Labyrinth
Aus Zeldapendium
Labyrinthe, manchmal auch Dungeons (engl. Kerker, Verlies) genannt, sind typische Elemente in der Zelda-Reihe und den meisten Rollenspielen. Oft handelt es sich dabei um unterirdische Raum- und Gangsysteme, die irrgartenartig aufgebaut sind. Jedoch ist die Bedeutung schon so weit ausgedehnt, dass auch überirdische Gebilde unter diesem Begriff zusammengefasst werden. Auf Zelda bezogen beschreibt ein Dungeon meist ein Labyrinth mit Rätseln und Monstern, durch das sich der Held der Serie, Link, kämpfen muss.
Aufbau
Diese Labyrinthe sind vorzugsweise Tempel oder Schlösser, die von einem Bösewicht, welchen meist Ganondorf darstellt, übernommen wurden. Gegenstände, die sich in fast allen Labyrinthen finden lassen, sind eine Karte, ein Kompass und ein Masterschlüssel. Des Weiteren wird das Labyrinth von einem Endgegner bewacht, den es zu besiegen gilt. In vielen Spielen der Zelda-Reihe hält sich auch ein Zwischengegner in den Labyrinthen auf. Auf diesen trifft man zumeist, wenn man die erste Hälfte des Labyrinths absolviert hat. Wird dieser Gegner besiegt, erhält der Held üblicherweise einen Gegenstand, mit dessen Hilfe ein tieferes Vordringen in die Gemäuer des Labyrinths möglich ist. Der Endgegner befindet sich hinter einer Türe, die sich nur mit dem Masterschlüssel oder Großen Schlüssel öffnen lässt. Hat man auch den letzten und stärksten Feind besiegt, bekommt Link einen Gegenstand, der ebenfalls für den weiteren Verlauf der Geschichte entscheidend ist.