The Legend of Zelda: Link’s Awakening

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Link’s Awakening
Cover .jpg
Entwickler: Nintendo EAD
Publisher: Nintendo
Erschienen am:

Icon Japan Fahne.png 6. Juni 1993 (Game Boy)
Icon Japan Fahne.png 12. Dezember 1998 (GB Color)
Icon Usa Fahne.png August 1993 (Game Boy)
Icon Usa Fahne.png 31. Dezember 1998 (GB Color)
Europa Fahne.png 18. November 1993 (Game Boy)
Europa Fahne.png 11. Februar 1999 (GB Color)

System:

Gameboy
Gameboy Color

Altersfreigabe: Icon Japan Fahne.pngkeine (CERO)
Icon Usa Fahne.png Rating Pending (ESRB)
Europa Fahne.png 3+ (PEGI)
Europa Fahne.png ohne Alterbeschränkung (USK)
The Legend of Zelda: Link's Awakening (ゼルダの伝説 夢をみる島 | Zeruda no Densetsu Yume wo Miru Shima | Die träumende Insel) ist das vierte Spiel der Zelda Reihe und das Erste, das für den Game Boy erschienen ist. 1998 wurde es unter dem Titel Link's Awakening DX auf den Game Boy Color portiert.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

'"Oh, Eiland Cocolint!!! Bist nur eine Illusion... Die Menschen,... Die Monster, Das Meer, Der Himmel sind nur ein Traum des Windfisches! ...weckst du den Träumenden, so wird sich diese Insel in Luft auflösen.... wie eine Seifenblase zerplatzen..."

Tarin, Link, Marin, die Eule
Vorgeschichte

Im Vorgänger "The Legend of Zelda: A Link to the Past" bereiste Link, der Protagonist der "The Legend of Zelda"-Reihe das Königreich Hyrule. Beginnend mit einem Hilferuf der Prinzessin Zelda, sah der Spieler sich bald der scheinbar übermächtigen Bedrohung durch den Zauberer Agahnim gegenüber. Nach und nach mussten mit Hilfe des Master-Schwertes die Nachfahren der sieben Weisen befreit und unterschiedlichste Aufgaben in zwei Welten gelöst werden. Letztendlich konnte Link über seine Feinde triumphieren und den Drahtzieher hinter all den Missständen stellen: Wiedereinmal war es der Dämon Ganon, der hinter allem steckte. In einem finalen Kampf konnte Ganon geschlagen werden. Das Triforce, welches bisher von dem besiegten Ganon verwahrt wurde, gelang nun in die Hände von Link. Wie jede Person, die das goldene Dreieck berührt, bekam auch er seinen sehnlichsten Wunsch erfüllt. Durch diesen Wunsch wurde Hyrule wieder so, wie es vor Ganons Schreckensherrschaft war. Der König kehrte zurück, die Tore von Hyrule zu der bedrohlichen Schattenwelt waren wieder versiegelt und auch Links Onkel, der zu Beginn des Spiels gefallen war, wurde wieder lebendig.

In der offiziellen Beschreibung zu "The Legend of Zelda: Link's Awakening" wird erklärt, dass besagter Onkel seinem Neffen Link dazu rät, eine Weltreise zu unternehmen. Dadurch sollte ihm nach den durchlebten Abenteuern etwas Entspannung zu Teil werden und außerdem konnte Link so seine Kampferfahrungen und sein Können erweitern. Nach einigen Jahren, in denen Link die Welt mit einem kleinen Segelboot bereist, befindet er sich auf der Rückreise, als sich auf hoher See ein gewaltiger Sturm zusammenbraut und sein Boot zum Kentern bringt.

Marin findet Link


Marin
Auf Cocolint

Link erleidet also Schiffbruch. Als Link die Besinnung wiedererlangt, befindet er sich in einem fremden Haus, in einem fremden Bett. Ein Mädchen und deren Vater stellen sich ihm als Marin und Tarin vor, zwei Bewohner der Insel Cocolint. Der Held Hyrules wurde auf einer Insel angespült und das Mädchen Marin, das ihn im ersten Moment stark an Prinzessin Zelda erinnert, hatte ihn am Strand gefunden. Von Tarin bekommt er seinen Schild zurück, der ebenfalls angespült wurde und er gibt Link den Tipp, an der Küste doch auch nach seinem Schwert Ausschau zu halten. Während seiner ersten Schritte auf Cocolint findet Link sein Schwert dann wirklich am Strand liegen. Bei dessen Bergung wird er plötzlich von einer alten Eule angesprochen. Wie es nach dem Gespräch mit der Eule aussieht, ist auch in diesem fremden Land nicht alles so, wie es auf den ersten Blick scheint. Nach und nach wird Link auch klar, was das sein könnte.



