Zug der Götter

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Skizze des Zuges

Der Zug der Götter ist Links Fortbewegungsmittel in Spirit Tracks. Es handelt sich dabei um eine Dampflokomotive mit anfangs nur einem Personenwagen, dem im Verlauf der Geschichte noch eine Kanone und ein Güterwagen hinzugefügt werden. Dieses Fahrzeug stellt die einzige Möglichkeit dar, von einem Ort zum anderen zu gelangen und spielt somit eine vergleichbare Rolle, wie der Rote Leuenkönig in The Wind Waker und Linebecks Schiff in Phantom Hourglass. Wie bei diesen Vorgängern, hat Link auch im Zug einen ständigen Begleiter, nämlich Prinzessin Zeldas Geist, welcher von ihrem Körper getrennt wurde. Die meisten Parallelen weist der Zug aber zu Linebecks Schiff auf, wie die Austauschbarkeit der Zugteile oder die Steuerung.
Neben der bloßen Fortbewegung dient der Zug auch anderen Zwecken. So können im Personenwagen Leute mitgenommen oder im Güterwagen Waren transportiert werden, was beides meistens Force-Kristalle einbringt. Mit der Kanone werden Gegner bekämpft und Felsen zertrümmert. Letzteres kann Rubine oder Herzen für die Energieleiste des Zuges einbringen. Außerdem ist das Zerstören von Felsen wie auch Fässern nötig, um dahinter bzw. darauf sitzende Hasen aufzuschrecken. Diese kann Link dann einfangen und zu Hasko ins Hasenland bringen.


Geschichte[Bearbeiten]

Zug der Götter Artwork.png

Über die Herkunft des Zuges ist nichts Näheres bekannt, außer, dass es sich um ein Artefakt der Götter handelt.

In Spirit Tracks finden Link und Zelda den Zug im Turm der Götter vor, den sie aufsuchen, weil die Schienen der Götter verschwinden. Zudem begegnen sie auf dem Weg dorthin dem Minister Von Glaiss und dessen Verbündeten Delok, welche für das Verschwinden der Schienen verantwortlich sind. Jene wollen damit die Rückkehr des Dämonenkönigs Marardo ermöglichen, der im Turm der Götter gefangen ist, welcher wiederum seiner Kraft über die Schienen erhält. Um ihren Plan vollenden zu können, brauchen sie zudem einen Körper, dem die Kraft des alten Hyrule innewohnt. Da dies auf Zelda zutrifft, trennen sie deren Geist von ihrem Körper und nehmen diesen mit.

Als Link und Zeldas Geist schließlich im Turm ankommen, steht dort, auf einer Drehscheibe im untersten Raum, ein Objekt, das aus Stein zu bestehen scheint und in etwa die Form einer Lok mit Personenwagen hat. In diesem Raum Treffen Link und Zelda auch auf Shiene, eine Lokomo und Beschützerin des Turms. Über das Objekt sagt diese vorerst nichts, sondern sie schickt die beiden zunächst in den dritten Stock des Turms um dort eine der Heiligen Gleistafeln zu finden. Denn mittels dieser Tafeln können sie zu den Schreinen und schließlich den Tempeln des Landes gelangen. Ist das Monster, das am Ende eines jeden Tempels haust, besiegt, kann der Turm der Götter wieder über die Schienen Kraft aus dem jeweiligen Tempel beziehen.
Nach dem Erlangen der ersten Gleistafel tauchen neue Schienen im Waldland auf. Link hat vor kurzem sein Lokführer-Diplom erhalten und ist somit in der Lage, die Schienen mit einem Zug zu befahren. Da der einzige Zug, der ihm zur Verfügung stand, aber auf dem Weg zum Turm zerstört wurde, verwandelt Shiene das Objekt auf der Drehscheibe des untersten Raumes in eine richtige Lok mit Personenwagen – den Zug der Götter. Obwohl dieses Artefakt nicht dazu gedacht ist, damit einfach in der Gegend herumzufahren, wie Shiene sagt, glaubt sie, dass die Götter es unter den gegebenen Umständen doch erlauben werden. So kann sich Link, in Begleitung von Zeldas Geist, auf den Weg machen um die Tempel von den Monstern zu befreien.

