Alpträume

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Alpträume
Spiele Link’s Awakening
Labyrinth Windfisch Ei
Schwächen Je nach Form

Die Manifestationen der Alpträume des Windfisches stellen den finalen Endgegner in Link’s Awakening dar. Sie sind das letzte Hindernis für Links Streben, den Windfisch wiederzuerwecken um die Scheinwelt Cocolint verlassen zu können.

Die Alpträume erscheinen als dunkle Schatten, die offenbar keine feste Konsistenz besitzen, denn sie können sich teilen und in verschiedene Gestalten verwandeln.

Hintergründe[Bearbeiten]

In Bezug auf die Alpträume existiert eigentlich keine richtige Geschichte, allerdings waren sie dafür verantwortlich, dass der Windfisch in seinen Tiefschlaf versetzt wurde. Sie hofften, so die Herrschaft über die Traumwelt zu erlangen.

Da Link den Windfisch erwecken will und dies das Ende ihrer Macht bedeuten würde, stellen sich ihm die Alpträume in den Weg.

 » Wir sind das Produkt der Alpträume... Wir haben den Windfisch in den Tiefschlaf versetzt, um die Herrscher dieser Traumwelt zu werden... Und solange der alte Windfisch schläft, wird diese Insel nie verschwinden... Wenn du nicht gekommen wärst, wir hätten hier für immer die Macht gehabt... Harharhar! Aber wer weiß... Noch hast Du uns ja nicht besiegt... Bist du bereit? «

—Die Alpträume

Vor dem Kampf[Bearbeiten]

Um überhaupt in das Tiefgeschoss des Windfisch-Eis gelangen zu können, in dem der Endkampf stattfindet, muss Link alle acht Instrumente der Sirenen aus den Verliesen Cocolints erlangt haben. Zudem sollte er sämtliche Tauschgeschäfte vollendet haben, denn nur mithilfe der magischen Lupe ist Link in der Lage, in der Bücherei Mövendorfs nach einem Weg durch das Irrgarten zu suchen (im letzten Buch „Die dunklen Geheimnisse von Cocolint“ ist der Weg aufgeführt, der sich bei jedem Lesen verändert).

Vor dem Ei können die Instrumente dann mit der gemeinsam gespielten Ballade des Windfischs einen Eingang in das Ei öffnen. Nachdem sich Link in ein Loch fallen gelassen hat, gelangt er in das darunterliegende Labyrinth. Dessen Prinzip ähnelt den verlorenen Wäldern, d.h. wenn Link nicht den richtigen Weg einschlägt, gelangt er nie an sein Ziel. Wenn Link alle Abzweigungen entsprechend der Vorgabe im Buch genommen hat, gelangt er in einen letzten Raum, in dem ein gähnendes Loch auf ihn wartet. Mit einem letzten Sprung gelangt er in die Kammer des finalen Kampfes.

Dort angekommen, erscheinen die Produkte der Alpträume und eröffnen ihm, dass er sich ihren Zielen in den Weg gestellt hat. Kurz darauf beginnt der Kampf.

Verlauf des Endkampfes[Bearbeiten]

Der Endkampf ist in insgesamt 6 Phasen aufgeteilt, in denen die Alpträume jeweils eine andere Gestalt annehmen, die es auf jeweils unterschiedliche Art und Weise zu besiegen gilt. Zu Beginn erscheinen sie unterhalb von Link als schwarze Schattenkugel mit weißglühenden Augen, die sich dann in die erste Form verwandelt. Sobald Link eine Form besiegt hat, explodiert sie, transformiert sich kurz in die Kugel vom Anfang zurück, um sich dann in die nächste Form zu verwandeln.

Phase 1: Schatten-Blob[Bearbeiten]

Schatten-Blob.png

Diese Form ähnelt einem großen schwarzen Blob ohne jegliche Sehorgane. Er springt stets in Links Richtung, der Kontakt verursacht Schaden. Schlägt Link mit dem Schwert auf ihn ein, so teilt er sich entzwei. Die einzige Waffe, die hier Schaden verursachen kann, ist das magische Puder. Drei Einheiten, auf das Wesen gestreut, genügen; falls Link nicht mehr genügend davon in seinem Inventar hat, befindet er sich in einer faktischen Sackgasse, da er den Gegner nicht besiegen kann.

Phase 2: Schatten-Agahnim[Bearbeiten]

AlptraumLA.png

Dieser Gegner ähnelt in seiner Kampfweise extrem dem Agahnim aus A Link to the Past: Er teleportiert sich durch den Raum und schleudert Energiekugeln gegen Link, die Link gegen ihn mit dem Schwert zurückschleudern kann. Das gilt allerdings nur für die massiven Kugeln. Flackernde, mehrteilige Kugeln explodieren bei Kontakt mit einem Hindernis (also auch Links Schwert) in acht kleine Bestandteile, die durch den Raum fliegen und Link schaden können.