Die Legende vom Windfisch

Die Eule und viele Bewohner der Insel Cocolint erzählen Link von einer alten Legende. Nach dieser sind alle Bewohner der Insel, die dort auftauchenden Monster, die Städte und Plätze und sogar die Insel selbst nur ein Traum; geträumt von einem Wesen namens Windfisch. Dieser soll in einem riesigen Ei, auf der Spitze des höchsten Berges der Insel schlafen und auf seine Erweckung warten. Hyrules Held findet schnell heraus, dass dies der einzig mögliche Weg ist, um die Insel wieder zu verlassen und seine Heimreise fortsetzen zu können. Nämlich durch die Erweckung des Windfisches. Dazu ist das Zusammenspiel von acht Instrumenten nötig; der Instrumente der Sirenen. Diese sollen jeweils aus einem von acht Dungeons auf Cocolint erobert werden. Ist dies erst einmal geschafft, so kann durch das Spielen der „Ballade des Windfisches“ vor dem Ei angeblich ein Zugang zu diesem geöffnet werden und der Weg zur Erweckung des Windfisches wäre frei. So weit die Legende.

Die Bewohner von Cocolint

Die weise Eule

Sie erscheint Link immer wieder während seines Abenteuers. Dabei gibt sie ihm Tipps, erzählt ihm von Gegebenheiten der Insel Cocolint und hält ihn über die neuesten Ereignisse und Entwicklungen am laufenden. So scheint die Eule sehr genau über den Windfisch und andererseits auch über die Aktivitäten der Monster auf Cocolint Bescheid zu wissen. Sie taucht meistens nach oder vor wichtigen Schritten auf dem Weg zur Erweckung des Windfisches auf und sie scheint weiterhin so etwas wie die Verbindung des schlafenden Windfisches zur Außenwelt zu sein.

Marin

Das junge Mädchen ist die Tochter von Tarin und erinnert Link vom ersten Augenblick an stark an Prinzessin Zelda. Sie hat ein freundliches Wesen und ist auf der ganzen Insel sehr beliebt. Besonders bei den tierischen Bewohnern des Zoodorfs. Marins Traum ist es, vom Windfisch eines Tages in eine Möwe verwandelt zu werden, so dass sie die ganze Welt sehen könne und frei wäre. Sie ist es auch, die Link die Ballade des Windfisches beibringt. Sie ist für die Erweckung von essentieller Wichtigkeit.

Tarin

Er ist der Vater des Mädchens Marin. Er scheint ein gutmütiger und bodenständiger Mann zu sein, der in seinem Aussehen etwas einem bekannten, italo-amerikanischen Klempner erinnert. Noch ziemlich am Anfang des Spiels verirrt er sich beim Pilze sammeln im nahe am Möwendorf gelegenen Zauberwald und wird in einen Waschbären verwandelt, der seinerseits nun dafür sorgt, dass sich im Wald Umherwandernde verirren. Nach kurzer Zeit schon kann Link den armen Tarin von seinem Fluch befreien und so den Weg zu den hinter dem Wald liegenden Gebieten betreten. Auch später im Spiel ist Tarin vor kleinen Missgeschicken nicht gefeit.

Weitere Non-Player-Characters (NPCs)

Dr. Wright (bekannt aus z.B. den Sim City Spielen)

Ulrira (er betreibt sozusagen eine Art „Support-Hotline“, die Link auf der ganzen Insel verteilt über kleine Telefonhäuschen erreichen kann, wenn er mal nicht weiter weiß)

König Richard (ein Monarch, der aus seinem Schloss vertrieben wurde und Link um Hilfe bittet)

Madame MiouMiou (ihr gehört der Kettenhund Struppi)

Struppi (wird von einer Bande Moblins entführt. Nachdem Link ihn gerettet hat, kann er ihn kurzzeitig, zum Beispiel für die notwendige Durchquerung des Schleimsumpfes nutzen)

Geierwally (sie besitzt ein Geschäft, in dem Link wertvolle Medizin kaufen kann)

Christine (sie ist eine Ziege, die im Zoodorf wohnt und die Brieffreundin des sich nach ihr verzehrenden Dr. Wright ist. Lustigerweise schickt sie ihm u.a. ein Foto, auf dem nicht sie, sonder Prinzessin Peach abgebildet ist)

Der Gockel (liegt im Mövendorf vergraben und kann später im Spiel durch eine Melodie wiedererweckt werden, um Link für einige Zeit zu helfen)

Manbo (ein Fisch, von dem Link seine zweite von drei Melodien auf der Flöte lernt)

Wart (der Froschkönig ist auch bekannt als Bösewicht aus Super Mario Bros. 2. Er lehrt dem Protagonisten die letzte Melodie auf der Flöte gegen eine stolze Summe an Rubinen. Diese Melodie ist es im Übrigen auch, die den fliegenden Gockel wieder von den Toten auferstehen lassen kann)

Außer den hier aufgeführten Charakteren gibt es noch eine Vielzahl anderer NPCs, die zu einem sehr großen Teil auch jeder einen eigenen, kleinen Part im Laufe des Spiels bekommen. Zum Beispiel zur Lösung einiger Rätsel, für den Fortgang des sich durch das halbe Spiel ziehenden Tauschgeschäfts und für andere mehr oder weniger wichtige Dinge.