Nachdem der Riesenkäfer Gigakules im Waldtempel besiegt wurde und Link auch die Schneetafel erlangt hat, führt ihn sein Weg ins Schneetal. Doch die einzigen Schienen, die dort hin führen, sind durch Felsen blockiert und Link muss umkehren. Da bekommt er einen Brief von Ferro, dem Lokführer, der ihm beigebracht hat, wie man einen Zug fährt. Dieser befindet sich in Hyrule-Stadt und möchte erstmal von Link nach Prologia gefahren werden. Dort angekommen, hat Ferro aber auch eine Lösung für Links Problem parat. Er behält den Zug eine Weile im Bahnhof und als er wieder herausfährt, ist an ihm die Kanone der Götter montiert. Mit dieser kann Link nun während der Fahrt Gegner bekämpfen und vor allem die Felsen auf den Schienen zum Schneetal zerstören und so seine Reise fortsetzen.
Wo der einfache Lokführer Ferro diese Kanone der Götter her hat, wird nicht aufgeklärt.

Das vierte und letzte Zugteil erhält Link, wenn er die Meeres- und die Feuertafel erhalten hat und schließlich zum Goronendorf kommt. Dort versperrt eine Lava-Säule den Weg ins Dorf und zum Dorfältesten, der als einziger weiß, wie man zum Feuerschrein gelangt. Einer der Goronen, genannt Kagoron, erklärt Link, dass man etwas Kaltes bräuchte, um die Lava abzukühlen und damit Link diese Ware auch transportieren kann, lässt Kagoron den Güterwagen an seinem Zug anbringen. Link kann damit Eis aus dem Schneetal beschaffen und somit ins Dorf gelangen. Da er den Güterwagen behalten darf, kann er auch andere Lieferungen für verschiedene Personen erledigen, welche ihm Force-Kristalle einbringen.

Der Güterwagen ist das einzige der vier nicht gekauften Zugteile, das nicht den Zusatz „der Götter“ im Namen hat. Zwar passen sowohl er als auch die Kanone der Götter optisch zur Lok der Götter und dem Personenwagen der Götter, doch wird nie klar, ob dies nur ein Zufall ist, oder die vier Zugteile möglicherweise einen gemeinsamen Ursprung haben.

Zugteile[Bearbeiten]

→ Siehe auch: Liste der Zugteile

Zug1.png

Der vollständige Zug besteht aus den vier Teilen Lok, Kanone, Personen- und Güterwagen. Von jeder dieser vier Arten von Zugteilen gibt es insgesamt acht Varianten, die sich im Aussehen stark voneinander unterscheiden, aber immer dieselben Funktionen und Eigenschaften haben. Die einzige Ausnahme ist die Dampfpfeife der Lok, die bei jeder Variante etwas anders klingt. Jede Variante einer Teilart passt in ihrer Gestaltung zu je einer Variante der anderen drei Arten. So gibt es z.B. zur Holzlok auch eine Holzkanone, einen Holzpersonenwagen und einen Holzgüterwagen, was man zusammen oft als „Set“ bezeichnet. Wenn der Zug aus vier zusammenpassenden Teilen besteht, hat er ein Herz mehr in seiner Energieleiste und kann somit mehr Treffer einstecken, als es bei nicht zusammenpassenden Teilen der Fall ist. Abgesehen davon hat es keine Aufwirkung, aus welchen Varianten der Zug besteht und sie können beliebig kombiniert werden. Es ist aber nicht möglich, eine Teilart ganz wegzulassen oder mehrere Teile gleicher Art an den Zug zu hängen, wie z.B. zwei Kanonen.

