Hyrule

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Hyrule
Hyrule.jpg
Hyrule in Breath of the Wild
Spiele
Andere Auftritte
Bewohner

Hyrule ist der Name der Region, in der der Großteil der Spiele der The Legend of Zelda-Serie spielt. Je nach Zusammenhang ist hierbei entweder das Königreich, das geographische Gebiet oder die Welt Hyrule gemeint. Innerhalb der Serie wurde Hyrule oft stark verändert; einige Spiele führen sogar ein gänzlich anderes Hyrule als das „Normale“.

Entstehung[Bearbeiten]

Triforce

Alle verschiedenen Versionen von Hyrule haben gemein, dass sie nach der hylianischen Legende von den drei Göttinnen Din, Farore und Nayru erschaffen wurden; so wird jeder Göttin in der erzählten Legende, die in Ocarina of Time eine Rolle spielt, ein Anteil zugeordnet:

  • Din erschuf die Welt mit ihrem feurigem Atem.
  • Nayru gab der Welt die Gabe der Weisheit und den Himmel.
  • Farore erschuf jegliches Dasein auf der Welt.

Somit ist Din für die Form und Erdmasse Hyrules zuständig und schenkte den Bewohnern das Feuer, für die verschiedensten Zwecke. Zudem gab sie ihnen die Kraft, Dinge zu bewältigen.

Nayru schuf Himmel, Bäche, Flüsse, Seen und Meere, die der Welt Fruchtbarkeit gaben. Den Bewohnern gab sie die Macht der Weisheit, wodurch diese Intelligenz erhielten. Zudem ist sie auch für die Gesetze der Physik und der anderen Wissenschaften verantwortlich, welche von den Bewohnern Hyrules gelehrt werden.

Farore, Göttin des Mutes, verschaffte den Hylianern einen Teil ihrer Tugend und gab ihnen die Gabe, sich auch gefährlicheren Dingen zu stellen. Auf Hyrule erschuf sie jegliche Flora und Fauna, also Gras, Bäume und andere Gewächse und alle höheren Lebewesen Hyrules.

Nach der Erschaffung von Hyrule hinterließen sie außerdem das Triforce an der Stelle, von der aus sie in ihr Reich zurückkehrten. Es ist später im Heiligen Reich versteckt worden. Es bewahrt den Frieden, solange es in guten Händen ist und verwandelt das Reich in eines der Güte und der Glückseligkeit. Somit ist es auch ihr größtes Heiligtum und wird unter allen Umständen geschützt. Sollte jedoch eine niedere Seele das Triforce berühren, wird Hyrule in den Schatten versinken und alle Bewohner werden in ihre dunkle Seite verwandelt.

Da immer noch die Gefahr besteht, dass das Triforce dennoch von jemandem mit schwarzer Seele berührt werden könnte, haben die Hylianer eine letzte Waffe gegen die Dunkelheit geschmiedet. Das Masterschwert verbannt das Böse und erlaubt erneuten Zugriff auf das Triforce, sollte es seine Aufgaben erledigt haben.

The Legend of Zelda[Bearbeiten]

Im ersten Teil der Serie befindet man sich als Spieler lediglich in einem Abschnitt der Welt Hyrule, die im vollem Umfang im Nachfolger The Adventure of Link zu sehen ist. Dieses Gebiet befindet sich südwestlich in Hyrule und ist größtenteils unbewohnt. In The Legend of Zelda gibt es insgesamt 8 Dungeons in dieser Region versteckt. Außerdem kann man mit Hilfe von Bomben oder der Fackel Geheimwege finden. Auch schon im ersten Teil der Serie waren Händler in ganz Hyrule verstreut. Verschiedene Zauberer und Hexen helfen Link auf seiner Reise, indem sie ihm praktische Tipps geben oder ihn mit neuen Waffen ausstatten.

Die Oberfläche der Karte ist in 128 gleich große Felder aufgeteilt. Wenn Link den Bildschirmrand (und somit das Feld) verlässt, wechselt man automatisch zum nächsten Feld.

