Igos du Ikana

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Igos du Ikana
MM IgosDuIkana.png
Titel König von Ikana
Spiele Majora’s Mask
Labyrinth Ruinen des Schlosses von Ikana
Schwächen Licht
Effektive Waffen Spiegelschild

Igos du Ikana ist ein Endgegner in Majora’s Mask. Er ist der letzte König des ikanischen Reichs und lebt mit seinen zwei Lakaien in den Ruinen der Ikana-Festung. Sie haben anscheinend noch nicht begriffen, dass das Königreich schon vor vielen Jahren untergegangen ist. Nachdem man mit dem Spiegelschild das Portal zum Thronsaal geöffnet hat, was trotz der vielen Gegner doch recht einfach ist, wird man nach ein paar Schritten von dem Oberhaupt angesprochen. Er behauptet, man wäre rücksichtslos in die Festung eingedrungen und hätte seine Soldaten ermordet.

 » Meine Diener fielen durch das Licht, das dich beschützt. «

—Igos du Ikana

Anschließend lässt er den Saal durch zwei alte Vorhänge in unerreichbarer Höhe abdunkeln. Nach einem kurzen Monolog stürzen sich gleich seine zwei Leibwächter auf den Spieler und versuchen ihn aufzuhalten. Erst wenn diese vernichtet sind, kämpft der eigentliche König auf einem deutlich höheren, kampftechnischen Level.

Gegnerstrategie[Bearbeiten]

Erste Phase[Bearbeiten]

Ikanas Leibwächter

Das Allererste, was man tun sollte, um überhaupt eine Möglichkeit zu bekommen, die Gegner zu besiegen, ist das Verbrennen der Vorhänge, indem man mit Feuerpfeilen darauf schießt. Der dadurch entstehende Lichtfleck bietet vollkommene Sicherheit. Wenn man in seinem Umkreis steht, können die Leibwächter nicht angreifen. Nachdem dieser Schritt erledigt ist, sollte man die Feinde wie Stalfos mit dem Schwert attackieren. Nach einigen Hieben fallen diese auseinander. Um sie endgültig zu vernichten, müssen sie mit dem Spiegelschild oder den Lichtpfeilen ins Visier genommen werden. Dazu stellt man sich auf einen Lichtpunkt und dreht den Schild so, dass die Strahlen genau auf den Knochenhaufen gerichtet sind. Nach wenigen Sekunden geht dieser in blauen Flammen auf und verschwindet. Der andere Gegner ist trotz den nachher folgenden Anschuldigungen identisch zu besiegen.

„Beinahe ließ ich mich durch deine Taten täuschen…“

Wer will, kann den König noch mit dem Helm des Hauptmanns verwirren. „Keeta! Das ist doch Hauptmann Keeta!“ fängt dieser dann an zu rufen. Nachdem er aber festgestellt hat, wie „winzig“ man doch ist, erkennt er den Schwindel. Diese kleine Spielerei hat keinen weiteren Einfluss auf das Spielgeschehen.

Zweite Phase[Bearbeiten]

Nun steht der König persönlich auf, lässt ein Schwert und einen quadratischen Schild erscheinen und greift an. Im Gegensatz zu seinen Leibwächtern ist Igos einem normalen Stalfos wie aus Ocarina of Time viel unähnlicher. Er ist nicht nur bedeutend größer und verfügt über eine höhere Reichweite, er beherrscht auch die Kunst der Magie, mit der er einen giftigen Nebel ausatmen kann und fähig ist, seinen Kopf vom Hals zu trennen und durch die Luft fliegen zu lassen, um Link zu beißen. Auch wenn die Lage bei Letzterem aussichtslos erscheint, gibt es doch eine Möglichkeit dem Schädel zu entkommen: Dazu setzt man die Goronenhaut auf und rollt kreuz und quer durch den Saal. So schnell ist nicht einmal der Schädel eines Königs. Hat man es geschafft, ihn mehrere Male mit dem Schwert zu attackieren, fällt auch dieser Gegner zusammen und verschwindet vorerst, nachdem man ihn mit Licht bestrahlt hat.

Epilog[Bearbeiten]

Nun erscheinen die Schädel der beiden Lakaien, die offenbar nicht bemerkt haben, dass sie den Rest von sich verloren haben. „Ich kann ihn noch kriegen!“, sagt der eine, während der andere sein Talent bemängelt. Das artet bald in einen Streit aus, bis sie sich schließlich im Kampf duellieren wollen. „Zieh deine Waffe“, droht der eine „Was?“„Du sollst deine Waffe ziehen!“„Wie?“ Beide fangen an zu lachen, bis der Schädel von Igos du Ikana auftaucht und das Theater beendet. „Ist es nicht traurig, dass unser Reich wegen solch sinnlosen Streitereien untergegangen ist?“, fragt er rhetorisch. Der König erklärt Link, wie es zu dieser Lage Ikanas kam und was es mit dem Felsenturm auf sich hat. „Hunderte Soldaten meines Reiches würden nicht genügen, um diese uneinnehmbare Festung zu stürmen“, sagt er und bietet ihm, damit Link nicht ganz allein auf die Reise geht, einen Soldaten, „in dessen Brust kein Herz schlägt“, an. Damit ist die Elegie des leeren Herzens gemeint, welche es Link erlaubt, eine Hülle seiner selbst zu hinterlassen.

Trivia[Bearbeiten]

  • Marschiert Link während dem Kampf gegen die Lakaien mit der Bremer Maske, schauen sich diese erst verwirrt an, tanzen dann aber mit erhobenen Beinen mit. Solange sie tanzen, schlagen sie nicht zu, selbst wenn man direkt neben einem der Beiden steht. Dies kann Link selbst für einen Angriff nutzen.
  • Die beiden Lakaien sind eine Anspielung auf Dick und Doof.