Die einzigen Zugteile, die im Laufe des Spiels zwangsläufig erworben werden, sind die Lok der Götter, der Personenwagen der Götter, die Kanone der Götter und der Güterwagen. Alle anderen sind optional und für das Beenden des Spiels nicht erforderlich. Diese zusätzlichen Teile sind alle bei Linebeck, am Bahnhof an der Brücke, erhältlich. Nachdem Link den Zimmermann Malleus zu diesem Bahnhof gebracht hat, muss er erst einmal einen Schatz von Linebecks Vorfahren finden, um Malleus damit für die Reparatur der dortigen Brücke zu bezahlen. Nach Bewältigung dieser Aufgabe ist Linebeck der Meinung, dass Link wohl Talent zum Schatzsuchen habe und bietet ihm an, zukünftig Schätze gegen Zugteile einzutauschen.
Hat Link ein Teil erstmal erworben, kann er es nicht mehr zurücktauschen oder verkaufen. Es gibt jedes Teil auch nur einmal, sodass er keines mehrfach kaufen kann.

Wenn Link ein neues Zugteil von Linebeck bekommt, kann er dieses auch gleich am Zug anbringen lassen. Ansonsten muss er zum Auswechseln der Teile zu Ferro nach Prologia fahren. Dort kann er sich aus den Teilen die er bereits besitzt, eine Lok-, eine Kanonen-, eine Personenwagen- und eine Güterwagenvariante aussuchen.

Herzleiste[Bearbeiten]

Der Zustand des Zuges wird durch eine Reihe Herzen angezeigt, ähnlich wie bei Links Lebensenergie. Die Herzen des Zuges sind allerdings nicht rot, sondern türkis. Wenn der Zug aus Wägen verschiedener Varianten besteht, hat er fünf Herzen, passen die Varianten zusammen, sind es sechs. Der vollständige goldene Zug hat sogar ganze acht Herzen, während der vollständige Zug der Götter nur vier hat. Im Kampf oder durch einen Zusammenprall verlorene Herzen können wiedererlangt werden, wenn man mit der Kanone Gegner besiegt oder Felsen bzw. Fässer zertrümmert. Außerdem kann man die gelben Delfine der Meeresküste mit der Dampfpfeife zum Springen animieren, wobei manchmal auch ein Herz regeneriert wird.
Link nimmt keinen Schaden, wenn während der Fahrt der Zug getroffen wird und beim Verlust aller Herzen ist nur zu sehen, dass der Zug brennt, aber nicht, dass Link stirbt. Trotzdem erscheint dann „Game Over“ und man kann entweder das Spiel speichern und beenden oder Fortfahren, wobei man am zuletzt besuchten Ort oder der zuletzt durchfahrenen Gebietsgrenze losfährt.

Steuerung[Bearbeiten]

In erster Linie steuert Link den Zug, indem er eine Route auf die Gleistafel zeichnet. Dabei muss der Spieler auf „Route“ in der rechten unteren Bildschirmecke tippen und, wie Link, die Strecke auf die erscheinende Karte zeichnen. Der Zug folgt dann dieser Vorgabe, fährt aber auch weiter, wenn das Ende einer Route erreicht ist, solange, bis er mittels des Schalthebels gestoppt wird. Link kann an jeder Kreuzung entscheiden, in welche Richtung er weiterfahren will, auch, wenn er dabei von der vorgegebenen Route abweicht.
Die Karte, auf der man die Route zeichnen kann, zeigt nicht ganz Hyrule, sondern immer nur eines der vier Gebiete, so, wie die Gleistafeln. Die Routenkarte taucht jedes Mal automatisch auf, wenn man an einem Bahnhof in den Zug einsteigt. Man kann dann nur losfahren, wenn man eine Route zeichnet. Tippt man stattdessen auf den roten Pfeil links unten, fährt der Zug nicht los und Link steht wieder auf dem Bahnhof. Hat man vor dem Speichern des Spiels als Letztes von einem Gebiet in ein anderes gewechselt, dann steht der Zug beim nächsten Starten des Spiels auf der Grenze zwischen den beiden Gebieten. Der untere Bildschirm zeigt dann die Routenkarte und der rote Pfeil unten links, mit dem man normalerweise die Routenkarte verschwinden lässt, wird dann nicht angezeigt. Somit kann man also nur weiterspielen, indem man eine Route einzeichnet.

Bedienelemente[Bearbeiten]

Eine Holzlok mit Personenwagen während der Fahrt. Am rechten Bildschirmrand sind das Seil für die Dampfpfeife und der Schalthebel zu sehen.

