USK) |
Inhaltsverzeichnis |
Story
Die böse Zauberin Veran nimmt das „Orakel der Zeit“, die Sängerin Nayru, gefangen. Mit ihrer Hilfe will sie die Vergangenheit ändern, um auf ewig die Macht über das Land Labrynna zu erlangen. Link – Protagonist des Spiels – muss die acht „Essenzen der Zeit“ finden, um mit Hilfe des Maku-Baumes Nayru und Labrynna zu retten.
Kombination beider Spiele
Beim Durchspielen eines der beiden Teile erhält der Spieler ein 20-stelliges Passwort. Dieses kann er zu Beginn des zweiten Teils eingeben, und so das Abenteuer mit dem alten Spielstand in der anderen Welt fortsetzen. Ein auf diese Weise gestartetes Spiel weist einige Veränderungen gegenüber dem normalen Spiel auf, z. B. liegen einige Gegenstände an anderen Orten. Zusätzlich wird die Handlung um einen zusätzlichen Strang erweitert, der die Geschehnisse der beiden Spiele miteinander verbindet. So erfährt der Spieler, dass die Hauptantagonisten der beiden Teile, die Zauberin Veran und General Onox, in Wahrheit dem Ziel dienen, ein Ungeheuer namens Ganon zu erwecken. Der Charakter Ganon ist der Oberbösewicht in zahlreichen anderen Spielen der Zelda-Reihe und gilt als Erzfeind des Helden Link. Auch Prinzessin Zelda, von der die gesamte The-Legend-of-Zelda-Serie ihren Namen hat, taucht nur im passwortverbundenen Spiel auf.
Welches der beiden Spiele dabei zuerst gespielt wird, ist egal. Die Zusatzhandlung ist in beiden Teilen identisch und wird an dasjenige Spiel angehängt, das der Spieler als zweites beginnt.
Hintergrund
- Die Spiele verkauften sich zusammen rund vier Millionen mal.
- Von Capcom entwickelt und von Nintendo vertrieben, erschienen diese beiden Game-Boy-Color-Titel zeitgleich im Jahr 2001. Da die Spiele zwar verbunden werden können, dies aber nicht zwingenderweise nötig ist, wurden die Teile einzeln verkauft, so dass es möglich war, auch nur einen der beiden Teile zu spielen.
- Während man in Oracle of Seasons mit dem Stab der Jahreszeiten selbige beeinflussen kann, reist man in Oracle of Ages mit der Harfe der Zeit durch die Zeit. Neu sind außerdem verschiedene Reittiere, mit denen Link an verschiedene Orte gelangt, sowie diverse Ringe mit unterschiedlichen Kräften. Der Spieler sieht alles aus der Vogelperspektive, technisch orientieren sich die Spiele an The Legend of Zelda: Link’s Awakening, welches 1993 für den Game Boy erschien.
- Zu Beginn der Planungen war sogar ein dritter Teil geplant. Dieser wurde allerdings aufgrund technischer Schwierigkeiten verworfen. Im April 2008 wurde als Aprilscherz das komplette angebliche Kartenmaterial des Spiels online gestellt. Es stellte sich heraus, dass die Karten sowie sämtliche Namen von Fans erdacht worden waren.
Neue Features der Oracle Serie
Viele neue Freunde begleiten Link bei seinen Abenteuern. Neben dem Känguru Ricky helfen ihm auch der Bär Benny und der Dodongo Dimitri. Einer von den dreien wird sogar sein fester Begleiter. Die Landschaften, die du später sehen wirst, hängen stark von deiner Entscheidung ab, welchen von den dreien du als Begleiter wählst.
Eines der interessantesten Elemente des neuen Gameboy-Spiels ist die Verknüpfung der zwei auch bei uns erschienenden Gameboy Color Zelda Spiele. Man kann jedes der zwei Spiele unabhängig von dem anderen beginnen. Aber Ereignisse in einem Spiel werden Auswirkungen im anderen haben.