The Adventure of Link[Bearbeiten]

Das Königreich Hyrule in den Valiant-Comics

Im zweiten Teil der Serie ist das Königreich Hyrule vollständig betrachtbar. So ist man dazu in der Lage, auch bewohnte Gebiete zu besuchen, vor allem aber die Städte. Auch lassen sich mehrere Tempel finden, die auf einen verstärkten Götterkult hinweisen.

Wenn Link sich auf der Oberfläche bewegt, sieht man Hyrule in der Vogelperspektive. Betritt Link jedoch eine Stadt oder einen Palast, so betrachtet man Link und seine Umgebung von der Seite.

A Link to the Past[Bearbeiten]

Die Weltkarte von A Link to the Past

In diesem Teil ist Hyrule wieder ein vollständiges Königreich. Das Schloss Hyrule ist die Heimat von Prinzessin Zelda. Dieses Hyrule ist weitaus größer strukturiert als in den Vorgängern: es existieren verschiedene Gebiete und Terrains, wie zum Beispiel einen Wald, eine Wüste oder einen See. Jedoch lässt sich nur ein geballter Siedlungsraum, das Dorf Kakariko, finden.

Agahnim entführte jedoch alle Maiden in das Schattenreich. Auch einige Bewohner wurden in das Schattenreich gezogen und dort verwandelten sie sich zu seltsamen Wesen und mussten in voller Furcht leben. Erst das Bannschwert, das Masterschwert, konnte Hyrule wieder den Frieden bringen, wodurch sich die Situation wieder normalisierte.

Ocarina of Time[Bearbeiten]

Die Weltkarte von Ocarina of Time
Schloss Hyrule in Ocarina of Time

Das Hyrule in Ocarina of Time ist dem in A Link to the Past nicht unähnlich: Verschiedene Landschaftstypen wurden mit identischen oder ähnlichen Namen übernommen, so lässt sich auch hier ein Dorf Kakariko, ein Hylia-See und die verlorenen Wälder finden sowie die Gespensterwüste. Im Gegensatz zu a Link to the Past befinden sich im Hyrule von Ocarina of Time aber mehr Völker und Ortschaften, wo diese hausen: so gibt es den Kokiri-Wald, die Heimat der Kokiris und Link; den Todesberg, die Heimat der Goronen; Zoras Reich, die Heimat der Zoras; das Gerudo-Tal, die Heimat der Gerudos; und der hylianische Marktplatz und Kakariko, Wohnorte der Hylianer.

Zu erwähnen ist, dass es in Ocarina of Time zum ersten Mal in der Serie vorkam, dass größere Teile des Landes Hyrule verwüstet werden: nach der Machtergreifung Ganondorfs werden Landstriche wie unter anderem der Kokiri-Wald mit Monstern übersät, Zoras Reich zugefroren, der Marktplatz von Hyrule zerstört und mit Zombies versehen, der Hylia-See ausgetrocknet, Kakariko in Brand versetzt und das Schloss Hyrule zerstört und durch den Teufelsturm ersetzt.

Four Swords[Bearbeiten]

Die Weltkarte in Four Swords

In diesem Land gibt es nur wenig zu sehen. Im Süden befindet sich der Quell des Wissens und darüber das Meer der Blätter. Im Westen steht die Talus-Höhle und im Norden thront der Todesberg. Eine richtige Siedlung existiert hier nicht und einzelne Hylianer existieren auch nur in Form von Link und Zelda. Dennoch leben im Quell des Wissens einige Verirrte Feen.

Diesmal bedroht Vaati das Land. Was genau er jedoch vor hat, ist nicht so ganz bekannt. Er wird im Schrein des Schwertes der Vier versiegelt, sollte Link ihn erfolgreich bezwingen können.

Ob wirklich noch einige Hylianer existieren bleibt fraglich, jedoch würde sich Prinzessin Zelda nicht so um ihr Land sorgen, wenn es keine Bevölkerung gäbe. Außerdem würde eine Herrscherin über etwas, über das es nichts zu herrschen gäbe, seltsam anmuten.