Abgesehen vom Einzeichnen der Route auf der Gleistafel, wird er Zug über drei Bedienelemente gesteuert: Die Dampfpfeife, den Schalthebel und den Weichenstellhebel. Letzterer hat eine feste Position, während sich das Seil der Dampfpfeife und der Schalthebel entweder links oder rechts befinden, je nachdem, ob man das Spiel für Links- oder Rechtshänder eingestellt hat.

Dampfpfeife[Bearbeiten]

Die Dampfpfeife wird durch Ziehen an einem von oben herabhängenden Seil betätigt. Sie dient anfangs nur dazu, Schweine von der Fahrbahn zu verscheuchen, hat aber im späteren Spielverlauf noch weitere Funktionen. So kann Link die fliegenden Elefanten-Monster und die weißen Spinnen damit verjagen. Die Gyorgs in der Wüste springen beim Ertönen der Pfeife aus dem Sand, was der einzige Moment ist, in dem man sie angreifen kann. Des weiteren muss die Dampfpfeife betätigt werden um den Heißluftballon des Terri-Händlers zum Landen zu bringen und um die bereits aktivierten Warp-Tore zu öffnen und zu benutzen. Unterwasser bewirkt sie, dass sich nahe schwimmende Fische um den Zu herum gruppieren. Über dem Wasser bringt sie die gelben Delfine im Gebiet Meeresküste dazu, aus dem Wasser zu springen und wenn alle drei gleichzeitig springen, regeneriert sich manchmal sogar ein Herz des Zuges. Zu guter Letzt, springen Hasen beim Ertönen der Pfeife auf, was allerdings keinen weiteren Nutzen hat.

Der Klang der Pfeife ist bei jeder Lok anders. Während er bei der Lok der Götter, der Holz- und der Stahllok ähnlich klingt, sind die Unterschiede bei den anderen sehr deutlich. Zum Beispiel spielt die Leckere Lok eine kleine Melodie und die Pferde-Lok lässt Wiehern und Hufgeklapper hören. Je weiter man das Seil nach unten zieht, desto lauter ist der Klang. Nur bei der Knochenlok ändert sich nicht die Lautstärke, sondern die Tonhöhe.

Schalthebel[Bearbeiten]

Mit dem seitlich gelegenen Schalthebel werden Richtung und Geschwindigkeit des Zuges bestimmt. Es gibt vier Positionen, auf die man ihn stellen kann:

  • Hohe Geschwindigkeit vorwärts
  • Normale Geschwindigkeit vorwärts
  • Bremsen
  • Rückwärtsgang / Notbremse

Fährt man los, steht der Hebel immer erst auf der zweiten Position, also vorwärts. Er kann dann problemlos von jeder Position direkt in jede beliebige andere gestellt werden. Nur die Umstellung vom schnellen Vorwärtsgang in den Rückwärtsgang führt zu einer holprigen Notbremsung. Dem Zug schadet das zwar nicht, aber Passagiere reagieren negativ auf so abruptes Anhalten. Beim normalen Bremsen hingegen hält der Zug nicht sofort, sondern rollt langsam aus.
Im Rückwärtsgang bewegt sich der Zug langsamer als im normalen Vorwärtsgang

Weichenstellhebel[Bearbeiten]

Der Weichenstellhebel taucht nur auf, wenn sich der Zug einer Kreuzung nähert. Er befindet sich dann am unteren Bildschirmrand und lässt sich entweder nach links oder rechts umlegen. Da es im gesamten Gleisnetz nur T-Kreuzungen gibt, kann eine der beiden Positionen aber auch für „gerade aus“ stehen. Wenn es zum Beispiel an der nächsten Kreuzung die Möglichkeiten gibt, nach links abzubiegen oder gerade aus weiterzufahren, dann legt man den Stellheben zum Gerade-aus-Fahren nach rechts.