Phase 3: Schatten-Moldorm[Bearbeiten]

Alptraumform 3.gif

Dieser Gegner entspricht praktisch 1:1 dem Endgegner aus dem Wurmpalast, Schwertangriffe auf dem Schwanz führen hier zum Sieg - sofern man dem Wurm ausweichen kann, wenn er nach jedem Treffer kurz rapide beschleunigt.

Phase 4: Schatten-Ganon[Bearbeiten]

Schatten-Ganon.png

Auch dieser Gegner ähnelt einem Endgegner aus A Link to the Past, genauer gesagt verhält sich diese Form wie Ganon im ersten Teil des Endkampfes. Allerdings sind ihre Attacken im Gegensatz zum Original in der Reihenfolge vertauscht.

Dieser Ganon sendet zunächst mehrere Feuerfledermäuse in Links Richtung aus, um anschließend seine schattige Doppelaxt wie einen Bumerang zu werfen. Gleichzeitig wechselt er den Standort. Wirksam sind hier sowohl Wirbelattacken als auch Ausfälle mit den Pegasus-Stiefeln.

Phase 5: Schatten-Lanmola[Bearbeiten]

Alptraumform 5.gif

Diese Form - eine einfache Kugel, die einen schattigen Schwanz hinter sich herzieht - schwebt zwar unermüdlich hinter Link her, kann aber mit einem einzigen Treffer verschiedener Waffen besiegt werden: Wirbelattacke, Feuerstab, Bumerang, Enterhaken oder per Bombenexplosion.

Letzte Phase[Bearbeiten]

Albtraum letzte Form.png

In der finalen Phase verwandelt sich die Essenz der Alpträume in eine Gestalt mit einem Zentralkörper, in dem sich ein einzelnes Auge befindet. Davon gehen zwei lange Schwenkarme aus, die in entgegengesetzten Richtungen um den Zentralkörper kreisen und sich so nach jeder 180-Grad-Drehung kurz überschneiden. In dieser Phase ähneln die Alpträume zwar optisch Vaati in seiner Gestalt als Erzdämon, treten aber mit einem etwas anderen Kampfstil an.

Link muss während der letzten Phase den Armen durch Sprünge bzw. mit der Greifenfeder ausweichen (wenn er nicht in an eine Wand gedrängt wird, kann er evtl. auch weglaufen) und auf den Augenblick warten, in dem sich das normalerweise geschlossenen Zentralauge öffnet. Dies geschieht in unregelmäßigen Abständen. Sobald das Auge offen ist, bleiben Link nur wenige Sekunden, um mit seinem Bogen von vorne einen Pfeil in das Auge zu schießen. Sollten Link die Pfeile ausgehen, besteht auch die Möglichkeit, mit gezielten Bombenwürfen Schaden am Auge zu verursachen. Nachdem das Auge ausreichend Schaden genommen hat, verschwinden die Alpträume und Link gelangt zum erwachenden Windfisch.

Im Verlaufe des Kampfes verschieben sich die Arme teilweise so, dass sie sich nicht mehr am oberen und unteren Punkt der Kreatur treffen, sondern an beliebigen anderen Punkten um sie herum. Hier muss Link seine Sprungtechnik dementsprechend anpassen.

Dieser Kampf birgt auch letztlich noch eine Kuriosität: Falls Link im Verlauf des Spiels den Bumerang erlangt hat (der ohnehin schon erheblich stärker als in anderen Zeldaspielen ist), kann er statt Pfeilen auch diesen auf das Zentralauge schießen - ein einziger, gut gezielter Treffer genügt bereits, um den Gegner zu besiegen.

Trivia[Bearbeiten]

  • Während in allen Vorformen eine spezielle Endkampfmusik ertönt, erklingt bei der letzten Form des Gegners die Zwischengegnermelodie.
  • Die letzte Form ähnelt in etwa einer von Vaatis Gestalten, beispielsweise der letzten Form im Endkampf von The Minish Cap.
  • In dem Boden des Raumes, in dem der Kampf stattfindet, ist ein Windfisch-Symbol eingelassen.


In dieser Tabelle findest du den Namen von Alpträume in anderen Sprachen.
Sprache Name Bedeutung
Englisch Shadow Nightmares:
  • Giant Zol
  • Agahnim's Shadow
  • Moldorm's Shadow
  • Shadow of Ganon
  • Lanmola
  • DethI
Schattenalbträume:
  • Großer Zol (eig. gigantischer/riesiger Zol oder auch Gigant-/Riesenzol)
  • Agahnims Schatten
  • Moldorms Schatten
  • Ganons Schatten
  • Lanmola
  • korrumpiert von death, engl. Tod, und eye, engl. Auge, etwa: Todauge