Four Swords Adventures[Bearbeiten]

Die Weltkarte von Four Swords Adventures

Auch dieser Teil der Serie spielt sich in Hyrule ab, welches in mehrere Gebiete eingeteilt ist. In jedem attributiven Gebiet gibt es einen Tempel, in dem man einen Engegner besiegen muss.

Hyrule wird scheinbar von Vaati und seiner Armee von Schatten-Links bedroht, jedoch stellt sich heraus, dass Vaati nur eine Marionette Ganondorfs ist, der sich in Ganon verwandelt.

In diesem Spiel entstehen im Nordosten des Landes neue Verlorene Wälder, welche laut Aussage einiger Deku durch Ganon entstanden.

The Minish Cap[Bearbeiten]

Hyrule in The Minish Cap

In The Minish Cap ähnelt Hyrule dem aus Ocarina of Time: Im Norden befindet sich Schloss Hyrule, im Nordosten liegt der Todesberg, südöstlich liegt ein Wald und zentral ist die Lon-Lon-Farm zu finden. Zudem liegt im Osten eine Wasserquelle, hier ist dies aber der Hylia-See statt Zoras Reich. Außerdem liegt im Nordwesten eine weiterer Berg, der Gongol-Berg und im Südwesten liegt ein Sumpf anstelle einer Wüste. Im Zentrum Hyrules liegt Hyrule-Stadt.

Twilight Princess[Bearbeiten]

Die Karte Hyrules in Twilight Princess

Wie auch in A Link to the Past gibt es in Twilight Princess eine Licht- und eine Schattenwelt. In der Lichtwelt leben alle Menschen in Ruhe und Frieden, bis das Tor zur Schattenwelt wieder geöffnet wird. Zanto und seine Dämonen der Finsternis fallen in Hyrule ein und überziehen es mit Schatten. Die Menschen verwandeln sich in Geister und leben in ständiger Furcht vor den Schattenwesen. Link dagegen nimmt die Gestalt eines Wolfs an und erhält dadurch neue Fähigkeiten. Um die Schatten zu vertreiben, muss Link den Lichtgeistern ihr Licht in Form von Strahlentau zurückgeben.

Hyrule ist in vier Gebiete eingeteilt:

Folgende Angaben beziehen sich auf die Karte der GameCube-Version von Twilight Princess:

Wie in Ocarina of Time befinden sich im Westen der Karte die Gerudo-Wüste und der Hylia-See, im Osten Kakariko und den Todesberg mit den Goronen. Allerdings findet man die Zoras im Norden der Karte und Schloss Hyrule sowie Hyrule-Stadt im Zentrum. Auch bemerkenswert ist die Tatsache, dass sich das Masterschwert im Süden des Landes in den Verlorenen Wäldern befindet. Zudem finden sich im Nordwesten der Karte die Schneeberge.

Spirit Tracks[Bearbeiten]

Hyrules Auftritt in Spirit Tracks, welches von manchen Fans auch Neu-Hyrule genannt wird, ist das Land das vom Held des Windes und Tetra gefunden wird. Einst herrschten die Götter über das Land und Friede herrschte. Doch dann kam Marardo und überfiel die Welt der Götter. Es folgte ein langer Kampf, der die Götter viel Kraft kostete. Mit aller letzter Kraft sperrten sie ihn in den Turm der Götter, der von den Schienen der Götter in Ketten gehalten wird. Nach vielen Jahren erweckten Glaiss und sein Gefolge Delok die Dämonenlok und befreiten Marardo aus seinem Gefängnis.
Das Land selbst ist in das Waldland, das Schneetal, die Meeresküste und die Feuerhöhe eingeteilt.
Im Gebiet der Meeresküste und der Feuerhöhe erstreckt sich eine Wüste.

A Link Between Worlds[Bearbeiten]

Das Hyrule von A Link Between Worlds ist fast identisch aufgebaut wie das in A Link to the Past. Lediglich der Zora-Wasserfall fehlt und dort, wo in A Link to the Past Venus' Höhle war, befindet sich nun das Haus des Windes.