Beförderung von Personen[Bearbeiten]

Der Personenwagen steht Link von Anfang an zur Verfügung und somit kann er auch von Anfang an Leute mitnehmen. Seinen ersten Passagier hat Link gleich zu Beginn des Spiels, noch bevor er den Zug der Götter erhält. In einer Holzlok mit Holzpersonenwagen befördert er Ferro von Prologia nach Hyrule-Stadt. Diese Fahrt stellt Links Abschlussprüfung dar und Ferro erklärt ihm die Grundlagen des Fahrens, wobei er aber nichts über die Beförderung von Personen sagt. Ferro ist geduldig und es besteht nicht die Gefahr, dass er aussteigt. Spätere Passagiere sind hingegen schwieriger, wodurch die Fahrt mit ihnen zu einem Minispiel wird. Jedes Mal, wenn Link dann zu schnell fährt, von einem Angreifer getroffen wird oder einen anderen Fehler macht, verschlechtert sich die Stimmung des Fahrgastes. Macht Link etwas richtig, verbessert sie sich wieder. Macht er aber zu viele Fehler hintereinander, steigt der Passagier aus. Um einen zweiten Versuch zu starten, muss Link dann zu dem Bahnhof zurück, an dem die Fahrt begonnen hat und die Person dort erneut ansprechen.
Dargestellt wird die Stimmung des Passagiers durch ein stilisiertes Gesicht über dem Personenwagen. Zu Beginn ist dieses grün, mit einem breiten Lächeln. Verschlechtert sich die Laune, wechselt die Farbe des Gesichtes immer mehr zu rot und der Ausdruck wird zunehmend traurig.

Die Regeln für den Personentransport kann Link in Hannos Haus, am Bahnhof Eisquell, nachlesen. Sie lauten wie folgt:

Regel Bild Zitat
1 Regeln für Lokführer 1.jpg
 » Wenn du das Dampfpfeifen-Schild siehst, zieh am Seil! Du solltest einmal pfeifen, und zwar bevor du das Schild passierst... «

—Hanno

2 Regeln für Lokführer 2.jpg
 » Beim Tempolimit-Schild musst du verlangsamen... Beim Schild für die Aufhebung des Tempolimits darfst du wieder Gas geben! Und dort, wo kein Schild steht, hältst du es, wie du willst! «

—Hanno

3 Regeln für Lokführer 3.jpg
 » Du kennst doch sicher das Halteschild am Bahnsteig? Dann weißt du auch, dass du vor ihm halten musst. Das ist eine Regel - und außerdem im Interesse eventueller Gäste... «

—Hanno

4 Regeln für Lokführer 4.jpg
 » Abruptes Bremsen während der Fahrt ist gefährlich; sind Passagiere an Bord, ist es verboten! Behandle deine Gäste gut! «

—Hanno


Warentransport[Bearbeiten]

Der Transport von Waren ist möglich, sobald Link den Güterwagen besitzt. Dabei muss er vor allem darauf achten, dass er nicht von Gegnern getroffen wird, da jeder Treffer den Verlust eines Teils der Ware bedeutet. Zudem sind drei der sieben verfügbaren Güter auch nicht lange haltbar und müssen darum möglichst schnell ihr Ziel erreichen.

Gut Kaufort Haltbarkeit
Holz (20×, Holzstämme) Mann in Waldforsten
Eis (20×, Eisbrocken) Anouki in Eisquell Eis schmilzt außerhalb des Schneetals
Fische (20×) Fischverkäuferin in Papuzia Fische verderben außerhalb des Schneetals
Eisen (20×) Gorone im Goronendorf
Hühner (5×) Hühnerverkäufer in Hyrule-Stadt
Krug (1×) Die Alte in Papuzia
Finsterkristalle (10×) Gorone in der Mine der Goronen Finsterkristalle lösen sich im (Sonnen)licht auf

Schnelleres Reisen → Tore[Bearbeiten]

Um schneller von einem Ort zum anderen zu kommen, als es im Zug normal möglich ist, können die im ganzen Land verteilten Tore benutzt werden. Jedes dieser Tore hat ein Gegenstück und bei einem der beiden befindet sich ein grünes Dreieck oben in der Mitte. Wenn Link mit der Kanone auf dieses Dreieck schießt, werden beide Tore aktiviert und können benutzt werden. Um ein Tor zu benutzen, muss er die Dampfpfeife betätigen, bevor er es passiert. Jedes Tor führt nur zu einem einzigen anderen. Link kann also nach Einfahrt ins Tor nicht bestimmen, zu welchem er wieder herauskommt. Daher lohnt es sich die Tore dementsprechend auf der Karte zu markieren.