Die wichtigsten Gegenstände

Schwert1, Schwert2

Schild, Spiegelschild

Greifenfeder

Kraftarmband1, Kraftarmband2

Pegasus-Stiefel

Enterhaken

Schwimmflossen

Somaria-Stab

Bombe

Schaufel

Bogen

Flöte

Bumerang

Schlummermorchel

Zauberpulver

Kompass

Karte

Steintafel

Kleiner Schlüssel

Großer Schlüssel

Geierwallys Medizin

Lupe

Rubine

Herzen Herzteile, Herzcontainer

Göttlicher Ahorn

Teil der Macht

Zaubermuschel

Goldene Blätter


Die acht Dungeons

1. Wurmpalast

Benötigt für Eintritt: Wurmschlüssel

Endgegner: Moldorm (bekannt aus „a link to the past“)

Gegenstand: Greifenfeder (erlaubt Sprünge)

Instrument der Sirenen: Die Muschelgeige

2. Djinn Grotte

Benötigt für Eintritt: Struppi (isst die Blumen, die den Eingang versperren)

Endgegner: Djinn

Gegenstand: Kraftarmband1 (Steine, Krüge etc. heben)

Instrument der Sirenen: Tritornshorn

3. Teufelsvilla

Benötigt für Eintritt: Schleimschlüssel

Endgegner: Schleimauge

Gegenstand: Pegasus Stiefel

Instrument der Sirenen: Nixenglöckchen

4. Wundertunnel

Benötigt für Eintritt: Wunderschlüssel

Endgegner: Piranha

Gegenstand: Schwimmflossen

Instrument der Sirenen: Neptunharfe

5. Fischmaul

Benötigt für Eintritt: Schwimmflossen

Endgegner: Schlange

Gegenstand: Enterhaken

Instrument der Sirenen: Korallenxylophon

6. Maskentempel

Benötigt für Eintritt: Maskenschlüssel

Endgegner: Dämonenfratze

Gegenstand: Kraftarmband2

Instrument der Sirenen: Seesterntriangel

7. Adlerfestung

Benötigt für Eintritt: Adlerschlüssel

Endgegner: Teufelsadler

Gegenstand: Spiegelschild

Instrument der Sirenen: Poseidon-Orgel

8. Reptilfelsen

Benötigt für Eintritt: Melodie „Der Kröten-Rap“

Endgegner: Teuflisches Irrlicht

Gegenstand: Somaria-Stab

Instrument der Sirenen: Oktopus-Trommel

Windfischei

Der quasi neunte Dungeon ist das Windfisch-Ei. Für den Eintritt werden die acht Instrumente der Sirenen benötigt, sowie die darauf zu spielende „Ballade des Windfisches“. Im Inneren erschwert lediglich ein Labyrinth aus gleich aussehenden Gängen den Weg zum Windfisch. Ist dieses überwunden, muss Link noch einmal gegen eine Vielzahl von Endgegnern kämpfen, die größtenteils Bezug zu in der Vergangenheit (auch in vergangenen Zelda Spielen) schon einmal besiegten Gegnern nehmen. Hier die Liste dieser Gegner in chronologischer Reihenfolge:

• Giant Gel (ein riesiger Schleim)

Agahnim (der Zauberer aus „a link to the past“)

Moldorm (aus Zelda 3 und 4)

Ganon (Links Erzfeind)

• Lanmola (ein Wurm)

• Dethl (ein Wesen mit zwei riesigen, rotierenden Armen)

Anspielungen auf andere Nintendo-Spiele

Die Yoshi Puppe
Das Spiel hebt sich auch in Sachen Anspielungen von seinen Geschwistern ab:
  • Die Yoshi-Puppe.
  • Tarin hat große Ähnlichkeit zu Mario.
  • Tarin verwandelt sich in einen Waschbären, nachdem er einen Pilz gegessen hat, wie in Super Mario Bros 3.
  • Das Windfisch-Ei auf der Bergspitze hat Ähnlichkeit mit einem Yoshi-Ei.
  • Mr. Wright, eigentlich ein Charakter aus "Sim City" für das NES, zeigt euch ein Bild von Prinzessin Peach.
  • Der singende Frosch Wart ist eigentlich der Bösewicht in Super Mario Bros 2 für das NES, den GBA sowie die Virtual Console der Wii.
  • Es kommen Gumbas aus der Super Mario Reihe in den Jump'n'Run-Teilen der Dungeons vor.
  • Die Fische in den Tauch-Abschnitten stammen ebenfalls aus der Super Mario Reihe und heißen Cheep-Cheeps.
  • In der Adlerfestung kommt auch ein Gegner vor, der eine starke Ähnlichkeit mit Kirby aufweist. Wie Kirby saugt dieser Gegner Link auch ein.

DX Version

1998 wurde das Spiel erneut veröffentlicht, dieses Mal für den Game Boy Color. Durch den Port wurden verschiedene Verbesserungen durchgeführt:

  • Das Spiel ist jetzt komplett in Farbe.
  • Der Titelbildschirm des Spieles wurde etwas geändert.
  • Die acht Instrumente erstrahlen jetzt in 7 verschiedenen Farben.
  • Viele Dialoge wurden hinzugefügt.
  • Es gibt einen neuen Dungeon: Color Dungeon.

Siehe auch Zensur in Link’s Awakening

Galerie


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