Breath of the Wild[Bearbeiten]

Hyrule in Breath of the Wild ist - abgesehen von der Einteilung in die Gebiete der Sheikah-Türme - auf klimatisch sehr verschiedene Landschaften verteilt, die um die zentrale Ebene von Hyrule mit dem Schloss Hyrule im Norden gruppiert sind. Das vergessene Plateau schließt sich unmittelbar südwestlich an, befindet sich somit auch noch zentral auf der Karte.

Im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden, findet man: die verlorenen Wälder mit dem Deku-Baum im Wald der Krogs in der Mitte; Eldin mit dem feuer-heißen Todesberg und Goronia; Akkala mit der Quelle der Kraft; Ranelle mit dem Dorf der Zoras, Kakariko und der eisigen Ranelle-Spitze; das Gebiet von Hateno; Phirone mit Angelstedt; die Region Turm des Sees mit der Quelle des Mutes und der Hylia-Brücke; getrennt durch eine Gebirgskette mit eisigen Gipfeln folgt die tags heiße, nachts kalte Gerudo-Wüste mit Gerudo-Stadt; die eisige Gerudo-Hochebene mit dem Versteck der Yiga; das Tabanta-Grenzland mit dem Dorf der Orni; und schließlich - im Westen der Verlorenen Wälder - das eisige Hebra.

Hyrule ist - im Spiel seit 100 Jahren - weitgehend verwüstet, außer dem Wald der Krogs und den Siedlungen der Goronen, Zora, Gerudo und Orni gibt es - ebenfalls in Randgebieten - zwei Dörfer der Hylianer und eines der Sheikah. Insgesamt 15 Ställe sind zusätzliche, über das Land verteilte Anlaufpunkte für Link, aber auch für verschiedene andere Reisende.

Die Ebene von Hyrule, das Gebiet um die Akkala-Festung und weitere, kleinere Gebiete sind Operationsgebiete der Wächter. Ansonsten ist das gesamte Gebiet - unabhängig vom Klima - mit Monstern dicht besetzt, wobei die stärkeren eher abseits der auf der Karte verzeichneten Wege zu finden sind.

Auf der Weltkarte werden die insgesamt 226 Orte, 120 Schreine, 4 Titanen namentlich gekennzeichnet und u.A. die 900 Krogsamen markiert, sobald Link sie besucht / freigeschaltet / gefunden hat.

Siehe auch[Bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

  • Der japanische Name Hyrules ist identisch mit dem japanischen Namen von Hailar, einer ehemaligen Stadt und jetzt Stadtbezirk von Hulun Buir in der Inneren Mongolei, China.
  • In Breath of the Wild hat die gesamte Karte angeblich eine Fläche von circa 76 km²[1], wobei allerdings auch die nicht betretbaren Bereiche und die Meere am Kartenrand dazuzählen. Wenn man von den 900 Krogs in der Wildnis, den 137 Shiekah-Priestern, den schwer zu zählenden Yiga und den verstorbenen Charakteren absieht, leben zur Zeit des Spiels im Land mindestens 400 Personen. Daraus ergibt sich eine Bevölkerungsdichte von 5,26 Personen pro km², was weniger ist als in Gabun. Bezieht man alle Krogs und die Shiekah-Priester mit ein, leben in Hyrule 1437 Personen. Die Bevölkerungsdichte beträgt dann 18,91 Personen pro km² - etwas weniger als in Südsudan. Zum Vergleich: die Bevölkerungsdichte Deutschlands beträgt 231 Einwohner pro km².

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Approximate World Size? *WARNING MATHS* auf GameFAQs; eine Berechnung auf Grundlage der Längenangaben bei der Vogelvolk-Herausforderung


„Hyrule“ in anderen Sprachen
Sprache Name
Japanisch ハイラル (Hairaru)
Englisch Hyrule
Französisch Hyrule
Italienisch Hyrule
Spanisch Hyrule
Niederländisch Hyrule
Russisch Хайрул (Chairul)