Insgesamt gibt es 2·8 Tore, die sich an folgenden Orten befinden:

Tor mit Dreieck Zugehöriges Tor
Schneetal:
Südlich des Anouki-Dorfs
Waldland:
Nördlich von Waldforsten
Waldland:
Südsüdöstlich des Bahnhofs an der Brücke
Schneetal:
Nordöstlich von Malleus' Haus, ostsüdöstlich von Eisquell
Meeresküste:
Östlich des Piratenverstecks
Waldland:
Südöstlich von Waldforsten, nordwestlich des Bahnhofs an der Brücke
Schneetal:
Südöstlich des Anouki-Dorfs, südwestlich von Malleus' Haus
Meeresküste:
Östlich des Meeresschreins
Schneetal:
Nordnordwestlich von Eisquell, südwestlich von Geheimbahnhof Eis
Feuerhöhe:
Östlich des Goronendorfs, südwestlich der Mine der Goronen
Meeresküste:
Östlich des Eingangs zu den Unterwasserschienen
Feuerhöhe:
Südlich des Goronen-Freizeitparks
Waldland:
Nordwestlich von Prologia, südwestlich des Waldschreins, in einer Höhle
Feuerhöhe:
Nordwestlich des Goronendorfs, östlich des Goronen-Freizeitparks
Meeresküste:
Östlich des Sandtempels
Meeresküste:
Südwestlich des Sandschreins, nordwestlich des Piratenverstecks

Trivia[Bearbeiten]

Vergleich mit Linebecks Schiff und dem Roten Leuenkönig[Bearbeiten]

Wie der Zug der Götter, sind auch der Rote Leuenkönig aus The Wind Waker und Linebecks Schiff aus Phantom Hourglass in ihrem jeweiligen Spiel die einzige Möglichkeit, um von einem Ort zum anderen zu gelangen. Außerdem entstanden die beiden Spiele vor Spirit Tracks und sind auch chronologisch vor diesem angesiedelt, sodass man das Boot und das Schiff wohl als die Vorgänger des Zuges bezeichnen kann. Somit verwundert es auch nicht, dass der Zug einige Gemeinsamkeiten mit diesen Wasserfahrzeugen aufweißt. Dabei gibt es mehr Parallelen zu Linebecks Schiff als zum Roten Leuenkönig, was wohl auch damit zusammenhängt, dass Spirit Tracks und Phantom Hourglass beide für den Nintendo DS erschienen, The Wind Waker hingegen für den GameCube.

Zug- und Schiffsteile[Bearbeiten]

Wie der Zug, wird schon der Rote Leuenkönig im Verlauf des Spiels um zwei Teile erweitert, nämlich um Bergekran und Kanone. Bei dem roten Boot sind diese Teile verwendbar, sobald Link den Fanghaken bzw. die Bomben erhalten hat, während die Zugteile nicht in Verbindung zu irgendwelchen Gegenständen stehen.
Dass es von den Einzelteilen mehrere Varianten gibt, die beliebig ausgetauscht werden können, das ist erstmals bei Linebecks Schiff der Fall. Während man beim Zug ganze Wägen austauscht, sind es beim Schiff Einzelteile, die normalerweise fest miteinander verbunden sind, wie der Bug, der Rumpf oder die Brücke. Es gibt acht Teile, mit je neun Varianten, was deutlich mehr ist, als beim Zug. Das Schiff hat aber auch ein Teil, das nur in einer Variante existiert, nämlich den Bergungsarm. Beim Vergleich der Sets fällt auf, dass es jeweils ein hölzernes und ein goldenes Set gibt. Außerdem ist das Eisen-Set des Schiffes mit dem Stahl-Set des Zuges vergleichbar, wobei der Bohrerbug aber eher an die Knochen- als an die Stahllok erinnert.
Die Beschaffung von Zugteilen ähnelt der von Schiffsteilen, ist aber um den Erwerb von Schätzen erweitert. Während es viele Wege gibt, Schiffsteile zu bekommen, sind die Zugteile alle bei Linebeck erhältlich, im Austausch gegen Schätze. Diese Schätze wiederum, kann man auf ähnliche Arten erwerben, wie die Schiffsteile. Schätze gibt es schon in Phantom Hourglass, aber sie haben nichts mit den Schiffsteilen zu tun. Da es bei den Schiffsteilen meist vom Zufall abhängt, welches man bekommt, kann man auch mehrere derselben Art besitzen und wenn man will, kann man sie verkaufen, was beim Zug beides nicht möglich ist.

Energieanzeige[Bearbeiten]

Geht Link an Bord des Roten Leuenkönigs, so wird weiterhin die Herzleiste von Link angezeigt. Er nimmt Schaden, wenn er während der Fahrt angegriffen wird und stirbt, wenn dabei alle Herzen verloren gehen. Das Boot bleibt unbeeinflusst. Linebecks Schiff hat dagegen - wie der Zug - eine eigene Herzleiste. Ist diese aufgebraucht, sieht man das Schiff untergehen.
Bei einem Treffer im Roten Leuenkönig wird Link außerdem ins Wasser geschleudert und muss zum Boot zurück schwimmen. Im Schiff und im Zug passiert so etwas nicht.

Steuerung und schnelles Reisen[Bearbeiten]

Die Steuerung ist eine Mischung aus beiden Vorgängern. Das Vorzeichnen einer Route, der das Fahrzeug dann folgt, gibt es schon in Phantom Hourglass. Dort kann der Verlauf der Strecke aber beliebig gestaltet werden, während man im Zug natürlich an die Schienen gebunden ist. Außerdem bleibt das Schiff am Ende der Route einfach stehen. Dass der Zug immer weiterfährt und man die Richtung auch direkt ändern kann, ohne eine Route einzuzeichnen, das erinnert eher an den Roten Leuenkönig. Bei dem Boot ist man zwar von der Windrichtung abhängig, kann es ansonsten aber frei in alle Richtungen wenden. Außerdem hat man recht bald im Spiel die Möglichkeit, die Windrichtung nach Belieben zu ändern.
Die Motor-Anzeige, die während der Fahrt mit Linebecks Schiff an der Bildschirmseite zu finden ist, ähnelt dem Schalthebel des Zuges: Mit ihr kann das Schiff angehalten und wieder gestartet werden.
Die Kanone des Schiffes wird genauso benutzt wie die des Zuges: durch Antippen des Zieles. In The Wind Waker wird die Kanone hingegen mittels des Analogsticks ausgerichtet und per Knopfdruck abgefeuert. Da es sich um ein Game Cube-Spiel handelt, ist eine Steuerung wie in den beiden anderen Spielen, aber auch gar nicht möglich.

Schnelleres Reisen ist in The Wind Waker mittels des Kanons des Sturmes und in Phantom Hourglass mittels des Froschkompasses möglich. Dabei kann man in der Oberwelt von jeder beliebigen Stelle aus an einige bestimmte Orte reisen. In Twilight Princess ist Reisen nach diesem Prinzip durch die Hilfe von Midna möglich und in anderen Spielen mittels einer Okarina. Dass man in Spirit Tracks das schnelle Reisen nur von bestimmten Orten aus in Anspruch nehmen kann, ist also eine Neuerung innerhalb der Zelda-Serie.

Super Smash Bros. for Nintendo 3DS[Bearbeiten]

Der Zug der Götter mit Kirby und Pikachu; dieser Link dort ist jedoch nicht spielbar

In Super Smash Bros. for Nintendo 3DS ist der Zug der Götter als Arena spielbar. Sie wird abhängig von der Wahl, ob ein Spieler Toon-Link spielt, von ihm in der Lokführeruniform oder von Ferro, wenn Toon-Link selbst kämpft, gesteuert.

Der Kampfplatz ist der fahrende Zug, bewegen kann man sich sowohl in den Waggons, als auch oben auf den Dächern. Gelegentlich wird auch eine weitere Plattform von mehreren Vögeln herbei getragen.

EXzellent.png